Nicht zu heiß

40 Grad reichen meist, dank moderner Waschmittel wird die Kleidung auch so sauber. Dadurch können Familien pro Jahr etwa 75 kWh einsparen. Aber: Bei Babywäsche, Unterwäsche und Handtüchern empfehlen Experten 60 Grad. Auf Vorwäsche verzichten, Flecken vorab mit einem Vorwaschspray behandeln.

Schleudern

Bei 1.600 Umdrehungen, also der Wirkungsklasse A, hat die Wäsche eine Restfeuchte von unter 50 Prozent. Im Trockner ist sie schneller trocken.

Bitte voll machen

Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine: Sie sollten nur voll beladen laufen, um Energie zu sparen. Empfindliche Fasern brauchen in der Trommel allerdings ein bisschen mehr Platz als robuste Handtücher.

Gleich ausräumen

… denn die meisten Trockner drehen die Trommel auch nach Programmende noch eine Weile, damit die Wäsche nicht knittert. Doch solange die Maschine an ist, zieht sie Strom. Das gilt auch für die Waschmaschine.

Schluss mit Kalk

Die Heizstäbe erhitzen das Wasser für die Waschladung. Sind sie stark verkalkt, ist dafür viel mehr Energie nötig. Wie schnell Geräte verkalken, hängt vom Härtegrad des Wassers ab. Den verrät das zuständige Wasserwerk. Bitte das Waschmittel entsprechend dosieren.

Sylvias Tipp

E.ON Expertentipp:

Sylvia Steffel, E.ON Expertin für das Thema Energiesparen, empfiehlt: „Im Vergleich zu einer 25 Jahre alten Waschmaschine brauchen moderne Geräte zwei Drittel weniger Wasser. Inzwischen sind A+++-Geräte auf dem Markt, die bei einem 60-Grad-Waschgang nur etwa 60 Liter Wasser und weniger als eine Kilowattstunde Strom verbrauchen. Die neueste Technik in Sachen Trockner sind Wärmepumpengeräte, die ca. ein Drittel der Energie einsparen.“