Schneller, günstiger, gesünder – Gerichte für mehr Lebensenergie

Gesund leben und gleichzeitig Geld sparen: Am heimischen Herd ist beides möglich. Auch wenn über 25 Prozent – das entspricht etwa 250 Euro im Jahr – des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalts auf die Küche entfallen.

Mit einigen Tricks so wie den richtigen Küchengeräten lässt sich richtig Geld sparen – ohne auf Qualität oder Komfort zu verzichten.

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Mit diesen Rezepten tanken Sie Energie für Geist und Körper

Küchenklassiker reloaded

Beschreibung
  • E.ON Rezept-Tipp: Nudeln mit Tomaten liefern Energie für Geist und Körper

    Power Pasta – Nudeln mit Tomaten und Walnussbröseln

    Energieeinsparungspotenzial gegenüber Spaghetti Bolognese: 88 Prozent*

    Zutaten (für 4 Portionen):

    Zubereitungszeit: 20 Minuten
    Zutaten für 4 Erwachsenen-Portionen (oder 6-8 Portionen für kleine Kinder)

    75 g Walnusskerne
    5 EL Olivenöl
    2 Knoblauchzehen
    2 Rosmarinzweige
    600 g stückige Tomaten aus dem Glas (oder frische Tomaten würfeln)
    Salz, Pfeffer
    500 g Vollkornnudeln (z.b. Dinkel- oder Kamutnudeln)
    1 Kugel Mozzarella (125-150 g)
    1/2 Topf Basilikum

    Zubereitung:

    1. Zuerst die Brösel zubereiten: Walnusskerne grob hacken oder in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischklopfer oder einem Nudelholz darin zerbröseln. Mit 1 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne rösten, bis die Nüsse duften und leicht gebräunt sind. Dabei ständig rühren. Vom Herd nehmen, in eine Schüssel geben und leicht salzen.

    2. Für die Tomatensauce den Knoblauch schälen. Rosmarinnadeln von den Zweigen streifen. Knoblauch und Rosmarin hacken. Einen Topf mit Wasser und einer kräftigen Prise Salz (ca. 8g/l) zum Kochen bringen. Die Gewürze in einem zweiten Topf mit 3 EL Olivenöl einige Sekunden anbraten. Tomaten zugeben, salzen. 10 Minuten auf kleiner Hitze kochen. Falls die Sauce sehr dick wird, ein paar Löffel Wasser dazu geben. Gleichzeitig die Nudeln im Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest kochen.

    3. Basilikum waschen, trockenschütteln und zupfen, die Blätter in Stücke reißen. Mozzarella ebenfalls in Stücke reißen. Nudeln auf ein Sieb abgiessen und tropfnass mit dem Basilikum in den Topf mit der Tomatensauce geben. Noch 1 Minute auf der heißen Herdplatte mischen. Auf Teller verteilen und mit Mozzarella und Walnussbröseln bestreuen.

  • E.ON Rezept-Tipp: Nudel-Risotto mit Spinat liefert Energie für Geist und Körper

    Ciao Riso! – Goji-Nudel-Risotto mit Spinat

    Energieeinsparungspotenzial gegenüber Risotto: 48 Prozent*

    Zutaten (für 4 Portionen):

    Zubereitungszeit: 20 Minuten
    Zutaten für 4 Portionen (oder 6-8 Portionen für kleine Kinder)

    500 g Blattspinat (TK oder frisch)
    1 Bund Salbei
    2 Zwiebeln
    2 Knoblauchzehen
    1,2 l Gemüsebrühe
    je 1 EL Gojibeeren und getrocknete Pilze, z.B.: Steinpilze
    Salz, Pfeffer
    6 EL Olivenöl
    400 g kleine Nudeln (z.B. Risoni oder Kritharaki, Mezze Penne oder Orecchiette)
    100 g Fetakäse
    100 g geriebener Allgäuer Bergkäse
    1/2 Zitrone

    Zubereitung:

    1. Blattspinat waschen, abtropfen und mit 2 EL Olivenöl ganz kurz ein einer Pfanne braten. Oder TK-Spinat auftauen, ausdrücken und ein paarmal durchschneiden. Salbeiblättchen abzupfen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und würfeln. Die Brühe mit Gojibeeren und den Pilzen aufkochen. Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen. Salbeiblätter in das heiße Öl geben und ca. 30 Sekunden knusprig braten. Blättchen mit einem Sieblöffel aus dem Öl heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen, leicht salzen.

