Diffusstrahlung

Diffusstrahlung ergibt zusammen mit der Direktstrahlung die Sonnenenergie, die auf der Erdoberfläche ankommt (Globalstrahlung). Die Diffusstrahlung trifft auf Hindernisse wie Wolken oder Staubpartikel in der Luft und wird deshalb in alle Himmelsrichtungen verstreut. Direktstrahlung hingegen kann die Atmosphäre der Erde ungehindert durchqueren und trifft in einem steilen Winkel auf die Erde. Die diffuse Strahlung ist schwächer als die direkte Strahlung, kann aber dennoch energietechnisch genutzt werden.

Wie viel Diffusstrahlung auftritt, unterscheidet sich je nach Ort und Wetter. In Deutschland besteht die Globalstrahlung zu etwas mehr als 50 Prozent aus diffuser Strahlung. Im Süden Deutschlands ist dieser Anteil etwas niedriger als im Norden. Je wolkiger das Wetter, desto größer ist außerdem der Anteil des gestreuten Lichts. Solarzellen wandeln auch diffuses Licht in Solarenergie um. Das heißt, dass Sie mit Ihrer Photovoltaikanlage auch an bewölkten Tagen Energie erzeugen.

Die Diffusstrahlung an Ihrem Wohnort wirkt sich darauf aus, welche Solarzellen Sie wählen sollten. Dünnschichtmodule wandeln gestreutes Licht am effektivsten in Energie um.