Tag der erneuerbaren Energien am 25. April

24.04.15

Rodinger Unternehmen microart e. K. zeigt, wie es geht

  • Aus Solarstrom werden Präzisionsbauteile
  • Eigene PV-Anlage mit bis zu 122 Kilowatt Leistung installiert
  • Echtzeit-Darstellung der Stromgewinnung im Internet

   

Der bundesweite Tag der erneuerbaren Energien am Samstag folgt in diesem Jahr auf ein Rekorddatum. Zehn Tage zuvor, am 15. April zwischen 13.30 und 13.45 Uhr, haben die Photovoltaikanlagen in Deutschland einen neuen Einspeise-Höchststand erzielt. Erstmals erreichten alle PV-Anlagen zu diesem Zeitpunkt eine Leistung von 25.000 Megawatt, was ungefähr der Kapazität von 25 großen konventionellen Kraftwerken entspricht.

Immer mehr mittelständische Unternehmen folgen dem Trend, Strom aus Sonnenkraft für den eigenen Betrieb zu nutzen. Eines davon ist die microart e. K. aus dem bayerischen Roding. Das 2007 gegründete Familienunternehmen stellt Präzisionsbauteile höchster Qualität für Branchen wie Anlagen- und Maschinenbau, Automobilbau, Medizintechnik, Luftfahrt und die optische Industrie her und schreibt eine Erfolgsgeschichte. Als 2014 die bereits sechste Erweiterung der Produktionshallen anstand, entschied sich microart dafür, in die Sonnenstrom-Produktion einzusteigen. In weniger als drei Wochen realisierte der Anbieter E.ON eine Aufdach-Anlage mit einer maximalen Leistung von 122 Kilowatt, die im August 2014 in Betrieb genommen werden konnte und seitdem rund 150.000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Der Strom wird zum ganz überwiegenden Teil direkt für den eigenen Bedarf von microart genutzt. Das Unternehmen spart damit nicht nur Betriebskosten, sondern leistet auch einen beachtlichen Beitrag zum Klimaschutz.

„Das Konzept, unseren Strom direkt vor Ort zu erzeugen und durch eine hohe Eigenverbrauchsquote in unserer Produktion zu nutzen, hat uns überzeugt“, so Dr. Alexander Artmann, Inhaber von microart. „Wir sind ein technologiegetriebenes Unternehmen, der umweltschonende Einsatz von Ressourcen ist uns ein wichtiges Anliegen. Durch unsere PV-Anlage sparen wir Jahr für Jahr mehr als 83 Tonnen Kohlendioxid ein. Das ist ein Wert, auf den wir stolz sind“, so Artmann weiter. Daher erklärte sich microart gegenüber E.ON sogar bereit, die Leistungsdaten der PV-Anlage in Echtzeit ins Internet zu übertragen. Unter www.solar.eon.de kann jeder Interessierte die aktuelle Stromproduktion sowie Statistiken der zurückliegenden Monate abrufen.

„Mit dem Auftrag von microart konnte E.ON einmal mehr unter Beweis stellen, dass wir im Markt der regenerativen Energien zu den leistungsstärksten Anbietern gehören“, sagt Otmar Zisler, Regionaldirektor Süd der E.ON Energie Deutschland. „Bei unseren Geschäftskunden stellen wir ein immer stärkeres Interesse an der Eigenversorgung mit Strom fest und haben unser Angebot entsprechend ausgebaut. Dabei wird die Photovoltaik insbesondere in Süddeutschland stark nachgefragt. Wir haben aber auch Lösungen auf Basis der Kraft-Wärme-Kopplung im Programm für Unternehmen, die neben Strom einen hohen Wärmebedarf decken wollen“, so Zisler weiter.

Bilder: E.ON / weiteres Bildmaterial auf Anfrage

Echtzeit-Darstellung im Internet unter www.solar.eon.de

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