E-Mobilität
08.01.2024

Gibt es eine Age Gap beim Thema E-Autos?

Ich weiß nicht ob es offizielle Zahlen dazu gibt, aber ich habe das Gefühl, dass mehr jüngere Menschen (U50)  ein E-Auto fahren, als Ü50 Jährige.


Meine These ist, dass die Jüngeren der Technik eher vertrauen.


In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein E-Auto erst als Zweitauto angeschafft wird. Dann nutzt man den Stromer für kurze Touren in die Stadt und den Verbrenner für längere Reisen.  Irgendwann bekommt man ein Gefühl für die neue Technik und gewinnt genug Sicherheit. Man hat keine Angst mehr, einfach liegenzubleiben. War bei mir ganz genauso und ich bin Ende 30. 


Meine Arbeitskollegen, beide Mitte Zwanzig, haben sich ganz im Gegenteil als erstes Auto direkt für einen Stromer entschieden, ohne die "Sicherheit" eines Verbrenners in der Hinterhand zu haben. Die haben sich also direkt zu 100% auf die E-Mobilität eingelassen. 


Mich würden eure Ansichten interessieren.




5 Kommentare
2024-01-08T16:14:57Z
Montag, 08.01.2024 um 17:14 Uhr
Hallo Jan,


ich habe schon das Gefühl, dass du damit richtig liegen könntest? Ich kenne auch vor allem jüngere Leute, die den Umstieg gewagt haben. Ich glaube das liegt vor allem daran, dass für jüngere Menschen, die mit der Technik großgeworden sind, die Benutzung intuitiver und somit einfacher gelingt? Natürlich, alles eine Sache, wie viel man sich eben auch damit auseinandersetzt usw., aber das ist mein Eindruck.


Ich persönlich fände es schön, wenn E-Autos bald in allen Schichten und Altersklassen der Gesellschaft ankommen würden! 💪🏼

2024-01-09T12:22:54Z
Dienstag, 09.01.2024 um 13:22 Uhr
Ja gut - viele Ältere stehen mit App und Internet auf Kriegsfuß. Die Motivation noch was Neues zu lernen lässt dann auch nach. Das sind aber Sachen auf die man sich einlassen muss! Ist aber allerdings auch nicht zu verallgemeinern.

Ich (Ü60) fahre seit 2J vollelektrisch und habe es nicht bereut.
2024-01-09T15:17:40Z
Dienstag, 09.01.2024 um 16:17 Uhr
Hallo Namensvetter,

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Mit kommt es auch so vor, das ältere Menschen (älter als ich) einfach gewohnt sind, dass Autos krach machen und nur das Emotionen bietet und das haben wir ja schon immer so gemacht..

Wenn man über 40 Jahre gewohnt ist das man eben schnell tankt usw.. und jetzt eine andere Antriebsform aufkommt (die noch gar nicht in allen Belangen besser sein kann als ein 120 Jahre lang entwickeltes und zusende erforschtes Produkt) sieht das aus wie ein Rückschritt. Gerade die ersten Autos waren brutal gesagt einfach schlechter in allen Kategorien des Quartetts. Weniger Zuladung, weniger Reichweite, längere Wartezeit beim "tanken", teurer.....

Viele Arbeitskollegen und logischerweise auch Verwandte sind älter als ich und dem Elektro Antrieb skeptischer gegenüber eingestellt. Wohingehend jüngere und gleichaltrige eher vorstellen könnten keinen Verbrenner mehr zu kaufen.
2024-01-11T09:09:42Z
Donnerstag, 11.01.2024 um 10:09 Uhr
Dann deckt sich ja mein Gefühl mit eurem. 


Hab gerade noch einmal drüber nachgedacht. In der Anschaffung ist ein E-Auto ja schon nicht billig. Aber da hilft wahrscheinlich wiederum, dass Leasing eine viel akzeptiertere Form des Auto"kaufs" ist als noch vor 20-30 Jahren. 

2024-01-11T10:11:36Z
Donnerstag, 11.01.2024 um 11:11 Uhr
Jan_77:

Anschaffung ist ein E-Auto ja schon nicht billig. Aber da hilft wahrscheinlich wiederum, dass Leasing 


Mal sehen wie sich der Markt ab 2024 entwickelt. In den letzten 2 Jahren sind die Preise für BEVs stark gestiegen. Die Prämien haben also nichts mehr bewirkt und gehören deshalb abgeschafft. Bestenfalls haben sie noch die Hersteller unterstützt um ihre Fahrzeuge auf dem chinesischen Markt anbieten können (z.B. VW id3 für 16.000€). "Leasing" war aus meiner Perspektive (Anschaffung 01/22) schlecht. Damals wurde auch empfohlen ein BEV zu leasen weil der Preisverfall wegen verbesserter Technik immens wäre.  
Real: Der Hersteller hat in 2J nichts am Fzg. geändert. Dafür wurde aber der Listenpreis um 15T€ nach oben verlegt. Selbst für 2jährige Gebrauchte wird heute mehr verlangt als seinerzeit für das Neufahrzeug.
Ich darf mich also darüber ärgern dass Fzg. nicht gekauft zu haben. 
Im Moment ist das Angebot von Neu- u. Gebrauchtfahrzeugen tot. Oder wer kauft einen Jahreswagen (z.B. Citroen eC4 Neupreis 25T€) der jetzt vom lokalen Händler für 32T€ angeboten wird. (Ich nicht) 
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