"Eine App überzeugt mich nur dann, wenn sie mir das Leben erleichtert"

Telefonkonferenz um 11 Uhr, Meeting um 14 Uhr, dazwischen noch ein schnelles Mittagessen. Ahmad wischt mit seinem Daumen über sein iPhone und plant den nächsten Tag. Smartphone, Tablet und Co. erleichtern seinen Tagesablauf. Ahmad ist Jungunternehmer und unterstützt Firmen bei der Markteinführung digitaler Produkte. Der Selbstständige aus München vermarktet nicht nur die digitale Welt, er lebt sie auch.

Dass er sich für mobile Anwendungen, Apps und Gadgets auch in seinem Privatleben interessiert, ist naheliegend: „Ich finde es beeindruckend, was mittlerweile alles möglich ist“, sagt Ahmad und öffnet den App-Store auf seinem Smartphone. Er stöbert gern herum, liest Empfehlungen und probiert einfach aus. Es sei spannend, welche smarten Hilfsmittel einen echten Mehrwert bieten, meint er. „Langfristig überzeugen kann mich eine App nur dann, wenn sie mir das Leben erleichtert“, betont Ahmad und lehnt sich zurück. Kürzlich sei ihm auch eine Anwendung aufgefallen, die er so nicht erwartet hat. Später verrät er uns, was ihn daran fasziniert.


Über 50 Elektrogeräte von der Küche bis zum Wohnzimmer

Ahmad lebt mitten in München. Innenstadt, Altbauwohnung, knarzende Holztreppe in den zweiten Stock. Keine äußeren Anzeichen, dass die digitale Revolution hier schon begonnen hat. Erst hinter der Wohnungstür zeigt sich ein anderes Bild: Smart-TV im Wohnzimmer, Tablet auf dem Beistelltisch und aus der Küche grüßen ein moderner Kühlschrank und intelligente Küchenhelfer. Selbst in seinem Badezimmer und im Flur steht alles im Zeichen des modernen Lebens. Eine Symbiose aus klassischer Altbauwohnung und modernem Lifestyle.

Rund fünfzig Elektrogeräte nutzt er auf den 70 Quadratmetern regelmäßig, schätzt der Jungunternehmer, schaut sich um und lächelt dabei. „Vielleicht sind es aber auch mehr“. Er lebt, was er selbst seinen Kunden rät: Digitale und intelligente Produkte, die sein Leben einfach und unkompliziert machen. Ahmad, zuhause angekommen, lehnt an seinem Esstisch und öffnet mit dem Tablet eine Web-App.


„Ich tracke mich beim Sport“ – warum eigentlich nicht im Haushalt?

SmartCheck heißt die Software, die mehr ist als eine App fürs Smartphone und die ihm von seinem Energieversorger kostenlos angeboten wird. Sie lässt sich als Website öffnen, eine animierte Grafik erklärt auf der Startseite einfach und ansprechend, was den Nutzer erwartet: Ein Stromzähler, der mehr einer Geldspardose ähnelt, Münzen fallen hinein, damit soll sich Geld sparen lassen − das ist schon mal gut. Einmal angemeldet zeigt Ahmad, was er am SmartCheck spannend findet. „Ich habe zu Beginn erst einmal ein Profil angelegt.“ Das kennt man von Facebook und Co. Aber anders als bei sozialen Netzwerken steht hier mehr der eigene Haushalt im Vordergrund.

2.500 kWh Energieverbrauch: Was heißt das eigentlich?

70 Quadratmeter, Altbau, Single, keine Kinder. Waschmaschine, Fernseher,
Gefrierschrank und allerlei weitere Elektrogeräte bilden ab, wo Ahmads Energie in seiner Wohnung verbraucht wird. Zuletzt hat er sich gefragt, was sein Stromverbrauch eigentlich genau heißt. „Natürlich weiß ich, dass ich im Jahr knapp 2.500 Kilowattstunden verbrauche". Aber ob das viel sei, gemessen an seinem Lebensstil und seinen Wohnverhältnissen, konnte er nicht beantworten.