    2. Nudeln mit Zwiebeln und Knoblauch in das heiße Salbeiöl rühren und 2 Minuten glasig braten. Mit Brühe aufgießen und zugedeckt nach Packungsanweisung bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten bissfest kochen. Ab und zu umrühren, damit nichts anbrennt.

    3. Nach 8 Minuten den Spinat unter die Nudeln mischen. Am Ende der Garzeit vom Herd nehmen, Fetakäse zerbröseln und mit der Hälfte vom Bergkäse unterrühren, mit Salz, Pfeffer und ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken. Zugedeckt noch 1-2 Minuten ziehen lassen. Nudelrisotto auf Teller verteilen, mit restlichem Käse bestreuen und mit knusprigen Salbeiblättchen garnieren.

  • E.ON Rezept-Tipp: Hähnchengulasch mit Quinoa liefert Energie für Geist und Körper

    Multikulti Superfood – Hähnchengulasch mit Quinoa

    Energieeinsparungspotenzial gegenüber Rindergulasch: 74 Prozent*

    Zutaten (für 4 Portionen):

    Zubereitungszeit: 40 Minuten
    Zutaten für 4 Personen (oder 6-8 Portionen für kleine Kinder)

    200 g Quinoa
    3 Zwiebeln
    2 Knoblauchzehen
    2 Möhren
    2 Tomaten oder 200 g Kirschtomaten
    400 g Hähnchenbrustfilet
    2 EL Olivenöl
    1-2 TL Thymian (frisch oder getrocknet)
    2 EL edelsüßes Paprikapulver
    1 Prise Kümmel
    0,6 l Gemüse- oder Hühnerbrühe
    1 kleines Glas Kichererbsen (Abtropfgewicht ca. 200 g)
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    1. Quinoa 5 Min. in Wasser einweichen, dann in einem Sieb waschen, kurz abtropfen, zugedeckt 15-17 Min. mit 500 ml Wasser ohne Salz kochen. Dann müsste alle Garflüssigkeit weg sein, der Quinoa aufgegangen und gerade noch bissfest. Umrühren, noch ein paar Minuten im zugedeckten Topf nachquellen lassen.

    2. Zwiebeln, Knoblauch und Möhren schälen. Zwiebeln halbieren und würfeln, Knoblauch fein schneiden, Möhren längs vierteln und quer in Stücke schneiden. Tomaten achteln oder Kirschtomaten halbieren.

    3. Hähnchenbrustfilet in 2 cm große Würfel schneiden. Mit Olivenöl in einer beschichteten Pfanne mit hohem Rand bei großer Hitze 5 Minuten goldbraun anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch aus der Pfanne heben und auf einen Teller legen. Gemüse mit dem Thymian in die Pfanne geben und 5 Minuten dünsten. Paprikapulver und Kümmelsamen zugeben, einmal umrühren und mit Brühe aufgießen. Aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten kochen. Kichererbsen abgiessen, mit Hähnchenbrustfilet und Quinoa in das Gulasch geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, noch ein paar Minuten kochen lassen, damit alles wieder schön heiß ist.

    Tipp:
    Ein Stückchen Gewürzbutter zum Schluss gibt dem Gulasch einen cremigen Kick. Dafür einfach 100 g zimmerwarme Butter mit 2 EL Paprikapulver, einer gehackten Knoblauchzehe, 1 TL Kümmelpulver, 1 TL geriebener Zitronenschale und den gehackten Blättchen von 1 Bund Petersilie schaumig schlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, kalt stellen oder einfrieren. 1-2 EL davon unter das fertige Gulasch rühren oder wie eine Kräuterbutter zu Kurzgebratenem und Gemüse vom Grill servieren.

