Gesund durch die kalte Jahreszeit – So heizen Sie richtig

29.10.15

Um in den kalten Monaten Infekte abzuwehren und voller Energie zu bleiben, hilft das richtige Raumklima. Und es spart obendrein bares Geld.

Hatschi! Die Zeiten, in denen man des Öfteren „Gesundheit“ wünscht, sind wieder angebrochen. Mit sinkenden Temperaturen steigt die Gefahr einer Erkältung. Dabei spielt das richtige Raumklima und Beheizen der Räume in den eigenen vier Wänden eine wichtige Rolle. Denn damit wird die körpereigene Abwehr gegen Infekte gestärkt.

 

Die richtige Temperatur für jeden Raum

Die richtige Temperatur für jeden Raum - Quelle: u.a. Umweltbundesamt

Aber welche Temperatur ist die beste? Heizt man zu viel, trocknet das die Luft aus. Heizt man dagegen  zu wenig, kühlen Wände und Möbel aus, sodass es selbst nach Stunden mit voll aufgedrehter Heizung nicht warm wird. Grundsätzlich sollte es in Wohn- und Kinderzimmern sowie im Badezimmer behaglich sein, das heißt, dass dort 20 bis 23 Grad herrschen. Schlafzimmer dürfen ruhig kühler sein. Für einen gesunden Schlaf werden 16 bis 20 Grad sowie ausreichend Frischluft und Luftfeuchtigkeit empfohlen. Bei niedrigeren Temperaturen besteht die Gefahr, dass die Muskeln verspannen.

 

Tipps für ein gesundes Raumklima

Aber Vorsicht: „Bakterien und Viren fühlen sich in geheizten und klimatisierten Räumen richtig wohl und vermehren sich rasch“, erklärt Prof. Dr. med. Karl-Otto Steinmetz, Pneumologe und Repräsentant der Deutschen Lungenstiftung. Nicht so in gut durchlüfteten Zimmern, dort sinkt die Infektionsgefahr rapide. Am besten morgens und abends jeweils mit komplett geöffneten Fenstern stoßlüften – das reduziert Bakterien und beugt der Erkältung vor. Wohnräume sollten jeweils fünf bis zehn Minuten, Schlafräume bis zu 20 Minuten gelüftet werden. Drehen Sie schon im Vorfeld, zumindest aber währenddessen die Heizkörper in den jeweiligen Räumen ab. Denn laufen diese weiter, geht jede Menge Energie verloren. Wer richtig lüftet, kann auch seinen Energieverbrauch senken und bares Geld sparen – bis zu 50 Euro im Jahr.

„Durchschnittlich 78 Prozent des häuslichen Energieverbrauchs entsteht beim Heizen. Hier lohnen sich Sparmaßnahmen also besonders“, weiß E.ON-Geschäftsführer Dr. Uwe Kolks. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Energie. Bei einem durchschnittlichen Familienverbrauch von 20.000 kWh Erdgas sind das rund 100 Euro im Jahr.1 Mit dem richtigen Mittelmaß lässt sich hier also gleichzeitig der Erkältung „einheizen“ und trotzdem Geld sparen.

 

Warum Luftfeuchtigkeit so wichtig ist

Ein weiteres Problem in beheizten Räumen ist häufig eine zu geringe Luftfeuchtigkeit. Dadurch werden die Schleimhäute in Nase und Rachenraum ausgetrocknet. „Viren und Bakterien können durch trockene Schleimhäute nicht abgewehrt werden“, weiß Gesundheitsexperte Prof. Dr. Steinmetz. „Sie vermehren sich solange, bis die Nase läuft.“ Daher sollte man darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen nicht unter 50 Prozent sinkt.

Von Luftbefeuchtern rät der Experte jedoch eher ab: „Aufgrund des stehenden Wassers können sich in solchen Geräten leicht Keime bilden, die das Infektionsrisiko vergrößern.“ In der Regel genügt ein feuchtes Tuch über dem Heizkörper oder eine flache Schüssel mit Wasser. Für Feuchtigkeit können auch Zimmerpflanzen sorgen. Besonders gut geeignet sind Pflanzen wie das Fensterblatt sowie das Zypern- und Papyrusgras. Beide Arten können viel Wasser aufnehmen, das sie dann über die Blattoberflächen wieder abgeben. Zusätzlich reinigen viele Pflanzen die Luft von Staub und Giftstoffen.

Ganz aufs Heizen zu verzichten ist übrigens keine Lösung. Selbst in kaum benutzten Räumen sollte die Temperatur nicht unter 16 Grad sinken. „In ausgekühlten, schlecht  belüfteten Zimmern sammelt sich Feuchtigkeit, die zu Schimmelbildung führen kann“, warnt Prof. Dr. Steinmetz. Schimmelsporen könnten das Asthma-Risiko um ein Vielfaches erhöhen und auch bei Gesunden erkältungsähnliche Beschwerden verursachen.

Weitere Tipps rund ums gesunde Heizen unter www.eon.de

 

E.ON Energie Deutschland GmbH

Die E.ON Energie Deutschland GmbH gehört zu den bundesweit führenden Energieunternehmen. Rund 3.000 Mitarbeiter sorgen für die jederzeit zuverlässige Lieferung von Strom- und Erdgasprodukten zu fairen Preisen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen innovative und nachhaltige Energiedienstleistungen aus einer Hand. Die E.ON Energie Deutschland GmbH ist mit 34 Standorten in Deutschland vertreten und hat ihren Hauptsitz in München. Die rund 6 Millionen Privat-, Geschäfts- und Großkunden von E.ON in Deutschland profitieren damit sowohl von den Stärken des Konzernverbunds als auch von der Präsenz vor Ort im gesamten Bundesgebiet. Weitere Infos unter www.eon.de.

1 Quelle: E.ON Research

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