Wechselrichter

Ein Wechselrichter – auch Inverter – genannt, ist ein elektrisches Gerät, das Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt.

Der Wechselrichter ist ein wichtiger Bestandteil Ihrer Photovoltaikanlage. Da Solarmodule nur Gleichstrom produzieren, hat er die Aufgabe, als Spannungswandler den erzeugten Strom für Sie nutzbar zu machen. Denn das öffentliche Stromnetz, an das alle Haushalte angeschlossen sind, wird mit Wechselstrom versorgt.

In der Photovoltaik kommen mehrere Typen von Wechselrichtern zum Einsatz. Sie unterscheiden sich durch den Anschluss der Solarmodule.

  • Zentralwechselrichter: Die Anschlüsse der Module laufen zentral an einem Wechselrichter zusammen. Zentralwechselrichter lohnen sich bei größeren Anlagen mit ähnlicher Ausrichtung, Sonneneinstrahlung und Verschattung.
  • Stringwechselrichter: Die einzelnen Solarmodule sind hier in einer Reihenschaltung am Wechselrichter angeschlossen. Die strangweise Zusammenführung hat den Vorteil, dass sich Module mit den gleichen Außenbedingungen verkoppeln lassen, die somit effizienter arbeiten.
  • Modulwechselrichter: Jedes Solarmodul ist mit einem eigenen Wechselrichter verbunden. Bei kleinen und mobilen Photovoltaikanlagen bieten sich Modulwechselrichter an, da sie als einzelne Einheiten montiert sind und unabhängig voneinander arbeiten. So reagieren sie flexibel auf die Sonneneinstrahlung und gewährleisten einen bessere Ertrag.

Wechselrichter können je nach Schaltung einphasigen oder dreiphasigen Wechelstrom (Drehstrom) erzeugen. Sie arbeiten üblicherweise mit einem MPP-Tracker, um möglichst konstante Leistungsspitzen zu erzielen. Modelle mit Halbleitern aus Silizium erreichen Wirkungsgrade bis etwa 98 Prozent.

Das Gegenstück zum Wechselrichter ist der Gleichrichter. Er wandelt Wechselstrom in Gleichstrom um.