Eigenverbrauch

Eigenverbrauch bedeutet, dass Sie den von Ihrer Photovoltaikanlage produzierten Solarstrom in Teilen oder sogar komplett für sich selbst nutzen – zum Beispiel für Ihren Haushalt oder Ihre Firma.

So funktioniert der Eigenverbrauch: Der von Ihrer Photovoltaikanlage erzeugte Solarstrom wird zunächst in Ihr Hausnetz eingespeist, damit Sie ihn nutzen können. Wurde mehr Strom produziert, als Sie benötigen, fließt der Überschuss in das öffentliche Stromnetz. Reicht der selbst erzeugte Solarstrom nicht aus, um Ihren Verbrauch zu decken, beziehen Sie die fehlende Menge vom Netzbetreiber.

Dabei wird zwischen Eigenverbrauch mit Speicherlösung und ohne Speicherlösung unterschieden:

  • Eigenverbrauch mit Speicherlösung: Batterie-Speichersysteme speichern den Solarstrom Ihrer Photovoltaikanlage zwischen, sodass Sie diesen auch bei schlechtem Wetter oder in der Nacht nutzen können. Das garantiert Versorgungssicherheit und Sie erhöhen Ihren Eigenverbrauch.
  • Eigenverbrauch ohne Speicherlösung: Dabei verbrauchen Sie Ihren Solarstrom direkt – ohne Zwischenspeicher. Steigern Sie Ihren Eigenverbrauch und schalten Sie Ihre Haushaltsgeräte tagsüber ein, wenn die Sonne scheint. Tipp: Sollten Sie nicht zu Hause sein, können Sie “Stromfresser” wie Waschmaschine, Trockner und Spülmaschine gezielt über Zeitschaltuhren oder Funksteckdosen steuern.

Eigenverbrauch von Solarstrom lohnt sich doppelt: Sie müssen keinen oder weniger Strom bei Ihrem Netzbetreiber einkaufen. Dadurch sparen Sie Stromkosten und sind unabhängig, wenn sich der Strompreis erhöht. Für überschüssigen Solarstrom, den Sie ins öffentliche Netz einspeisen, erhalten Sie zudem eine Einspeisevergütung – eine finanzielle staatliche Förderung für den Zeitraum von 20 Jahren. So ist es im Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt.