Erträge aus Photovoltaik: So zahlt sich Ihre Investition aus

  • Eigenverbrauch optimieren: Mit einem Stromspeicher steigern Sie Ihren Eigenverbrauch an selbst erzeugtem Ökostrom – und senken Ihre Stromkosten.
  • Einspeisevergütung erhalten: Für überschüssigen Strom, den Sie direkt ins öffentliche Netz einspeisen, bekommen Sie eine gesetzlich festgelegte Summe.
  • Staatliche Förderung sichern: Sie können von Krediten und finanziellen Zuschüssen profitieren.
  • Steuervorteile nutzen: Schreiben Sie die Herstellungskosten Ihrer Photovoltaikanlage ab.

Eigenverbrauch von Solarstrom: Senken Sie Ihre Stromkosten

Mit Ihrer Photovoltaikanlage produzieren Sie eigenständig Solarstrom und versorgen damit Ihren Haushalt. So verbrauchen Sie weniger Strom aus dem öffentlichen Netz und sparen dabei Geld. Je mehr Energie Sie selbst erzeugen, desto weniger müssen Sie hinzukaufen.

Investieren Sie in einen Stromspeicher, um Ihren Strombedarf auf Eigenverbrauch zu optimieren. Der Speicher lädt sich auf, sobald Ihre PV-Anlage mehr Strom erzeugt, als Sie benötigen. Nachts oder bei schlechtem Wetter greifen Sie auf die gespeicherte Energie zurück. So nutzen Sie die Sonnenenergie optimal rund um die Uhr.

Nutzen Sie unseren kostenlosen E.ON Solar Rückrufservice!

Wir rufen Sie zurück und beantworten gerne Ihre Fragen. Alternativ können Sie uns unter folgender Nummer kontaktieren: 0800-747 26 37 (montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr und samstags 9.00 bis 14.00 Uhr, kostenlos aus dem dt. Festnetz)

Einspeisevergütung: Schließen Sie Ihre Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz an

Eine Einspeisevergütung erhalten Sie, wenn Sie selbst erzeugten Strom in das öffentliche Netz abgeben – als konstante Summe und garantiert volle 20 Jahre lang. Wie hoch die Vergütung ausfällt und die genauen Voraussetzungen, sind im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.

Wenn Sie eine Einspeisevergütung bekommen möchten, stellen Sie zuerst einen Antrag. Um Ihre Photovoltaikanlage an das öffentliche Netz anzuschließen, benötigen Sie einen zugelassenen Elektroinstallateur. Unsere Experten unterstützen Sie gerne bei den einzelnen Schritten – vom ersten Formular bis hin zum Anschluss der Anlage.

Hinweise der verschiedenen Netzbetreiber

Wissenswerte Informationen rund um das Thema Einspeisung finden Sie auf den Websites der verschiedenen Netzbetreiber:

 

Förderprogramme: Beantragen Sie finanzielle Zuschüsse

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Photovoltaikanlagen deutschlandweit – im Auftrag der Bundesregierung. Außerdem bieten Stadtverwaltungen und Gemeinden weitere Fördermöglichkeiten. Lassen Sie sich dazu von einem unserer ausgewählten Solarteure vor Ort ausführlich beraten.

Steuervorteile: Nutzen Sie attraktive Abschreibungsmöglichkeiten

Die Anschaffungskosten Ihrer Photovoltaikanlage können Sie in vielen Fällen in Ihrer Steuererklärung angeben. Dabei wird berücksichtigt, wie lange Sie die Anlage nutzen – und dementsprechend erhalten Sie Steuervorteile. Lassen Sie sich dazu am besten von einem Finanzexperten beraten.