Abschlag anpassen, Nachzahlungen vermeiden

Bei seiner Energie-App gibt er nun regelmäßig den Zählerstand ein und sieht sofort, wie es um seinen Stromkonsum steht. Eine Animation lädt sich, die Daten sind aktualisiert. „Im letzten Monat habe ich mehr Strom verbraucht als eigentlich geplant“, sagt er und drückt auf die Grafik für mehr Details. „Klar, ich habe in den letzten Wochen öfter von Zuhause gearbeitet, das kommt nun häufiger vor.“ Ahmad kann darauf aber reagieren und passt seinen monatlichen Abschlag entsprechend an.

Damit kann er Nachzahlungen bei der Jahresrechnung vermeiden. „Immer zu wissen, wo man steht, gefällt mir. Dann gibt es am Jahresende keine böse Überraschung“. Ahmad vergleicht das mit seiner Sport-App: „Ich zähle Schritte, ich nutze Lauf- und Jogging-Apps. Ich weiß immer, wie es um meine Fitness steht. Warum sich nicht auch in Sachen Energie selbst tracken?“  

Durch den Vergleich mit ähnlichen Haushalten lässt sich der eigene Verbrauch besser einschätzen

Ahmad scrollt weiter und bleibt bei einem Haushaltsvergleich stehen. Der E.ON SmartCheck vergleicht Ahmads Energieverbrauch mit dem ähnlicher Haushalte. Ein gutes Gefühl stellt sich ein. Der Balken, der für seinen aktuellen Verbrauch steht, ist kleiner als der des Durchschnitts. Er achte auf Energie-Effizienz und die Energieleistung seiner Haushaltsgeräte. „Seitdem ich die Anwendung nutze, bin ich auch etwas sensibler geworden. Ohne großen Aufwand kann ich mich und meinen eigenen Verbrauch verbessern und habe alles immer und überall im Blick“.

Silikon auf den Fensterrahmen stoppt die Zugluft und spart Energie

Mit einem zwinkernden Auge erzählt er von den Energiespartipps, die genau auf seinen Haushalt zugeschnitten und ihm vorgeschlagen werden. Eines fand er besonders praktisch. Seine Altbauwohnung hat schöne, aber alte Doppelfenster. Die sind nicht so gut isoliert; gerade im Herbst hat Ahmad ein leichter Windzug am Esstisch gestört. Nachdem ihm vorgeschlagen wurde, die Fugen mit durchsichtigem Silikon zu bekleben, ist es jetzt wohliger und wärmer. „Es geht ja nicht nur um Energiekosten, sondern auch um Komfort und Bequemlichkeit in meinen vier Wänden“, bestätigt er.

Eigene Energiespar-Tipps mit der Community teilen

Er selbst hat auch schon Energiespartipps eingereicht. Nach ein paar Wochen hat er einen davon auch entdeckt und freut sich jetzt, dass er den anderen Nutzern des Online-Portals helfen konnte. „Schon klasse, dass man sich an den Inhalten beteiligen kann. Nutzt man Apps regelmäßig, fallen einem ja immer Verbesserungen auf oder man hat Ideen, was man noch gebrauchen könnte“.

Gerade ist er aber ganz zufrieden. Seinen eigenen Energie-Tipp verrät er aber gerne: „Ich habe mich gefragt, was unnötig Strom zieht, wenn man nicht im Haus ist. Seitdem schalte ich im Urlaub oder auf Geschäftsreisen den WLAN-Router aus und ziehe den Stecker.“ Den Tipp hat er beim SmartCheck geliked, sagt er stolz. Er ist sich sicher, dass andere ihn auch gut finden.

Ahmad kocht sich in der Küche Tee. Die Wohnung ist jetzt hell beleuchtet. Abends möchte er gern entspannen und Kraft tanken für den nächsten Tag. Gedanken um Energiekosten möchte er sich jetzt natürlich nicht mehr machen. Er setzt sich auf seine graue Couch im Wohnzimmer, den Laptop auf dem Schoß. Aber mittlerweile habe er ein sehr gutes Gefühl, was seine Stromrechnung angehe: „Ich weiß ja, woran ich bin“, sagt Ahmad und schließt seine Energiespar-App. Der Feierabend kann kommen.