Bezugszähler

Der Bezugszähler misst den Stromverbrauch, den Ihr Haushalt aus dem Versorgungsnetz bezieht in Kilowattstunden (kWh). Er ist einer von drei separaten Zählern, die zur kompletten Installation der Photovoltaikanlage notwendig sind:

1.   Der Bezugszähler misst den Strom, den Sie Ihrem Netzbetreiber abkaufen (= eingehender Strom).

2.   Der Einspeisezähler gibt an, wieviel Strom von Ihrer Photovoltaikanlage ins öffentliche Netz eingespeist wird. Dafür zahlt Ihnen der Netzbetreiber eine festgelegte Summe, die sogenannte Einspeisevergütung.

3.   Der Ertragszähler misst den gesamt erzeugten Solarstrom Ihrer Photovoltaikanlage.

Sie beziehen Ihren Strom über den Bezugszähler. So bleibt Ihre Energieversorgung komplett unabhängig von der Stromproduktion Ihrer Photovoltaikanlage.

Dank Bezugszähler und Einspeisezähler können der Strom vom Netzbetreiber und der Solarstrom Ihrer Photovoltaikanlage gegengerechnet werden. Ein Zweiwegezähler - auch Zweirichtungszähler genannt - kombiniert Bezugszähler und Einspeisezähler. Er ist praktisch, da er weniger Platz braucht als zwei einzelne Zähler.

Installieren Sie Bezugszähler und Einspeisezähler separat, ist es wichtig, dass sie mit einer Rücklaufsperre ausgestattet sind. Ansonsten kann es zu falschen Ergebnissen bei Eigenverbrauch und Einspeisung kommen, da Strom immer in beide Richtungen fließt.