E.ON: Energie sparen – Unsere Expertentipps für Ihr Zuhause!
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Gutes Tun und Strom gewinnen

Gutes Tun und Strom gewinnen

Gewinnen Sie mit E.ON einen Stromgutschein im Wert von 1.000 Euro! Laden Sie bis 7.1. einfach ein Bild Ihres schönsten Weihnachtslichtmoments unter dem Hashtag #eonchristmaslights auf Facebook oder Instagram hoch. Wichtig ist nur, dass es energiesparende Weihnachtsbeleuchtung ist. Für jedes teilnehmende Bild spenden wir 1 Euro für einen guten Zweck. Für welchen, bestimmten die User: Machen Sie einfach einen Vorschlag zu Ihrem Bild, die Gesamtspendensumme wird zwischen den drei meistgenannten wohltätigen Organisationen aufgeteilt.

Clever Energiesparen im Haushalt

Sie sind gerade zusammengezogen und haben plötzlich einen anderen Energieverbrauch als allein. Der Umzug ins Eigenheim verändert das Verbrauchsverhalten, oder durch Kinder erhöht sich der Energieverbrauch im Haushalt: Sie können viel an Energie, Zeit und Geld sparen, wenn Sie einige einfache Tipps beherzigen.

Aus und vorbei?

Aus und vorbei?

Wenn ein Gerät ausgeschalten ist, braucht es keinen Strom - oder? Nein, eben nicht. Manche Geräte ziehen auch dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind.

Beim Fernseher leuchtet noch ein rotes Lämpchen, der Drucker ist im Faxbetrieb dauerhaft an, obwohl ihn niemand benutzt. Das alles kostet Energie. Und viel Geld. Allein ein DVD-Player in Dauerbereitschaft kostet im Jahr über 20 Euro. Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet, dass der Stromverbrauch durch Leerlaufverluste in Deutschland pro Jahr mindestens vier Milliarden Euro beträgt. Deshalb bitte:

  • Schon beim Kauf neuer Elektrogeräte auch auf den Stand-by-Verbrauch achten und auf Features wie die Uhrzeit oder blinkende Funktionen verzichten.
  • Ladegeräte vom Netz trennen (Handy, elektrische Zahnbürste, Rasierer).
  • Alte TV-Geräte und Stereoanlagen, die besonders viel Strom im Bereitschaftsbetrieb ziehen, immer ausschalten.
  • Geräte, die am Computer hängen, wie Modem, Drucker, Router nach Gebrauch vom Stromnetz nehmen.
  • Auf Geräte der neueren Generation, die nach einer gewissen Zeit im Stand-by-Betrieb automatisch abschalten, ausweichen.
  • Eine Zeitschaltuhr zwischenschalten, wenn bestimmte Geräte zu einer bestimmten Zeit laufen müssen.
  • Mehrere Geräte auf schaltbare Steckdosenleisten zusammenführen. Manche dieser Leisten erkennen auch Stand-by-Betrieb und schalten dann automatisch ab. Aber: Auch diese Helfer haben einen Eigenverbrauch, auf den die Käufer (ebenso wie auf das GS-Zeichen) achten sollten.

E.ON Expertentipp:

Sylvia Steffel, E.ON Expertin für das Thema Energiesparen, empfiehlt: „Bei Computer und Co. sparen Familien am einfachsten mit einer Master-Slave-Steckdosenleiste. Daran wird nicht nur der PC gekoppelt, sondern auch Drucker und Monitor. Wird das Hauptgerät ausgeschaltet, gehen auch die anderen Geräte automatisch mit vom Netz. Und stehen beim Anschalten gleich wieder zur Verfügung.“

Coole Dauerläufer – Energie sparen mit Ihrem Kühlschrank

Kühlschrank und Gefriertruhe sind rund um die Uhr im Einsatz. Deshalb lohnt es sich, gerade hier zu überprüfen, wie die Vorräte darin am besten frisch bleiben.