  • E.ON Rezept-Tipp: Semmelknödel mit Avocado-Ragout liefern Energie für Geist und Körper

    Veggie Wirtshaus – Semmelknödel mit Avocado-Ragout

    Energieeinsparungspotenzial gegenüber Semmelknödeln mit Rahmsoße: 95 Prozent*

    Zutaten (für 4 Portionen):

    Zeit: 1 Stunde
    Garzeit: 15 Minuten
    Zutaten für 4 Personen (oder 6-8 Portionen für kleine Kinder)

    Für die Knödel:
    200 g trockene Semmeln oder Knödelbrot vom Bäcker
    200 ml Milch
    1 Bd. Petersilie
    1 Zwiebel
    2 EL Butter
    Salz, Pfeffer, Muskat
    2 Eier (M)
    1 TL Mehl

    Für das Ragout:
    1 Zwiebel
    2 Knoblauchzehen
    200 g Wurzelgemüse (z.B.: Möhre, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauch)
    4 EL Olivenöl
    2 TL Mehl
    2 EL passierte Tomaten
    1 EL gehackte Kräuter (z.B.: Salbei, Rosmarin oder Thymian)
    2 EL Sojasauce
    1 reife Avocado

    Zubereitung:

    1. Semmeln mit einem Brotmesser erst in dünne Scheiben, dann in Streifen schneiden und zuletzt klein würfeln (6-8 mm). Fertiges Knödelbrot noch etwas kleiner bröseln oder ebenfalls würfeln – vom Bäcker kommt es immer in zu großen Stücken, damit würden die Knödel beim Kochen stark ausfransen. Das Brot in eine Schüssel geben. Zimmerwarme Milch über die Semmelwürfel gießen, zudecken und 30 Minuten ziehen lassen.

    2. Petersilie waschen und trockenschütteln, die Blättchen zupfen und hacken. Zwiebel schälen, halbieren und möglichst fein würfeln. Die Butter in einem kleinen Topf aufschäumen. Zwiebeln zugeben, salzen und bei kleiner Hitze zugedeckt 5 Minuten dünsten. Petersilie zu den Zwiebeln geben, umrühren und vom Herd nehmen. Zwiebel-Petersilien-Mischung auf die Semmelmasse geben. Mehl und Eier zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Alles verkneten.

    3. Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Darin einen Probeknödel kochen, falls er zu weich sein sollte, etwas Paniermehl in die Masse kneten. Mit nassen Händen glatte, Knödel formen – etwas kleiner als Tischtennisbälle. Die Knödel in den Topf geben. Sobald die Knödel aufsteigen, die Platte auf kleine Hitze stellen, noch etwa 8 Min. ziehen lassen.

    4. In der Zwischenzeit die Sauce vorbereiten, dafür Zwiebel, Knoblauchzehen und Wurzelgemüse schälen und klein würfeln. Mit 2 EL Olivenöl und einer Prise Salz 3 Minuten anbraten, mit Mehl bestreuen, weitere 2 Minuten rösten. Passierte Tomaten und gehackte Kräuter zugeben, umrühren, mit Sojasauce ablöschen. 250 ml kaltes Wasser unterrühren, aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen. Avocado halbieren, den Kern entfernen, die Schale mit den Fingern oder einem kleinen Messer abziehen. Das Fruchtfleisch in insgesamt 12 Spalten schneiden, die Spalten jeweils quer halbieren. In einer beschichteten Pfanne mit 1 EL Olivenöl kurz anbraten – dabei soll die Avocado vor allem warm werden. Leicht salzen und pfeffern, mit der Sauce zu den Knödeln servieren.

  • E.ON Rezept-Tipp: New York Cheesecake liefert Energie für Geist und Körper

    Berry Booster – New York Cheesecake mit Sommerbeeren

    Energieeinsparungspotenzial gegenüber Käsekuchen: 100 Prozent*

    Zutaten (für 1 Kuchen):

    Zeit: 20 Minuten
    Ruhezeit: mindestens 6 Stunden

    Zutaten für 1 Kuchen (12 Stücke):

    200 g Kekse (nicht zu süß, z.b. Vollkorn-Butterkekse oder Zitronenkekse, glutenfreie Sorten gehen auch)
    100 g Kokosöl (Alternative: Butter)
    5 Blatt Gelatine
    2 Stängel Minze
    400 g Doppelrahm-Frischkäse
    1 Pckg. Vanillezucker
    75 g Puderzucker
    je 200 g Sahne und Creme fraiche
    300 g frische Blau-Beeren, Himbeeren und Kapstachelbeeren

    Ausserdem: Springform mit 24 cm Durchmesser, Wellholz, Backpapier

    Zubereitung:

    1. Die Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz zerbröseln. Kokosöl schmelzen und mit den Kekskrümeln mischen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, mit dem Springformrand festklemmen. Kekskrümel in der Form verteilen, leicht andrücken, kalt stellen.

