fossile Energie

Fossile Energie wird aus Brennstoffen gewonnen, die aus Abbauprodukten von toten Pflanzen und Tieren entstanden sind. Die wichtigsten fossilen Energiequellen sind Kohle, Erdöl und Erdgas. Atomkraft zählt auch zu den fossilen Energieträgern, nimmt aber eine Sonderstellung ein, da sie nicht aus geologischen oder biologischen, sondern aus nuklearen Prozessen gewonnen wird.

Der Gegenpart zu fossiler Energie ist erneuerbare Energie. Im Begriff steckt bereits der entscheidende Unterschied: Während erneuerbare Energie aus energetischen Prozessen gewonnen wird, die sich fortlaufend regenerieren, ist fossile Energie endlich. Wie lange die fossilen Quellen für Verbraucher und Industrie nutzbar bleiben, hängt von den Vorkommen auf der Erde ab.

Zu den erneuerbaren Energiequellen zählen vor allem Windenergie und Solarenergie. Auch die energetische Nutzung der Wasserkraft und die Verwertung von Biomasse gehört dazu.

Fossile Energieträger verlieren gegenüber den erneuerbaren Energien zunehmend an Bedeutung. Verantwortlich dafür sind nationale und internationale Klimaschutzziele sowie eine verstärkte Berücksichtigung ökologischer Belange seitens der Verbraucher.

Der gesetzlich verankerte Ausbau der erneuerbaren Energien hat das Ziel, die fossilen Energieträger Schritt für Schritt zu ersetzen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes steigt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Strom-, Wärme- und Kraftstoffproduktion in Deutschland weiter an. Bis 2020 soll er 18 Prozent erreicht werden.