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Internet: Strombedarf beim Streaming

Quelle: iStock

Streaming-Plattformen verbrauchen aktuell bis zu 200 Milliarden kWh Strom pro Jahr

Das Internet wächst und wächst. Und damit auch der Energiebedarf. Googeln, Surfen und auch das Streaming verbrauchen nämlich nicht nur zuhause oder im Büro Strom. Riesige Rechenzentren, auf denen die Daten gespeichert sind, müssen rund um die Uhr mit Energie versorgt werden. Auch wenn der Begriff Cloud Computing etwas anderes vermuten lässt: Alle Daten, von der einzelnen Website bis hin zum Kinofilm, schweben nicht in irgendeiner Wolke, sondern liegen physisch auf Servern ab, von denen sie von der ganzen Welt aus abgerufen werden können.

Streaming macht bereits mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs aus

Beim Video-Streaming anfallende Datenmengen, insbesondere von Plattformen wie Netflix, Amazon Prime, Youtube & Co., machen bereits 58 Prozent und damit mehr als die Hälfte des Datenvolumens im Internet aus. Das geht aus einer Analyse des kanadischen Netzwerkausrüsters Sandvine (https://www.sandvine.com/hubfs/downloads/phenomena/2018-phenomena-report.pdf) hervor. In Relation mit der Einschätzung des amerikanischen IT-Unternehmens Cisco (https://www.cisco.com/c/en/us/solutions/collateral/service-provider/visual-networking-index-vni/white-paper-c11-741490.html), die einen weltweiten Traffic für das Jahr 2017 von insgesamt 1,5 Zetabyte (oder umgerechnet 1,5 Milliarden Terabytes bzw. 1.500.000.000.000.000.000.000 Bytes) berechnet haben, wird klar, wie viele Daten nur durch Bewegtbilder durch das Netz gejagt werden. Um diese Mengen über die Rechenzentren bereitstellen zu können, dürften weltweit fürs Streamen schätzungsweise bereits bis zu 200 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr anfallen, Tendenz steigend.

Filme und Serien zu streamen ist für viele zu einem neuen Hobby geworden. Entsprechend steigt der Energiebedarf. Quelle: Unsplash
Filme und Serien zu streamen ist für viele zu einem neuen Hobby geworden. Entsprechend steigt der Energiebedarf. Quelle: Unsplash

Die gewaltigen Daten- und auch Energiemengen ergeben sich zum einen durch die immer höhere Auflösung der Filme und Serien in HD und 4K, zum anderen durch die immer größere Menge an Videos. Allein Youtube wächst um rund 400 bis 500 Stunden (https://www.brandwatch.com/de/blog/statistiken-youtube/) Bewegtbild pro Minute. Mit Disney, Warner und Apple bereiten zudem weitere Anbieter ihren Einstieg in das Streaming-Geschäft vor, die die Datenmenge und damit auch den Stromverbrauch weiter ansteigen lassen.

Energiebedarf des Internet-Streamings so hoch wie komplette deutsche Ökostromerzeugung

200 Milliarden Kilowattstunden Strom für das Streaming im Internet? Das klingt nach extrem viel Energie. Und das ist es auch. Zum Vergleich: Ein drei- bis vierköpfiger Privathaushalt in Deutschland verbraucht im Jahr durchschnittlich 2.500 kWh Strom. Das heißt, mit 200 Milliarden könnte man sämtliche Privathaushalte in Deutschland, Italien und Polen zusammen für ein Jahr mit Strom versorgen. Eine ähnliche Strommenge erzeugen aktuell alle deutschen Ökostromanlagen aus Wind-, Solar-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen (https://www.eon.de/de/eonerleben/oekostrom-rekord-so-viele-erneuerbare-wie-noch-nie.html) zusammen. Würde man also jede Kilowattstunde in die Rechenzentren stecken, wäre das Streaming zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energie abgedeckt. Dann bliebe aber in Deutschland kein Ökostrom mehr übrig.

Streaming wird immer beliebter. Allein auf Youtube werden pro Minute hunderte Stunden an neuem Videomaterial hochgeladen. Quelle: Unsplash
Streaming wird immer beliebter. Allein auf Youtube werden pro Minute hunderte Stunden an neuem Videomaterial hochgeladen. Quelle: Unsplash

Energiesparsames Streaming mit Smartphone und Tablet

Doch beim Streaming fällt nicht nur in den Rechenzentren Energie an. Auch das Abrufen der Inhalte auf dem heimischen Fernseher, Laptop, Tablet oder Smartphone benötigt Strom. Wer energiesparsam Filme und Serien schauen möchte, sollte daher aufs Smartphone oder Tablet setzen. Denn ein Kunde, der täglich ein bis zwei Stunden im Internet surft und Filme streamt, benötigt mit einem Smartphone beispielsweise nur rund vier kWh Strom pro Jahr, also rund 1,20 Euro an Energiekosten. Wer genauso lange über ein aktuelles TV-Gerät streamt, kommt auf rund 50 kWh bzw. knapp 15 Euro pro Jahr.

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