    2. Die Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Minzeblättchen zupfen und hacken oder in kleinere Stücke reißen. Frischkäse, Vanillezucker, 70 g Puderzucker und die Creme fraiche mit dem Handrührgerät in einer Schüssel cremig rühren. Die Sahne in einer zweiten Schüssel steif schlagen. Gelatineblätter ausdrücken und in einem sehr kleinen Topf oder einer Mini-Metallschüssel auf dem Herd gerade eben schmelzen. Zuerst ein Drittel der Frischkäsecreme mit der Gelatine im Topf verrühren, dann diese Mischung in den Rest der Creme rühren. Minze und die Sahne vorsichtig unter die Creme ziehen, in die Springform geben verteilen. Blaubeeren waschen und gut abtropfen, evtl. auf Küchenpapier trocknen, Kapstachelbeeren aus ihren Hüllen lösen, mit den Himbeeren auf der weichen Creme verteilen, leicht andrücken. Mindestens 6 Stunden kalt stellen.

    3. Den Kuchen aus der Springform lösen und servieren.

  • E.ON Rezept-Tipp: Smoothie mit Kokos und Himbeere liefert Energie für Geist und Körper

    Energy Smoothie – Erfrischungsgetränk mit Kokos und Himbeere

    Zutaten (für 1 Glas Smoothie):

    Zubereitungszeit: 10 Minuten

    Zutaten für 1 Smoothie (ein Glas):

    100 g Himbeeren
    100 g Ananasstücke
    1/2 Banane
    1 Teelöffel Kokosnussextrakt
    150 ml Kokosmilch, gut gekühlt
    1 Teelöffel Honig zum Süßen

    Zubereitung:

    Einfach alle Zutaten in einen Standmixer geben. Alles mixen, bis es eine cremige Masse wird und keine Stücke mehr vorhanden sind. Je nach Bedarf können mehr Früchte oder mehr Kokosmilch hinzugegeben werden.

*Quelle: E.ON Energiespar-Index

10 Expertentipps: Beim Kochen Strom sparen und gleichzeitig mehr Lebensenergie gewinnen

Gemeinsam mit Koch und Autor Hans Gerlach hat E.ON fünf Küchenklassiker neu interpretiert und Rezepte entwickelt, mit denen man bis zu 100 Prozent Energie sparen kann und die durch Superfood Zutaten gleichzeitig wertvolle Lebensenergie liefern. Die 10 besten Tipps rund um die Energiesparende Zubereitung haben wir hier für Sie zusammengestellt: Praktisch vor allem, wenn es beim Abendessen für die Familie schnell gehen muss oder man nach der Arbeit keine Lust mehr auf stundenlanges Kochen hat.

10 E.ON-Energiespartipps rund ums Kochen

1Linsen zwei Tage vor dem Kochen in Wasser einweichen lassen – reduziert die Kochzeit auf ein Minimum
2Bratensauce aus Röstgemüse kochen – das gibt eine geschmackvolle Alternative ohne Fleisch und stundenlanges Braten
3Huhn statt Rind verwenden – vor allem bei zeitintensiven Gerichten wie Gulasch kann die Garzeit so von über 40 Minuten auf max. zehn Minuten reduziert werden
4Tomatensauce statt Bolognese – stundenlange Garzeit fällt weg, denn die vegetarische Alternative braucht nur wenige Minuten auf dem Herd
5Schmorbraten im Dampfdrucktopf statt im Ofen zubereiten – dabei reduziert sich nicht nur die Garzeit, es wird auch nur eine Herdplatte benötigt statt dem ganzen Ofen
6Knödel kleiner formen – dann sind sie statt nach 20 Minuten bereits nach der Hälfte der Zeit fertig
7Risotto aus kleinen Nudeln kochen – schmeckt genauso gut wie der italienische Reis-Klassiker, dauert aber nur halb so lange
8Gemüse möglichst klein schneiden – besonders Suppen aus dem Schnellkochtopf werden dann noch schneller fertig
9Selbstgemachtes Kompott mit Gelierzucker für kaltgerührte Brotaufstriche – dann kann der Herd nämlich komplett aus bleiben
10Kuchen ohne Backen – bei sogenannten Kühlschrank-Torten besteht der Boden aus Keksen und muss gar nicht in den Ofen

