Dünnschichtsolarzelle

Dünnschichtsolarzellen sind eine von drei Arten von Solarzellen in der Photovoltaik – neben mono- und polykristallinen Solarzellen.

Dünnschichtsolarmodule eignen sich besonders

  • für Fassaden und wenig belastungsfähige Dächer, da sie sehr leicht sind.
  • bei stark verwinkelten Flächen, da Sie die Zellen flexibel zuschneiden können.
  • auf schattigen Dächern, da sie auch bei diffuser Strahlung effizient arbeiten.

 

Dünnschichtsolarmodule benötigen nur eine sehr dünne Schicht des stromerzeugenden Stoffes (meist amorphes Silizium). Dadurch sind die Solarzellen in der Herstellung kostengünstig. Außerdem arbeiten sie auch bei Hitze und schlechten Lichtverhältnissen effektiv.

Diese Dünnschichtsolarzellen gibt es:

 

Die Wirkungsgrade der Dünnschichtsolarzellen aus amorphem Silizium liegen unter denen der kristallinen Solarzellen (ungefähr sechs Prozent versus 14-22 Prozent). Beachten Sie deshalb, dass Sie eventuell eine größere Fläche für Ihre gewünschte Leistung benötigen. Die Wirkungsgrade der CIS-Zellen liegen zwar höher als die der amorphen Siliziumsolarzellen (circa 10-14 Prozent). Allerdings werden sie in der Praxis nicht so häufig hergestellt, da das enthaltene Indium sehr selten ist.