Photovoltaik und Steuer: Das sollten Sie wissen

Setzen Sie auf grüne Energie und profitieren Sie von steuerlichen Vorteilen: Als Betreiber einer Photovoltaikanlage werden Sie aus Sicht des Finanzamts automatisch zum Unternehmer – zumindest, wenn Sie mindestens zehn Prozent Ihres selbst erzeugten Ökostroms ins öffentliche Netz einspeisen. Sie erhalten eine Einspeisevergütung – also verkaufen Sie Strom. Damit ergeben sich für Sie steuerliche Vorteile.

Einkommensteuer und Abschreibung

  • Wenn Sie mit Ihrem eingespeisten Solarstrom dauerhaft Gewinne erzielen, sind diese Einkünfte einkommenssteuerpflichtig. Das bedeutet: Sie werden steuerlich als Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb behandelt und müssen von Ihnen in der Einkommensteuer-Erklärung angegeben werden.
  • Als Betreiber einer Photovoltaikanlage können Sie Ihre Anschaffungs- und Betriebskosten jährlich abschreiben – genauso wie Kreditzinsen, Versicherungsprämien, Reparaturen und Kosten für den Austausch von defekten Komponenten. Geben Sie diese einfach als Betriebsausgaben an.

Gewerbesteuer 

  • Ab einem bestimmten Jahresgewinn fällt auch Gewerbesteuer an. Dabei handelt es sich allerdings um Gewinne im fünfstelligen Bereich, die Sie mit einer kleinen Photovoltaikanlage auf dem Hausdach nicht erreichen.

Umsatzsteuer 

  • Zusätzlich zur Einspeisevergütung erhalten Sie als Ökostrom-Produzent vom Netzbetreiber 19 Prozent Umsatzsteuer. Diese müssen Sie an das Finanzamt abführen – die Einspeisevergütung ist also umsatzsteuerpflichtig.
  • Bis zu einem bestimmten Umsatz können Sie jedoch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, mit der die Umsatzsteueranmeldung entfällt.
  • Gut zu wissen: Wenn Sie auf die Kleinunternehmerregelung verzichten, erstattet Ihnen das Finanzamt die Umsatzsteuer Ihrer Investitionen als sogenannte Vorsteuer. Darunter fällt sowohl die Umsatzsteuer, die Sie beim Kauf Ihrer Photovoltaikanlage bezahlt haben als auch die Umsatzsteuer auf laufende Kosten. In der Regel lohnt sich die Anwendung der Kleinunternehmerregelung deshalb nicht.

  Jan 16
[ct/kWh]
Feb 16
[ct/kWh]
Mrz 16
[ct/kWh]
Apr 16
[ct/kWh]
Mai 16
[ct/kWh]
Jun 16
[ct/kWh]
Dachanlagen
<10 kWp
12,7012,7012,7012,7012,7012,70
10-40 kWp
12,3612,3612,3612,3612,3612,36
40-1.000 kWp
11,0911,0911,0911,0911,0911,09
1 MWp-10 MWp
8,918,918,918,918,918,91
Nichtwohngebäude und Freiflächen
<10 MWp

Alle Angaben ohne Gewähr

  Jan 16
[ct/kWh]
Feb 16
[ct/kWh]
Mrz 16
[ct/kWh]
Apr 16
[ct/kWh]
Mai 16
[ct/kWh]
Jun 16
[ct/kWh]
Dachanlagen
<10 kWp
12,3112,3112,3112,3112,3112,31
10-40 kWp
11,9711,9711,9711,9711,9711,97
40-100 kWp
10,7110,7110,7110,7110,7110,71
Nichtwohngebäude und Freiflächen
<100 kWp
8,538,538,538,538,538,53

