Leistungstoleranz

Die Leistungstoleranz beschreibt, wie weit ein Solarmodul von seiner Spitzenleistung abweichen darf. Sie wird üblicherweise in Prozent ausgedrückt, mitunter auch in Watt. Sie gilt neben dem Wirkungsgrad als entscheidendes Qualitätsmerkmal eines Solarmoduls.

Üblich sind Toleranzen im Bereich von minus drei bis plus drei Prozent. Ein Modul mit einer Nennleistung von 250 Watt und einer Leistungstoleranz von minus drei Prozent erbringt also eine Mindestleistung von 242,5 Watt.

In der Frühphase der Photovoltaik war das Toleranzintervall mit Abweichungen von etwa fünf Prozent in beide Richtungen noch relativ groß. Heute sind die Toleranzen bei hochwertigen Solarmodulen sehr niedrig. Die Gründe: Bessere Verfahren bei der Herstellung und zuverlässigere Methoden, um die Leistungsfähigkeit zu messen. Je geringer die Abweichung von der Spitzenleistung ist, desto höher fällt die Gesamtleistung des Moduls und damit Ihrer Solaranlage aus.