Modul

Module bestehen aus mehreren Solarzellen, die Sonnenstrahlen in Strom umwandeln. Diese werden durch einen Rahmen zusammengehalten. Bei Dickschichtmodulen wie den mono- und polykristallinen Siliziumsolarzellen ist dieser meist aus Aluminium und einer durchsichtigen Glasplatte. Der Rahmen von Dünnschichtmodulen besteht dagegen meist aus Kunststoff.

Die Einfassung schützt die Solarzellen vor Umwelteinflüssen wie Hagel. Außerdem ermöglicht sie es Ihnen, die Solarzellen stabil auf Ihrem Dach oder an Ihrer Fassade zu befestigen.

Solaranlagen bestehen häufig aus mehreren Modulen. Diese werden in der Praxis meist zu Strängen verschaltet. Die Stromstärke eines Strangs hängt von dem schwächsten Modul ab. Daher sollten Sie nur Module mit ähnlicher Leistung koppeln. Auch wenn ein Teil Ihrer Solaranlage im Schatten liegt, beeinflusst das den Energieertrag aller verbundenen Module. Der Strom kann nicht mehr ungehindert durch die Verkettung fließen. Abhilfe schaffen hier Bypass-Dioden: Diese umgehen das ausgefallene Modul, sodass weiterhin Strom fließen kann.

Solarmodule hängen an Wechselrichtern. Diese wandeln den Gleichstrom, den die Solaranlage produziert, in Wechselstrom um. Diesen Wechselstrom können Sie anschließend selbst nutzen, speichern oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen.