E-Mobilität
12.12.2023

Braucht es Blockierungsgebühren?

Wartezeiten an den Ladestationen kommen meiner Erfahrung nach oft durch Personen zustande, die unbedingt auf 100 % laden wollen, auch wenn schon Autos warten. Bzw. machen eine Erledigung für 2,5h und das Auto bleibt einfach angesteckt. Gerade den letzten Fall kann man durch Blockierungsgebühren lösen.
5 Kommentare
2023-12-12T16:57:11Z
Dienstag, 12.12.2023 um 17:57 Uhr
Hallo Derrik,

aus den von Dir geschilderten Gründen braucht es Blockiergebühren. Nichts ist so wirksam wie der Griff ins eigene Portemonnaie. Damit erwischt Du leider nicht die Firmenfahrzeugnutzer, denen bei der Firmenladekarte einfach alles egal ist. Auch sollte es nachts (in Wohngebieten) Ausnahmen geben. Niemand will um 3:00 Uhr sein Auto umparken müssen.

Gruß

Dirk

2023-12-13T12:48:16Z
Mittwoch, 13.12.2023 um 13:48 Uhr
Hallo Dirk,


ich bin da ganz bei dir. Ich dachte, es würde sich eine Art Lade-Knigge durchsetzen können. Aber je mehr Personen E-Auto fahren (was ich natürlich begrüße), desto weniger Idealisten sammeln sich an den Ladestationen und desto weniger Wir-Gefühl gibt es. Es wird einfach weniger Rücksicht genommen. 


Grüße,

Derrik

2023-12-13T20:22:56Z
Mittwoch, 13.12.2023 um 21:22 Uhr
Hi Zusammen,

Ich finde die Blockiergebühren sind im allgemeinen sinnvoll, aber aktuell nicht wirklich sinnvoll umgesetzt.

Aktuell ist es üblich dass man an AC Ladesäulen nach 240min pauschal 10ct/min bezahlt (max 12€). Hier ist es egal ob man den Ladevorgang mit 10% oder mit 90% beginnt. Jedes Mal darf das Auto 240min laden bevor man die Gebühren bezahlen muss, auch wenn der Ladevorgang schon lange beendet wurde.

Gerade auch im Innerstädtischen Bereich, wo das Parken in Parkhäusern sehr teuer ist, habe ich es schon oft erlebt, dass Plugin Hybride mehrere Stunden eine Ladesäule blockiert haben, obwohl sie keine Energie mehr geladen haben. Einfach nur weil die Blockiergebühren günstiger als ein Parkhaus sind.

Ich fände es sinnvoll, die Blockiergebühren zu erheben, sobald ein Auto den Ladevorgang beendet hat.

Bei den Tesla Super Charger wird zum Beispiel, 5min nach beenden des Ladevorgangs, eine Blockiergebühr von 1€/min erhoben. Es gibt auch keinen maximalen Betrag, sonder die Gebühren steigen immer weiter. Hier habe ich es noch nie erlebt, dass ein Auto mal zu lange gestanden ist und die Säule blockiert hat.

Viele Grüße
Jannis
2023-12-15T07:29:17Z
Freitag, 15.12.2023 um 08:29 Uhr
Ich sehe das genauso wie Jannis.


Die Blockiergebühr braucht es aktuell für Fahrzeuge die eine Station blockieren. 


Ein Fahrzeug das gerade lädt, blockiert die Station nicht sondern - lädt.


Nach 4 Stunden sind in die meisten aktuellen Fahrzeugen grob 44kWh geflossen, abzüglich den Ladeverlusten. Hat man aber einen größeren Akku und diesen entsprechend leer angesteckt ist dieser vielleicht erst bei 60/70 %

2023-12-15T18:37:46Z
Freitag, 15.12.2023 um 19:37 Uhr
Blockiergebühren sind (leider) sinnvoll. War vor einigen Monaten auf der AB an einem sehr frequentierten Tag (Anreise/Rückreiseverkehr, mehrere Bundesländer) unterwegs. Dementsprechend voll waren die Ladestationen an den ABs. An meinem avisierten Ladepark (5 Säulen) stehen doch tatsächlich 5 Lademonster (Audi etron XXL). Alle 5 waren >95% geladen. Von den 5 Fahrern (*innen) war nichts zu sehen. 
Eine Blockiergebühr steht ja hier nicht an. Aber ich finde es schon sehr unsolidarisch sich an einem solchen Tag gemütlich für 1h ins Restaurant zu setzen. BEV-Fahrer sollten es eigentlich besser wissen.

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