  • Kein Platz an der Sonne: Steht der Kühlschrank an einem warmen Platz, etwa am Herd oder mit direkter Sonneneinstrahlung, braucht er mehr Energie.
  • Zu eisig: Je dicker das Eis im Gefrierschrank, umso mehr Strom frisst er. Eine Schicht von nur zwei Millimetern verursacht einen Anstieg im Verbrauch von satten 15 Prozent. Auch der Kühlschrank kann vereisen. Bildet sich an der Rückwand regelmäßig Eis, kann das an einer porösen Türdichtung liegen (die man leicht austauschen kann) oder daran, dass der Ablauf verstopft ist.
  • Auftauen mit Doppelnutzen: Morgen gibt es das Hackfleisch aus der Gefriertruhe? Dann lassen Sie es am besten über Nacht langsam im Kühlschrank auf tauen. Es gibt dabei Kälte ab, der Kühlschrank muss weniger arbeiten, das Fleisch taut schonend auf. Warmes nicht ins Kalte Erst wenn warme Speisen abgekühlt sind, dürfen sie in den Kühlschrank. Sonst braucht er viel zusätzliche Energie, um wieder auf seine Temperatur zu kühlen.
  • Kein Grad mehr: Sieben Grad im Kühlschrank, 18 Grad minus im Gefrierschrank. Das reicht aus. Jedes Grad weniger bedeutet etwa sechs Prozent mehr Stromverbrauch. Sieben Grad erreichen Sie in der Regel bereits mit den niedrigen Regelstufen 1-2. Trotzdem ist es in einigen Bereichen wie der Tür wärmer, weiter hinten und auf der Glasplatte um einige Grad kälter. So können Sie für alle Lebensmittel den richtigen Platz finden.
  • Weg mit dem Staub: Hinter dem Kühlschrank ist der Wärmetauscher. Setzt sich darauf Staub ab, verhindert dieser, dass die warme Luft von innen ungehindert abgegeben wird. Deshalb mit einem Staubsauger einfach einmal im Jahr den Schmutz absaugen.

E.ON Expertentipp:

Sylvia Steffel, E.ON Expertin für das Thema Energiesparen, empfiehlt: „Sie fahren für zwei Wochen in Urlaub? Dann kriegt der Kühlschrank auch frei. Alles leer räumen, Stecker ziehen, abtauen lassen und die Fächer gründlich reinigen. Von Desinfektionsmitteln rät das Bundesinstitut für Risikobewertung ab, denn sie belasten das Abwasser. Die Tür des ausgeschalteten Kühlschranks in den zwei Wochen aber nicht schließen, sonst kann Schimmel entstehen.“

Kochen mit den Spezialisten

Kochen mit den Spezialisten

Bei der Pasta, Babys Brei oder der Kartoffelbeilage gilt: Wer hier die passenden Geräte und Töpfe nutzt, hat am Ende mehr Geld in der Haushaltskasse.

  • Der Schnelle fürs Langsame: Alle Speisen mit langen Garzeiten – wie Eintopf, Kartoffelgerichte, Schmorbraten – kocht man im Schnellkochtopf schneller und zum Teil mit 50 Prozent weniger Energie.
  • Wasser zum Kochen bringen: Das kann der Wasserkocher deutlich schneller und sparsamer als ein Topf. Bei einem Liter Wasser pro Tag macht das immerhin mehr als elf Euro im Jahr aus.
  • Deckel drauf: Viermal mehr Energie. Das ist die Menge, die man beim Kochen ohne Deckel mehr verbraucht. Neben dem passenden Deckel braucht der Topf oder die Pfanne auch die passende Herdplatte. Ist die Kochplatte größer als der Topf, verpufft ein Teil der Energie, außer bei Herden mit Induktion.
  • Jedem das Seine:
    - Das Gläschen mit dem Babybrei wird in weniger als einer Minute in der Mikrowelle erwärmt: Deckel abnehmen und einen Porzellanteller auf das Glas legen. Nach dem Erwärmen umrühren und die Temperatur prüfen.
    - Knusprige Brötchen zaubert der Toaster mit seinem Brötchenaufsatz. Energiesparvorteil: 70 Prozent gegenüber dem Ofen.
    - Die Eier landen im Eierkocher, der auch deutlich weniger Wasser benötigt.
  • Von Null auf Heiß in Rekordzeit: Die Mehrheit der Deutschen kocht über Strom auf Kochplatten, Ceran und Halogenherden. Sparsamer und exakter zu dosieren sind Induktionsherde mit den dazu passenden Töpfen. Wenn Sie über einen Erdgasanschluss verfügen, bietet sich auch ein Wechsel auf einen Gasherd an.

E.ON Expertentipp:

Sylvia Steffel, E.ON Expertin für das Thema Energiesparen, empfiehlt: „Beim Backofen aufs Vorheizen verzichten. Dann sparen Sie 31 Euro im Jahr, wenn Sie an 200 Tagen 12 Minuten vorheizen. Bei der Funktion „Umluft“ lassen sich mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen, wenn zum Beispiel drei Pizzen fertig werden müssen.“

Saubere Sache

Saubere Sache

Auf dem Body ist ein Karottenspritzer, in der Hose ein Grasfleck: Da landen schon mal zwei Ladungen pro Tag in der Maschine und danach im Trockner. Was Familien brauchen, sind gute Geräte und das richtige Programm.

