Batterie-Speichersysteme

Batterie-Speichersysteme sorgen dafür, dass Sie auch in der Dunkelheit Sonnenenergie nutzen können: Sie speichern tagsüber den Solarstrom aus Ihrer Photovoltaikanlage und geben ihn am Abend zeitversetzt wieder ab. So profitieren Sie rund um die Uhr von Solarenergie.

Batterie-Speichersysteme sind mit einer intelligenten Ladeelektronik ausgestattet – auch Wechselregler oder Laderegler genannt. Diese kontrolliert und steuert den Stromfluss zwischen der Photovoltaikanlage, Ihrem Eigenstrom, dem Batterie-Speicher und der Einspeisung in das öffentliche Stromnetz.

Das Prinzip funktioniert so: Wenn die Photovoltaikanlage Strom erzeugt, deckt dieser Ihren direkten Verbrauch im Haushalt ab. Übersteigt die Produktion Ihren Bedarf, lädt sich der Batteriespeicher auf. Ist dieser vollständig geladen und Sie verbrauchen gerade keine Energie, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist.

Die Speicherstudie 2013 des “Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE)” zeigt, dass Batterie-Speichersysteme das Stromnetz entlasten und Ihre Energiekosten als Verbraucher deutlich senken. So profitieren öffentliche Stromnetze und Haushalte gleichermaßen von den Photovoltaik-Speichersystemen.

Auf dem Markt werden unterschiedliche Technologien an Batterie-Speichersystemen (= Akkumulatoren) [Link: Akkumulatoren] für Photovoltaikanlagen angeboten:

  • Blei-Akkumulatoren sind seit Jahrzehnten erprobt und kostengünstig in der Anschaffung.
  • Lithium-Ionen-Akkumulatoren sind etwas teurer in der Anschaffung. Dafür bieten sie langfristig deutlich mehr Ladezyklen, haben also eine längere Lebensdauer. Zudem ist ihr Wirkungsgrad (= Energieeffizienz) höher.