Klimakammer

In einer Klimakammer wird getestet, wie widerstandsfähig die Solarmodule sind. Die Module sind die wichtigsten und teuersten Komponenten einer Photovoltaikanlage. Deshalb sollten sie möglichst lange im Einsatz sein – auch bei extremen Temperaturschwankungen und hoher Feuchtigkeit.

Um die Qualität der Solarmodule zu überprüfen, werden in der Klimakammer Temperaturzyklen nachgebildet, die im europäischen Klima auftreten:

  • Der Temperatur-Wechsel-Test simuliert zum Beispiel Temperaturschwankungen von -40 Grad bis +85 Grad.
  • Der Feuchte-Hitze-Test kontrolliert, wie stabil das Laminat bei Temperaturen von 80 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 85 Prozent ist – und zwar über einen Zeitraum von 1.000 Stunden.

Die Kontrollen in der Klimakammer garantieren, dass die Solarmodule robust und wetterfest sind. Mehr Informationen über die verschiedenen Modelle finden Sie in der sogenannten IEC-Zertifizierung. Diese legt alle wichtigen Qualitätsstandards für PV-Anlagen fest.