Damit die Energie im Essen bleibt – die besten Tipps & Tricks

20.04.15

Mehr Vitamine, weniger Energieverbrauch – Gesund und gleichzeitig kostensparend kochen

Gesund leben und gleichzeitig Geld sparen: Am heimischen Herd ist beides möglich: „Über 25 Prozent des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalts entfallen auf die Küche“, weiß E.ON-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Noetel. „Das macht etwa 251 Euro jährlich aus.“ 1

Beachtet man beim Kochen ein paar clevere Maßnahmen, lässt sich der Betrag überraschend reduzieren. Maßnahmen, mit denen gleichzeitig die wertvollen Nährstoffe und Vitamine in den Lebensmitteln erhalten bleiben.

 

Tricks rund ums Dämpfen und Dünsten

Um die Nährstoffe im Gemüse zu erhalten, ist das Dämpfen die schonendste und zugleich energiesparendste Methode: Denn Hitze ist der größte Feind der Vitamine. „Beim Kochen in Wasser gehen bis zur Hälfte der Vitamine C und B1 verloren“, erklärt Ernährungsexpertin und Oecotrophologin Dr. Brigitte Bäuerlein. Das heißt: Den Topf nur mit wenig Wasser oder Brühe füllen und das Kochgut in einem Sieb darüber setzen. Dann Deckel drauf und ankochen. Anschließend die Wärmezufuhr verringern und die Speisen bei Siedetemperatur, also gerade eben so köchelnd, fertig garen. Auf diese Weise bleiben rund 90 Prozent der Vitamine erhalten und sogar 100 Prozent der Mineralstoffe. Und die Ersparnis durch das frühzeitige Reduzieren der Temperatur beträgt im Schnitt 24 Euro pro Jahr.

Auch Dünsten, also kurzes Garen mit wenig Wasser, schützt die Nährstoffe optimal. Dabei reduziert sich der Vitaminverlust der Produkte auf lediglich ein Zehntel (im Vergleich zu ca. 60 Prozent beim Kochen). Wichtig ist aber, das Wasser erst zu erhitzen und dann das Gemüse hinzuzufügen. Denn durch das Erhitzen gehen die meisten Vitamine verloren. Wer das Wasser nicht auf dem Herd, sondern zuvor  im Wasserkocher erhitzt, kann zusätzlich bis zu 66 Prozent Energie sparen. Bei einem Liter am Tag macht das im Jahr immerhin 11 Euro aus. Eine Rolle spielt natürlich auch die Größe der Herdplatte. Ist sie größer als der Topf, verpufft ein Teil der Energie. Das Einsparpotenzial liegt bei bis zu 29 Euro im Jahr.

Im  Schnellkochtopf lässt sich das Essen gesund und zugleich energiebewusst zubereiten. Wegen des hohen Drucks gart er Gemüse und Fleisch schneller und bei niedrigeren Temperaturen als ein herkömmlicher Topf. Da zudem nur wenig Wasser nötig ist und nichts davon entweicht, gehen auch weniger Nährstoffe verloren. Zudem verbraucht ein Schnellkochtopf nur etwa die Hälfte der Energie eines normalen Topfes. Er ist die optimale Lösung für Speisen mit langen Zubereitungszeiten wie Eintöpfe, Kartoffelgerichte oder Schmorbraten.

 

Ofen vorheizen? Von wegen!

Durch die Zubereitung im Ofen bleiben bis zu 90 Prozent der Vitamine erhalten. Meist kann man sich das Vorheizen dabei sparen. Der Qualität des Essens tut das keinen Abbruch, es spart aber ordentlich Energie. Wer beispielsweise an 200 Tagen im Jahr jeweils zwölf Minuten vorheizt, den kostet das satte 31 Euro. Und falls es mal mehrere Gerichte auf einmal sind: Mit Umluft lassen sich die verschiedenen Ebenen des Ofens am besten ausnutzen. Für den Backofen gilt darüber hinaus im Übrigen das Gleiche wie für den Deckel auf dem Topf: Ersparen Sie sich und Ihrem Essen ausgiebige Besichtigungs- und Schnuppertouren. Jedes Mal, wenn die Ofentür geöffnet wird, dringt kalte Luft ein, die neu erwärmt werden muss.

Weitere Tipps rund ums Energiesparen und Kochen unter www.eon.de/kochen

 

Über E.ON Energie Deutschland

Die E.ON Energie Deutschland GmbH gehört zu den bundesweit führenden Energieunternehmen. Rund 3.000 Mitarbeiter sorgen für die jederzeit zuverlässige Lieferung von Strom- und Erdgasprodukten zu fairen Preisen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen innovative und nachhaltige Energiedienstleistungen aus einer Hand. Die E.ON Energie Deutschland GmbH ist mit 34 Standorten in Deutschland vertreten und hat ihren Hauptsitz in München. Die rund 6 Millionen Privat-, Geschäfts- und Großkunden von E.ON in Deutschland profitieren damit sowohl von den Stärken des Konzernverbunds als auch von der Präsenz vor Ort im gesamten Bundesgebiet. Mehr Informationen zum Unternehmen und zu Produkten von E.ON Energie Deutschland finden Sie im Internet unter www.eon.de.

Expertin Dr. Brigitte Bäuerlein

Dr. Brigitte Bäuerlein arbeitet als freiberufliche Oecotrophologin. Nach ihrem Studium an der TU München Weihenstephan promovierte sie an der Karl-Ruprechts-Universität Heidelberg. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen in der Ernährungsberatung, Weiterbildung sowie Kommunikation von Haushalts- und Ernährungsthemen in den Medien.

 

1 Quelle: BEDW Bundesverband der Energie-und Wasserwirtschaft e. V./EEFA 2013; Basis: 3-Personen-Haushalt, Durchschnittsverbrauch pro Jahr (945 Euro)

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