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Playstation, XBox und Nintendo Switch: Spielekonsolen im Stromcheck

Von Playstation bis XBox: Spielekonsolen im Stromcheck
Quelle: Unsplash


Die Xbox One X und die Playstation 4 Pro verbrauchen im Betrieb jede Menge Strom. Das liegt daran, dass aktuelle Games teilweise von Spielfilmen nicht mehr zu unterscheiden sind. Um diese grafischen Fortschritte zu ermöglichen, brauchen die Konsolen jede Menge Leistung. Das spiegelt sich im Stromverbrauch wieder. Wir haben die aktuellen und früheren Modelle von Sony, Microsoft und Nintendo unter die Lupe genommen.

Zwei Stunden zocken: bis zu 36 Euro Stromkosten pro Jahr

Wer täglich zwei Stunden an einer Konsole oder am PC spielt, verbraucht je nach Gerät 30 bis 60 Euro im Jahr. Quelle: Unsplash
Wer täglich zwei Stunden an einer Konsole oder am PC spielt, verbraucht je nach Gerät 30 bis 60 Euro im Jahr. Quelle: Unsplash

Bei einer täglichen Spieldauer von zwei Stunden fallen für Konsolen-Gamer, die die aktuellen Spitzenmodelle nutzen, bis zu 36 Euro Stromkosten an. Und zwar jedes Jahr. Die Xbox One X liegt mit rund 125 Kilowattstunden (kWh) Stromverbrauch vorne, knapp dahinter folgt die Playstation 4 Pro mit rund 120 kWh bzw. 34 Euro jährlich.

Frühere Generationen waren da weniger stromhungrig. So kommt die erste Playstation aus dem Jahr 1994 unter gleichen Voraussetzungen auf gerade mal 5,84 kWh. Mitte der 90er sahen die Spiele allerdings auch noch ganz anders aus als heute. Aufwendige Top-Titel waren zwar für damalige Verhältnisse wunderschön, würden heute aber nur noch eingefleischte Fans vor die Konsole locken. Klötzchen-Grafik war an der Tagesordnung, von HDR (High Dynamic Range) oder 4K-Auflösung, wie sie Xbox One X und PS4 Pro bieten, fehlte noch jede Spur.

Das änderte sich erst nach und nach. 2000 sorgte die Playstation 2 für einen ordentlichen Entwicklungssprung. Spiele sahen dank der höheren Leistungsfähigkeit deutlich realistischer aus. Das hatte aber auch Auswirkungen auf den Stromverbrauch. Der war mit über 17 kWh schon mehr als dreimal so hoch wie der Stromverbrauch der ersten Playstation und wurde ein Jahr später von der ersten XBox getoppt, die 2001 auf über 46 kWh kam.

Konsolen (aktuelle Modelle)
Stromkosten in Euro bei aktiver Nutzung von täglich 2 Stunden (zusätzlich zu den anfallenden TV-Stromkosten)
Xbox One X  ~ 36€
PS 4 Pro  ~ 34€
Xbox One ~ 25€
PS 4 Slim ~ 18€
Nintendo Switch ~ 3€
SNES Classic Mini ~ 1€
Konsolen (ältere Modelle)
Stromkosten in Euro bei aktiver Nutzung von täglich 2 Stunden (zusätzlich zu den anfallenden TV-Stromkosten)
PS 3  ~ 40€
PS 2  ~ 5€
PS 1 ~ 2€
Xbox 360 ~ 36€
Xbox ~ 14€
Wii U ~ 7€
Wii ~ 3€
Die Playstation 3 Konsole bot eine tolle Grafik, verbrauchte in der ersten Generation aber auch satte 137 kWh. Quelle: Unsplash
Die Playstation 3 Konsole bot eine tolle Grafik, verbrauchte in der ersten Generation aber auch satte 137 kWh. Quelle: Unsplash