abzüglich Managementaufwand von 0,4 Cent/kWh nach § 37 Abs. 3 EEG 2014

Alle Angaben ohne Gewähr

Zubau über 12 Monate (Gigawatt)monatliche Degression
bis 1,0-1,50%
1,0 - 1,50,00%
1,5 - 2,40,25%
2,4 - 2,60,50%
2,6 - 3,51,00%
3,5 - 4,51,40%
4,5 - 5,51,80%
5,5 - 6,52,20%
6,5 - 7,52,50%
ab 7,52,85%
  • Die Höhe der Einspeisevergütung für Ihren Solarstrom hängt von drei Faktoren ab: 1. der Leistung Ihrer Photovoltaikanlage, 2. dem Monat, in dem Sie diese in Betrieb genommen haben und 3. dem Platz, an dem die Anlage errichtet ist.
  • Standort:
    Solarmodule, die ebenerdig auf einer freien Fläche befestigt sind – und nicht auf einem Gebäude oder an einer Fassade – werden nur unter bestimmten Bedingungen gefördert.
  • Photovoltaikanlagen ab 100 kWp:
    Seit dem 01. Januar 2016 sind Sie als Betreiber von Photovoltaikanlagen ab 100 kWp zur Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell verpflichtet. Das bedeutet: Sie verkaufen Ihren selbst erzeugten Ökostrom an Großabnehmer oder an der Strombörse.
  • Photovoltaikanlagen bis einschließlich 100 kWp:
    Als Betreiber kleinerer Anlagen erhalten Sie Ihre Einspeisevergütung abzüglich eines pauschalen Managementaufwands in Höhe von 0,4 ct/kWh.
  • Aufdach- und Fassadenanlage:
    Nicht nur mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, sondern auch mit Solarmodulen an Ihrer Fassade können Sie zum Ökostromproduzenten werden. Hierfür gibt es drei bzw. vier verschiedene Leistungsklassen, nach denen sich die Höhe der Einspeisevergütung richtet. Dabei gilt die Faustregel: Je stärker die Leistung Ihrer Photovoltaikanlage ist, desto niedriger fällt die Vergütung aus.
  • Vergütung nach Maßeinheit:
    Eine Einspeisevergütung erhalten Sie pro Kilowattstunde Solarstrom, den Sie in das öffentliche Stromnetz abgeben.
  • Degression:
    Die Höhe der Einspeisevergütung sinkt monatlich um einen bestimmten Prozentsatz, den die Bundesnetzagentur vorher veröffentlicht. Das wird auch Degression genannt. Diese Kürzungen sind im Erneuerbare-Energien-Gesetzt (EEG) verankert und werden quartalsweise angepasst. Der Hintergrund: Die Bundesregierung strebt einen Zubau bei Photovoltaikanlagen von jährlich 2,4 bis 2,6 Gigawatt an. Lag die Gesamtleistung in den letzten vier Quartalen innerhalb dieses Bereichs, sinkt der Vergütungssatz monatlich um 0,5 Prozent. Ist der Zubau größer als 2,6 Gigawatt, fällt die monatliche Degression höher aus. Bei weniger als 2,4 Gigawatt sind die Kürzungen entsprechend niedriger. Bei weniger als 1 Gigawatt würde die Einspeisevergütung einmalig um 1,5 Prozent steigen.
  • Konstante Zahlungen:
    Degression bedeutet nicht, dass Sie für Ihren eingespeisten Strom immer weniger Geld bekommen: Die Höhe der Einspeisevergütung bleibt ab dem Zeitpunkt garantiert, an dem Sie Ihre Photovoltaikanlage in Betrieb nehmen – für volle 20 Jahre. Das bietet Ihnen wirtschaftliche Sicherheit.
  • Ende der Eispeisevergütung:
    Der Gesetzgeber hat im EEG das Ende der gesetzlichen Einspeisevergütung festgelegt. Hat die installierte Leistung aller geförderten Photovoltaikanlagen in Deutschland die Grenze von 52 Gigawatt überschritten, wird die Förderung für neue Photovoltaikanlagen ab dem darauf folgenden Kalendermonat eingestellt. Ende 2015 waren in Deutschland geförderte Photovoltaikanlagen im Umfang von 40 Gigawatt installiert.

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für mich?