  • Nicht zu heiß: 40 Grad reichen meist, dank moderner Waschmittel wird die Kleidung auch so sauber. Dadurch können Familien pro Jahr etwa 75 kWh einsparen. Aber: Bei Babywäsche, Unterwäsche und Handtüchern empfehlen Experten 60 Grad. Auf Vorwäsche verzichten, Flecken vorab mit einem Vorwaschspray behandeln.
  • Schleudern: Bei 1.600 Umdrehungen, also der Wirkungsklasse A, hat die Wäsche eine Restfeuchte von unter 50 Prozent. Im Trockner ist sie schneller trocken.
  • Bitte voll machen: Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine: Sie sollten nur voll beladen laufen, um Energie zu sparen. Empfindliche Fasern brauchen in der Trommel allerdings ein bisschen mehr Platz als robuste Handtücher.
  • Gleich ausräumen:… denn die meisten Trockner drehen die Trommel auch nach Programmende noch eine Weile, damit die Wäsche nicht knittert. Doch solange die Maschine an ist, zieht sie Strom. Das gilt auch für die Waschmaschine.
  • Schluss mit Kalk: Die Heizstäbe erhitzen das Wasser für die Waschladung. Sind sie stark verkalkt, ist dafür viel mehr Energie nötig. Wie schnell Geräte verkalken, hängt vom Härtegrad des Wassers ab. Den verrät das zuständige Wasserwerk. Bitte das Waschmittel entsprechend dosieren.

E.ON Expertentipp:

Sylvia Steffel, E.ON Expertin für das Thema Energiesparen, empfiehlt: „Im Vergleich zu einer 25 Jahre alten Waschmaschine brauchen moderne Geräte zwei Drittel weniger Wasser. Inzwischen sind A+++-Geräte auf dem Markt, die bei einem 60-Grad-Waschgang nur etwa 60 Liter Wasser und weniger als eine Kilowattstunde Strom verbrauchen. Die neueste Technik in Sachen Trockner sind Wärmepumpengeräte, die ca. ein Drittel der Energie einsparen.“

Wohlige Wärme – mit System

Natürlich soll es kuschelig sein. Aber auch dann, wenn alle außer Haus sind? Oder schlafen wollen? Mit wenigen Handgriffen sparen Familien viel Geld.

  • Ein Grad runterschalten: Der größte Energiefresser ist die Heizung. Mit nur einem Grad weniger können Familien sechs Prozent Heizkosten sparen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 20 000 kWh Erdgas sind das rund 100 Euro im Jahr. Übrigens: zum Schlafen ruhig noch weiter runterdrehen. Die deutsche Gesellschaft für Schlafforschung empfiehlt für Säuglinge in der Nacht eine Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad.
  • Und jetzt mal weit aufmachen: Wer will schon Geld zum Fenster rauswerfen? Beim Lüften mit gekipptem Fenster passiert aber genau das: Wärme geht raus, aber die Luft innen wird nicht ausgetauscht. Besser ist es, zweimal am Tag alle Fenster fünf bis maximal zehn Minuten lang weit zu öffnen.
  • Freie Bahn: Vor der Heizung sollte kein Vorhang sein undauch nichts stehen. Denn die warme Luft muss ohne Hindernisse zirkulieren können.
  • Heizung bleibt an: Der Tipp „ganz ausschalten“ gilt nicht für die Heizung. Sonst kühlen die Räume zu sehr aus. Ein neues Aufheizen verbraucht mehr Energie, als durch das Abdrehen gespart wird. Also besser nur um wenige Grad drosseln, wenn keiner im Haus ist.
  • Rollos runter: Rollläden haben eine Doppelfunktion. Im Winter verhindern sie, dass die warme Luft über die Fenster nach außen geht. Im Sommer halten sie die warme Luft draußen, das Zimmer heizt sich weniger auf.
  • Schluss mit dem Gluckern: Ist im Heizkörper zu viel Luft, kann das Heizwasser nicht zirkulieren. Folge: Die Heizung wird nicht mehr richtig warm. Mit einem Entlüftungsschlüssel, einer Schüssel und Putzlappen ist das Problem schnell gelöst.
  • Alles dicht: In jeder Wohnung gibt es Stellen, die Wärme durch lassen. Doch Nachdämmen ist meist mit wenig Aufwand möglich. Etwa in der Heizkörpernische. Styropordämmplatten mit Aluminium isolieren die Wand und verringern den Wärmeverlust.

E.ON Expertentipp:

Sylvia Steffel, E.ON Expertin für das Thema Energiesparen, empfiehlt: „Für Hausbesitzer lohnt es sich, ein paar Zahlen durchzurechnen: Wie viel verbraucht meine Heizanlage momentan? Wie viel kostet eine neue? Um wie viel verbraucht sie weniger, was spare ich im Jahr? Als grober Anhaltspunkt gilt: Ist das Gerät älter als 15 Jahre, sollten Eigentümer über die Anschaffung einer neuen nachdenken. Durch neue Technologien ist in wenigen Jahren eine so große Ersparnis möglich, dass sich der Kauf schon bald auszahlt.“