Solarenergie - emissionsfrei und nahezu unbegrenzt verfügbar

Wir nutzen die kostenlose Kraft der Sonne gleich auf zwei Wegen: durch Photovoltaikanlagen und mit solarthermischen Kraftwerken.

Solarenergie – emissionsfrei und nahezu unbegrenzt verfügbar

Während Photovoltaikanlagen die Sonnenstrahlen mittels Solarzellen direkt in Energie umwandeln, funktionieren solarthermische Kraftwerke (Concentrated Solar Power, kurz CSP) im Prinzip wie jedes traditionelle thermische Kraftwerk. Sie bündeln Solarenergie und erzeugen daraus Dampf, der über eine Turbine einen Generator antreibt.

Kostenlose Sonnenkraft sinnvoll eingesetzt

Voraussetzung für eine wirtschaftliche Nutzung von Solarenergie sind Standorte mit hoher Sonneneinstrahlung, an denen große Flächen verfügbar sind, wie es in Südeuropa oder in den Wüstengebieten Nordafrikas und Nordamerikas der Fall ist. Solarthermische Kraftwerke werden in Europa vor allem an Standorten in Spanien errichtet. Bei diesen Kraftwerken spielt neben der Sonnenintensität auch die Infrastruktur der Standorte eine wichtige Rolle, da sie immer Wasser für den Betrieb der Dampfturbine benötigen – und entsprechend ausgelegte Stromleitungen, um die Energie dahin zu bringen, wo sie gebraucht wird.

Unser Engagement im Bereich Solarenergie

Solarthermisches Kraftwerk Helioenergy 1+2, Spanien

Im südspanischen Écija in der Nähe von Sevilla, einem Gebiet mit der höchsten Sonneneinstrahlung Europas, betreiben wir gemeinsam mit Abengoa Solar die beiden Solarkraftwerke Helioenergy 1 und 2 mit einer Leistung von je 25.000 Kilowatt. Mithilfe dieser Solaranlagen, bei denen die Parabolrinnentechnik zum Einsatz kommt, ist es möglich, den CO2-Ausstoß um 63.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren.

Solarpark Le Lauzet

Im Juni 2010 wurde Le Lauzet als erster Solarpark des Unternehmens von E.ON in Betrieb genommen. Mit einer installierten Leistung von 2.500 Kilowatt werden hier pro Jahr 4.270 Tonnen CO2 eingespart. Der Solarpark erstreckt sich im sonnenverwöhnten Südfrankreich ca. 150 Kilometer nördlich von Marseille über eine Fläche von über 20 Hektar und besitzt 12.675 Photovoltaik-Module verschiedener Hersteller. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit verschiedener Module unter Alltagsbedingungen zu testen.

Solarpark Fiume Santo 2 & 5

Im Nordwesten Sardiniens betreibt E.ON seit Ende 2011 zwei große Photovoltaikanlagen, die den durchschnittlichen Jahresbedarf von 20.000 Haushalten decken. Während Fiume Santo 5 insgesamt ca. 11,5 MW erneuerbaren Strom erzeugt, ist Fiume Santo 2 mit 17,8 MW Versorgungskapazität das größte Photovoltaikprojekt im E.ON Portfolio.