polykristallin

Polykristalline Stoffe bestehen aus mehreren Kristallen, die sich unterschiedlich anordnen. In der Photovoltaik kommt polykristallines Silizium zum Einsatz – es bildet den stromerzeugenden Teil der polykristallinen Siliziumsolarzellen. Diese gehören neben den monokristallinen Zellen zu den Dickschichtmodulen. Beide genannten Formen der kristallinen Solarzellen sind zwar schwerer, dafür aber leistungsfähiger als die meisten Dünnschichtmodule .

Polykristallines Silizium besitzt einen etwas geringeren Wirkungsgrad als monokristallines (12-16 versus 16-22 Prozent). Allerdings ist es einfacher herzustellen und bietet dadurch Kostenvorteile. Aus diesem Grund beherrschen polykristalline Zellen bislang den Photovoltaik-Markt. Die praktischen Dünnschichtmodule holen jedoch immer weiter auf: Forscher arbeiten daran, deren Wirkungsgrade zu verbessern.