Zweiwegezähler

Mit dem Zweiwegezähler (auch Zweirichtungszähler) bestimmen Sie Ihren Eigenverbrauch an Strom.

Wenn Sie eine Photovoltaikanlage betreiben, sollten Sie messen, wieviel Solarstrom Sie ins öffentliche Netz einspeisen. Dies übernimmt der Einspeisezähler. Daraus berechnet sich Ihre Einspeisevergütung. Der Bezugszähler misst hingegen den Strom, den Sie vom Netzbetreiber einkaufen. Zudem benötigen Sie einen dritten Zähler, den sogenannten Ertragszähler. Er gibt den Gesamtertrag an Solarstrom an, den Sie mit Ihrer Anlage erzeugen.

Ein Zweiwegezähler ersetzt Bezugs- und Einspeisezähler. Seine zwei Zählwerke messen sowohl den vom Betreiber bezogenen Strom als auch den eingespeisten Strom. Der Eigenverbrauchsanteil ergibt sich aus der Differenz zwischen den beiden Werten. Zweiwegezähler haben den großen Vorteil, dass sie weniger Platz beanspruchen als zwei einzelne Zähler.

Einen Zweiwegezähler können Sie über Ihren Netzbetreiber anmieten. Das bedeutet monatliche Kosten für Sie. Zudem berechnen die Betreiber häufig eine zusätzliche Messgebühr. Wenn Sie den Stromanbieter wechseln, tauschen Sie den Zweiwegezähler aus. Alternativ können Sie einen eigenen Einspeisezähler nutzen. Dann fallen nur die Anschaffungskosten an.