Cupcake Maker und Smoothie Mixer: Mehr als nur eine Modeerscheinung

Vom Cupcake-Maker bis zum Smoothie-Mixer: Küchengeräte bedienen immer speziellere Wünsche. Doch sparen diese trendigen Kleingeräte tatsächlich Energie? Unser Ranking zeigt: Ja, und zwar überraschend viel. Beim Babykosterwärmer sind es bis zu 93 Prozent, was 30 Euro im Jahr mit nur einem Gerät entspricht. Auch einige andere Geräte sind echte Energiesparwunder.

 

Die Top 10 der intelligenten Küchenhelfer

Strom sparen mit intelligenten Küchengeräten

E.ON Expertentipp:

E.ON Geschäftsführer Dr. Wolfgang Noetel: "Heißt das automatisch: Wer sich alle Geräte aus den Top 10 anschafft, spart am meisten? Achtung: Diese Entscheidung hängt davon ab, wie viele Personen im Haushalt leben und wie im Haushalt gekocht wird. Kaufen Sie keinen Sandwich-Maker, nur weil er gerade im Angebot ist. Ihre Familie wird nicht zwangsläufig anfangen, Sandwiches zu essen – und das Gerät landet im Keller."

Mehr Vitamine, weniger Energieverbrauch

Neben den richtigen Geräten spielt auch die richtige Zubereitung eine große Rolle bei der Kontrolle des Energieverbrauchs beim Kochen und Backen. Das Beste daran: Viele Energiespartipps sind auch gleichzeitig Tipps für eine gesunde Ernährung. Denn bei einer energiesparenden Zubereitung bleiben oft mehr Vitamine im Essen als beim klassischen Kochen.

Dr. Brigitte Bäuerlein, freiberufliche Oecotrophologin mit Schwerpunkt Ernährungsberatung, Weiterbildung sowie Kommunikation von Haushalts- und Ernährungsthemen in den Medien verrät Ihnen ihre besten Tipps:

 

24 Euro sparen

Hitze ist der größte Feind der Vitamine
Beim Kochen in Wasser gehen bis zur Hälfte der Vitamine C und B1 verloren. Beim Dämpfen hingegen bleiben die meisten Nährstoffe erhalten. Dazu die Lebensmittel mit wenig Wasser und geschlossenem Deckel kurz ankochen und dann nur ganz leicht köchelnd fertig garen. Durch das Reduzieren der Temparatur können bis zu 24 Euro im Jahr gespart werden.

50% mehr Vitamine

Dünsten statt Kochen
Beim Dünsten werden nur etwa Prozent der Vitamine verloren, beim Kochen aber bis zu 60 Prozent. Wer schonend mit wenig Wasser dünstet, kann bis zu 29 Euro im Jahr sparen. Das Wasser dabei unbedingt erhitzen, bevor Sie das Gemüse zugeben - am besten doppelt energiesparend im Wasserkocher

31 Euro sparen

Nährstoffe und Geldbeutel beim Backen schonen
Bei der Zubereitung im Backofen bleiben bis zu 90 Prozent der Vitamine erhalten. Wer den Ofen nicht vorheizt, kann dabei im Jahr bis zu 31 Euro sparen. Ein weiterer wichtiger Tipp: Klappe zu! Bei jedem Öffnen der Ofentür muss sonst die eindringende kalte Luft neu erwärmt werden.

70% schneller

Schneller, gesünder, billiger
Im Schnellkochtopf lässt sich das Essen gesund und zugleich bis zu 70 Prozent schneller als im normalen Topf zubereiten. Zudem verbraucht ein Schnellkochtopf nur etwa die Hälfte der Energie. Er ist die optimale Lösung für Speisen mit langen Zubereitungszeiten wie Eintöpfe, Kartoffelgerichte oder Schmorbraten.