Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur (kurz: BNetzA) hat nicht nur die Aufgabe, Daten über alle in Deutschland installierten und betriebenen Photovoltaikanlagen zu sammeln und auszuwerten. Spätestens drei Wochen nachdem Sie Ihre Anlage in Betrieb genommen haben, müssen Sie der Bundesnetzagentur deren Standort und Leistung melden. Dazu sind Sie laut §6 Abs.2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) verpflichtet.

 

Nur, wenn Ihre Photovoltaikanlage registriert ist, haben Sie Anspruch auf finanzielle Förderung nach dem EEG - die sogenannte Einspeisevergütung. Das ist eine festgelegte Summe, die Sie vom Netzbetreiber für Solarstrom erhalten, der von Ihrer Photovoltaikanlage ins öffentliche Netz eingespeist wird.

 

Ihre Anlage können Sie unkompliziert über das Photovoltaik-Meldeportal der Bundenetzagentur registrieren. Dabei benötigt die Bundesbehörde folgende Daten:

  • Standort Ihrer Photovoltaikanlage mit Straße und Hausnummer sowie Postleitzahl, Ort oder Gemarkung und Bundesland
  • Die Summe der Leistung aller Module in Watt Peak (kWp), die seit dem 1. Januar 2009 neu installiert und noch nicht der Bundesnetzagentur gemeldet wurden
  • Den Tag, an dem Sie die Anlage in Betrieb genommen haben
  • Ihren Namen und Ihre Anschrift
  • Ihre E-Mail-Adresse und ein selbstgewähltes Passwort für das Meldeportal

Hinweis: Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen (oder auch Windkraftanlagen oder Anlagen zur Stromerzeugung aus Wasserkraft) können diese nicht über das Meldeportal der Bundesagentur registrieren. Sie müssen ein spezielles Formular im Anlagenregister der Bundesnetzagentur ausfüllen.

 Die Bundesnetzagentur fördert in den fünf Netzmärkten Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen den chancengleichen Wettbewerb. Ihr Ziel sind eine flächendeckende Grundversorgung zu erschwinglichen Preisen und der Schutz Ihrer Verbraucherrechte. Der Verwaltungssitz der Bundesbehörde befindet sich in Bonn, die technische Zentrale in Mainz.