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Stromverbrauch Internet

Weil wir immer mehr online sind, steigt der Stromverbrauch für das Internet. Quelle: Unsplash
Das Internet im Blick

Das Internet gehört mittlerweile zum Alltag einfach dazu. Aber jeder Klick und jede Sekunde im Netz verbraucht jede Menge Strom – sei es zuhause oder in den riesigen Rechenzentren der Internetgiganten.

Im Folgenden zeigen wir, wann der Stromverbrauch ganz besonders hoch ist und mit welchen Tipps sich die Energiekosten durch entsprechendes „Surfverhalten“ gezielt senken lassen. 



Top 3 Tipps zum Stromsparen im Internet

Tipp 1:

Mit Bedacht Videos streamen und lieber wieder häufiger das TV-Gerät live einschalten bzw. die altbewährte DVD nutzen.

Tipp 2:

Autoplay-Funktionen gezielt abschalten, damit Videos oder Musiktitel nicht jedes Mal automatisch gestartet werden.

Tipp 3:

Beim Streaming mit mobilen Endgeräten die Auflösung und damit die Datenmenge deutlich reduzieren.

Statt Musik bzw. Videos immer wieder zu streamen, einfach das Album oder den Clip auf die eigene Festplatte herunterladen und offline hören, sofern diese Funktion vom jeweiligen Online-Dienst unterstützt wird.
Ebenso sinnvoll ist der Einsatz von Mailfiltern, die Newsletter oder Spam nach einer festgelegten Zeit automatisch in den virtuellen Papierkorb verschieben.
Reduzieren der Nachrichten-Flut: Muss es wegen jeder Kleinigkeit eine Mail sein? Und auch immer gleich ans ganze Team?
E-Mails regelmäßig löschen und den Zufluss im Blick behalten.
Jede unnötige Suchabfrage per Google kostet Strom und schadet der Umwelt.
Cloud-Dienste „entmüllen“ und stattdessen externe Festplatten oder USB-Sticks für wichtige Backups nutzen.
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Stromfresser im Internet: Googeln, Streaming und E-Mails

Schon gewusst?

Eine Google-Suchanfrage verursacht einen Strombedarf von rund 0,3 Wattstunden. Ein Wert, der sich bei 1 Mio. Suchanfragen weltweit pro Sekunde auf bis zu 300.000 Wattstunden (300 kWh) summieren kann. Nur zum Vergleich: Ein Single-Haushalt verbraucht durchschnittlich 1.500 Kilowatt-Stunden pro Jahr.

Ganz egal, wie viel oder wenig Energie ein internetfähiges Gerät benötigt: Was wirklich am Ende zählt, ist der tatsächlich verursachte Stromverbrauch im Rechenzentrum. Denn im Gegensatz zum heimischen Computer oder Arbeitsrechner sind die Server rund um die Uhr im Betrieb. Doch nicht nur die Rechenleistung allein verbraucht viel Strom. Fast genauso viel Energie (40 %) wird für komplexe Kühlsysteme benötigt – also Klimaanlagen, Rückkühlung, Ventilatoren und mehr.

Die Datenmengen, die beim Video-Streaming über Plattformen wie Netflix, Amazon Prime, YouTube & Co. anfallen, machen bereits 61 Prozent und damit mehr als die Hälfte des Datenvolumens im Internet aus. Allein YouTube wächst um rund 400 bis 500 Stunden Bewegtbild pro Minute. Das geht aus einer Analyse des kanadischen Netzwerkausrüsters Sandvine im Jahr 2019 hervor. In Relation mit der Einschätzung des amerikanischen IT-Unternehmens Cisco, die für das Jahr 2017 einen weltweiten Traffic von insgesamt 1,2 Zettabyte (oder umgerechnet 1,2 Milliarden Terabytes bzw. 1.200.000.000.000.000.000.000 Bytes) berechnet haben, wird klar, wie viele Daten allein in Form von Bewegtbildern durchs Netz gejagt werden. Tendenz steigend, denn die Experten von Cisco rechnen bis 2021 mit einer Verdreifachung der abgerufenen Datenmengen. Während der Branchenverband Bitcom von einem jährlichen Wachstum um 26% ausgeht.