Der nächste Sprung folgte schon 2005 mit der nächsten Microsoft-Konsole. Spiele für die Xbox 360 sahen noch einmal deutlich realistischer aus. Außerdem konnte die Konsole Spiele in höherer Auflösung darstellen. In Sachen Stromverbrauch war die Xbox 360 allerdings noch energiehungriger als die aktuelle Xbox One X. Sie kommt auf 126 kWh. Getoppt wird der Wert nur durch die Playstation 3. Die Konsole, die 2006 auf den Markt kam, verbrauchte satte 137 kWh. Das ist fast eineinhalbmal so viel, wie die Playstation 4 Slim verbraucht. Der nicht ganz direkte Nachfolger der Playstation 3 kommt auf einen Stromverbrauch von 94 kWh. Die erste Xbox One lag mit rund 88 kWh sogar noch einmal darunter.

Die Nintendo Switch ist nicht nur energiesparsam, sondern lässt sich sowohl mobil, als auch am Fernseher spielen. Quelle: Unsplash
Die Nintendo Switch ist nicht nur energiesparsam, sondern lässt sich sowohl mobil, als auch am Fernseher spielen. Quelle: Unsplash

Nintendo Switch mit geringem Stromverbrauch

Als vergleichsweise wenig energiehungrig haben sich in den letzten Jahren die Konsolen von Nintendo erwiesen. Die Nintendo Wii von 2006 kommt auf nur rund 12 kWh, die Wii U (2012) verbraucht mit rund 25 kWh zwar mehr als doppelt so viel Strom als der Vorgänger, bleibt aber noch deutlich unter dem Verbrauch der Playstation oder der Xbox. Auch bei Nintendo zeigt die Kurve in der aktuellen Generation wieder nach unten. Die Nintendo Switch kommt auf knapp 11 kWh im Jahr. Hier kann zusätzlich das modulare Konzept der Konsole für Entlastung im Geldbeutel sorgen. Die Nintendo Switch als verbrauchsarme Hybridkonsole lässt sich, je nach Spiel, für einige Stunden im Akkubetrieb nutzen.

Besonders interessant ist zudem ein Blick auf das Super Nintendo. Die Konsole von 1990 hatte einen Stromverbrauch von etwa 3,65 kWh. Das entspricht exakt dem Verbrauch des SNES Classic Mini. Die kleine Retro-Konsole, die dem Original aus den 90ern optisch nachempfunden, aber deutlich kleiner ist, kommt heute zwar mit Mikro-USB-Kabel, aber ohne eigenen Stromadapter. Für den Betrieb am Fernseher reicht nämlich oftmals ein am TV integrierter USB-Anschluss aus.

Spielekonsolen: Stromverbrauch in der Zukunft

Für die Zukunft ist es realistisch, dass Konsolen wieder deutlich verbrauchsärmer werden, als die aktuellen Modelle. Hintergrund: Das Thema Videospiele verlagert sich nach und nach in die Cloud. Anstatt die Spiele als physischen Datenträger zu kaufen und auf der heimischen Konsole zu spielen, werden die Games aus dem Internet gestreamt. Gamer brauchen dann keine leistungsfähige Hardware mehr, sondern nur noch einen Zugriffspunkt wie den Fernseher und das Smartphone, einen Controller und eine schnelle Internetleitung.

Wie so eine Lösung aussieht, zeigt Google mit dem neuen Dienst Stadia. Um diesen zu nutzen, reichen bereits ein Streaming-Stick für den Fernseher und ein Controller aus. Alternativ lässt sich das jeweilige Videospiel auch auf bestimmte Smartphones und via PC über den Chrome Browser spielen. Eine Konsole ist nicht mehr notwendig. Der Grafikkartenhersteller Nvidia und Sony bieten bereits ähnliche Dienste. Auch Microsoft hat mit xCloud einen Streaming-Dienst für Spiele im Angebot.

Wer solche Dienste nutzt und die Spiele aufs Smartphone streamt, spart Geld, denn für Smartphone-Gamer belaufen sich die Stromkosten jährlich nur auf etwa vier Euro, wenn nicht mehr als zwei Stunden pro Tag gespielt wird.

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