Warum man bei einer Photovoltaikanlage auf Qualität achten sollte

Es ist halb sechs Uhr morgens. Die Sonne, die durch Nebelballen über die schneebedeckten Gipfel des Himalayas blitzt, taucht die Schneedecke in ein Meer aus glitzernden Eiskristallen  –  2 Grad. Die Nacht im Zelt war kurz und eisig. Thomas Löschmann, eingepackt in 3 Bekleidungsschichten, schält sich aus seinem blauen Daunenschlafsack und tritt ins Freie. Anziehen, Zelt abbauen und fertig machen zum Abmarsch. Auf knapp 5200 Meter Höhe ist das bereits eine Herausforderung für sich. Ein letztes Mal blinzelt der 47-Jährige in die Sonne, genießt das Bergpanorama und schießt mit seiner Lumix ein paar Erinnerungsfotos, bevor er zum Ziel seiner Reise aufbricht: den Gipfel des Kala Patthar (5545 m).

Qualität als Maßstab – in der Freizeit wie im Beruf

Trekking, egal ob als Tagestour oder als mehrwöchige Reise, ist für den Münchner ein Ausgleich zu seinem Beruf. Und doch gibt es durchaus eine Verbindung, denn wenn er nicht gerade das Dach der Welt besteigt, nimmt sich Thomas Löschmann die Hallendächer deutscher klein- und mittelständischer Betriebe vor. Zuständig für das Thema Qualitätssicherung, kümmert er sich bei E.ON  darum, dass Photovoltaikanlagen ordnungsgemäß installiert werden, damit sie auch nach der Montage noch viele Jahre und Jahrzehnte problemlos arbeiten. Doch warum ist Qualitätssicherung im Solarbereich so unheimlich wichtig? „Wer eine Solaranlage installiert, kann diese nicht einfach ans Netz anschließen, sondern muss auf viele Details achten, um im Nachgang keine bösen Überraschungen zu erleben“, erklärt Thomas Löschmann. „Es gibt deutschlandweit leider immer noch zu viele fehlerhaft und nicht fachgerecht installierte Anlagen“.

Pionier der Photovoltaikbranche

Bereits in seinem Studium hat Thomas Löschmann Photovoltaikanlagen konzipiert. Damals, lange bevor Deutschland zum Solarland mit mittlerweile mehr als 1,5 Millionen installierten Anlagen wurde, steckte die Sparte noch in den Kinderschuhen. Um die Entwicklung voranzubringen, schloss sich Löschmann einer Forschungsgruppe an und brach in die Arktis auf, um dort unter extremen Bedingungen Pionierarbeit zu leisten: Die Inbetriebnahme einer Solaranlage, die seitdem Messstationen versorgt. Der Ausflug ins ewige Eis weckte in Thomas Löschmann nicht nur die Begeisterung für kalte, abgeschiedene und gleichsam faszinierende Regionen dieser Welt, sondern auch für die dezentrale Energieversorgung. 

Mit PV langfristig sauberen Strom produzieren – wenn die Qualität stimmt

Wer vor dem Kauf einer Photovoltaik-Anlage steht, investiert in eine nachhaltige, dezentrale Energieversorgung, die 30 Jahre und mehr sauberen Strom produzieren kann. Wenn die Qualität stimmt, lässt sich laut Löschmann mit Know-how und einem geringen finanziellen Aufwand eine deutliche Qualitätsverbesserung erzielen. Doch was macht Qualitätssicherung bei einer Solaranlage von E.ON überhaupt aus?
Qualität leiten die meisten Kunden vom Preis ab, nach dem Motto: Je teurer, desto hochwertiger. Die bei Armbanduhren, Küchen oder Autos üblichen Preisspannen von  100 oder 1000 Prozent sind bei Solaranlagen jedoch undenkbar. Im Gegenteil, hier liegt die Spanne im Normalfall bei nicht einmal dreißig  Prozent. Kein Wunder, dass es den Kunden schwer fällt, sich hier für die richtige Solaranlage zu entscheiden.

Jede Installation einer Solaranlage erfordert eine individuelle Prüfung

Was sich noch alles unter der Spitze des Eisberges verbirgt und essenziell für eine langlebige Photovoltaikanlage ist, erklärt Thomas Löschmann anhand eines simplen Beispiels: „Jede Installation benötigt vorab eine genaue Prüfung der Gebäudestatik, ohne die wir nichts bauen würden. Jedes Gebäude, ob Einfamilienhaus oder ein großes Gebäudekomplex eines mittelständischen Unternehmens, hat gewisse Standards, die bedacht werden müssen.“, betont Thomas Löschmann. Setzt man sich vorab nicht intensiv mit dem Gebäudeplan auseinander, dann kann es unter Umständen zu Überlastungen kommen. Solche Fehlplanungen bleiben jedoch mitunter jahrelang verborgen. Sie treten erst dann in Erscheinung, wenn es beispielsweise durch außergewöhnliche Witterungsverhältnisse wie Sturm oder extremem Schneefall zu Schäden am Dach kommt, die bis zum Versagen der Konstruktion führen können.
Neben der hohen Produktqualität und der Berücksichtigung der Gebäude- und Systemstatik ist es zudem wichtig, auf die elektronische Überspannungsabsicherung der betrieblichen Anlagentechnik sowie auf die allgemeine Arbeitssicherheit bei der Installierung der Anlage besonderen Wert zu legen. „Eine gut installierte Solaranlage soll dem Käufer schließlich einen Nutzen bringen und nicht zur Last werden“, sagt Thomas Löschmann. „Für uns steht deshalb Qualitätssicherung an erster Stelle.“

Die richtige Entscheidung: Risiko minimieren

Egal ob man sich dazu entschließt, wie Thomas Löschmann den Kala Patthar zu besteigen oder einfach nur abwägt, für welche Solaranlage man sich entscheiden soll – man geht immer ein Risiko ein. Doch dieses Risiko lässt sich kalkulieren. Bei Solaranlagen können schon ein paar hundert Euro mehr die Qualität der Solaranlage um ein Vielfaches steigern. Die richtige Entscheidung muss nicht schwer fallen – wenn man weiß, auf was beim Kauf zu achten ist und wer hinter dem Produkt steht.

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