Um diese über die Rechenzentren bereitstellen zu können, beläuft sich der globale Stromverbrauch für das Videostreaming auf schätzungsweise 200 Milliarden kWh pro Jahr. Somit verbrauchen Streaming-Plattformen ungefähr genauso viel Strom wie alle Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen. Eine neue Bitkom-Studie geht sogar davon aus, dass der weltweite Stromverbrauch der Rechenzentren mittlerweile bei 350 bis 400 Terawattstunden (TWh) liegen könnte. Dabei noch nicht berücksichtigt ist der durch die Nutzung der Netze bzw. der Endgeräte verursachte Stromverbrauch. Allerdings hängt der tatsächliche Energiebedarf noch immer stark davon ab, welches Endgerät für das Streaming genutzt und in welcher Auflösung die Videodateien abgerufen werden. So sind zum Beispiel Smartphones oder Tablets rund 25 Mal effizienter als gängige TV-Modelle und ziehen den durchschnittlichen Stromverbrauch dadurch ordentlich nach unten.

Eine Umfrage der Onlineplattform Statista aus dem Jahr 2020 hat ergeben, dass rund 53 Prozent aller Befragten kostenpflichtige Video-On-Demand Dienste nutzen. Wer allerdings Filme oder Musik streamen will, muss neben den monatlichen Abo-Gebühren der Online-Plattformen auch entsprechende Stromkosten für das Herunterladen bzw. Abspielen der Daten mit einkalkulieren. So kommen bspw. bei einer Stunde Netflix in Full-HD-Auflösung rund drei Gigabyte an Daten zusammen. Geht man nun von einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 0,006 Kilowattstunden pro Gigabyte  aus und streamt täglich ca. ein bis zwei Stunden über TV-Gerät, summiert sich der Stromverbrauch am Ende des Jahres auf rund 50 Kilowattstunden bzw. auf 15 Euro an Stromkosten. 

Um den Stromverbrauch des Internets effektiv zu reduzieren, kann jeder Einzelne einen ganz eigenen Beitrag leisten: Entweder, indem man es gar nicht erst nutzt. Oder zum Beispiel ein paar überflüssige Mails löscht. In einem Experiment hielt das TV-Wissensmagazin Galileo die Nutzer eines Gütersloher Mail-Dienstes dazu an, innerhalb einer Stunde möglichst viele Mails zu löschen.

Die über 27.000 Teilnehmer der Aktion trennten sich von insgesamt mehr als 300.000 Mails – durchschnittlich elf Stück – leerten die Papierkörbe und legten damit 50 Gigabyte Festplattenkapazität auf den Servern frei: Nach Schätzungen des Rechenzentrums entspricht das einer Ersparnis von schätzungsweise 1,7 Kilogramm CO2-Emissionen. Hochgerechnet auf die weltweite Internetgemeinde ein einfacher und effektiver Beitrag zum Klimaschutz.

So berechnen Sie Ihren individuellen Stromverbrauch

Auf Ihren Stromverbrauch haben verschiedene Faktoren einen Einfluss: Ihre Wohnfläche, Anzahl der im Haushalt lebenden Personen und die Anzahl der elektrischen Geräte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie aus diesen Werten Ihren Stromverbrauch berechnen können.
 



Mit erneuerbaren Energien und Ökostrom zum klimafreundlichen Internet

Der hohe Energiebedarf und die immensen Kosten von großen Rechenzentren stehen aktuell im Fokus von Klimaexperten und IT-Unternehmen. Modernere Technik mit geringerem Kühlbedarf, eine effizientere Auslastung der Server sowie die Zusammenlegung kleinerer Rechenzentren sollen sowohl den Stromverbrauch als auch die CO2-Emissionen zunehmend reduzieren helfen. So setzen immer mehr Internet- und Streaming-Giganten verstärkt auf die Nutzung erneuerbarer Energien und wollen diesen Anteil laut einer Studie von Greenpeace aus dem Jahr 2017 in den nächsten Jahren sukzessive auf 100 % ausbauen. Ausgerechnet die beliebtesten Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazone Prime deckten zum Zeitpunkt der Erhebung gerade einmal 17 Prozent ihres Energiebedarfs über erneuerbare Quellen.

Die größte Herausforderung ist und bleibt vor allem das stetig wachsende Datenaufkommen, das sich mithilfe von Ökostrom allein wohl kaum bewältigen lassen wird. 

Filme und Serien zu streamen ist für viele zu einem neuen Hobby geworden. Entsprechend steigt der Energiebedarf. Quelle: Unsplash
Nachhaltige Lösungen

Auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen lohnt daher ein Blick nach Norwegen: Hier entsteht in einem ehemaligen Bergwerk in Nordfjord das potenziell effizienteste und modernste Rechenzentrum der Welt. Die Kühlung des transportfreundlich modular angelegten, unterirdischen Großprojektes soll mit Wasser aus einem nahen Fjord erfolgen, die Energie liefern Wasserkraftwerke aus der Umgebung. Die erneuerbaren Energieträger sollen den CO2-Ausstoß der Server-Farm erheblich senken: Eine vielversprechende Aussicht.

Nur den wenigsten ist wirklich klar, welch umfangreiches Klimaschutzpotenzial direkt unter den eigenen Fingerspitzen schlummert: Denn wer die Nutzung von Computer, Smartphone und Tablet bewusster gestaltet, kann aktiv etwas zum Klimaschutz beitragen. Schließlich verbrauchen alle damit im Internet abgerufenen Informationen und jedes einzelne im Cloud-Speicher abgelegte Megabyte jede Menge Energie und verursacht zusätzliche CO2-Belastungen. Soll heißen: Solange nicht alle Großrechner mit Ökostrom versorgt werden, beeinflusst das digitale Leben immer auch unser Klima.



Warum steigt der Energiebedarf des Internets immer weiter an?

Allein in Deutschland existierten im Jahr 2017 über 53.000 Server- und Rechenzentren, deren Stromverbrauch sich laut dem Borderstep Institut auf mehr als 13,2 Mrd. kWh jährlich summiert. Das entspricht einer Zunahme von 25 Prozent im Vergleich zu 2010 und in etwa derselben Menge an Strom, die im gesamten Jahr von der Stadt Berlin verbraucht wurde. Tendenz steigend, wie eine von E.ON bei der Universität RWTH Aachen beauftragte Studie ergab. Demnach kann allein die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G ein Plus von 3,8 Terawattstunden (TWh) bis zum Jahr 2025 bedeuten. Aktuell liegt der jährliche Stromverbrauch bei 537 TWh und macht damit gerade einmal knapp ein Prozent vom weltweiten Energiebedarf (21.000 TWh) für die Nutzung digitaler Dienste aus.

Bis 2030 sollen allein 13 Prozent des gesamten Strombedarfs auf das Konto von Server und Rechenzentren gehen, ist sich E.ON Vorstandsmitglied Karsten Wildberger sicher. Somit verursacht das Surfen im Netz und das Streamen von Unterhaltungsangeboten längst eine ebenso hohe CO2-Belastung wie der gesamte, weltweite Flugverkehr, schätzt Energieforscher Ralph Hintermann vom Borderstep Institut. Hierzulande entspricht das etwa 33 Millionen Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr und damit der Klimabilanz des innerdeutschen Flugverkehrs. Die Experten vom „The Shift Project“ gehen sogar davon aus, dass digitale Technologien mittlerweile für vier Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind und deren Energieverbrauch jährlich um bis zu 9 Prozent wachsen könnte.

Gut zu wissen

Dank des wachsenden Anteils an erneuerbaren Energien im Strom-Mix nimmt der CO2-Ausstoß pro produzierte Kilowattstunde laut Angaben des Umweltbundesamtes kontinuierlich ab. Das bestätigt auch eine Studie des eco – Verband der Internetwirtschaft e.V., nach der bis 2030 aktuell mit einer Absenkung der europaweit von Rechenzentren verursachten CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent auszugehen sei. Es gibt sogar jetzt schon erste Rechenzentrum, die CO2-neutral arbeiten.

Das erste CO2-absorbierende Rechenzentrum Deutschlands

Grüne Internetnutzung haben sich auch die Gründer des Start-ups WindCloud zur Mission gemacht und das erste CO2-absorbierende Rechenzentrum Deutschlands an der Nordsee errichtet. YouTuber Jacob Beautemps wollte genauer wissen, was sich hinter diesem innovativen Ort verbirgt und schaute beim ersten Stopp der E.ON Deutschland-Tour hinter die Kulissen des nachhaltigen Rechenzentrums in Schleswig-Holstein. 

Das Rechenzentrum bildet den Kern des WindCloud-Ökosystems. Betrieben wird es durch 100 %  grünen Windstrom, der in Windkraftanlagen in Nordfriesland produziert wird. Gleichzeitig nutzt WindCloud die Abwärme, die die Geräte produzieren, für die Umsetzung einer außergewöhnlichen und nachhaltigen Idee: die Algenzucht. Algen benötigen nicht nur Wärme zum Wachsen, sondern binden auch große Mengen CO2, so dass durch den Betrieb des Rechenzentrums tatsächlich CO2 aus der Umwelt absorbiert wird. Und mehr noch: Die Algen werden weiterverarbeitet und für die Nahrungsmittelproduktion genutzt.



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