Der Schnelle fürs Langsame

Alle Speisen mit langen Garzeiten – wie Eintopf, Kartoffelgerichte, Schmorbraten – kocht man im Schnellkochtopf schneller und zum Teil mit 50 Prozent weniger Energie.

Wasser zum Kochen bringen

Das kann der Wasserkocher deutlich schneller und sparsamer als ein Topf. Bei einem Liter Wasser pro Tag macht das immerhin mehr als elf Euro im Jahr aus.

Deckel drauf

Viermal mehr Energie. Das ist die Menge, die man beim Kochen ohne Deckel mehr verbraucht. Neben dem passenden Deckel braucht der Topf oder die Pfanne auch die passende Herdplatte. Ist die Kochplatte größer als der Topf, verpufft ein Teil der Energie, außer bei Herden mit Induktion.

Jedem das Seine

  • Das Gläschen mit dem Babybrei wird in weniger als einer Minute in der Mikrowelle erwärmt: Deckel abnehmen und einen Porzellanteller auf das Glas legen. Nach dem Erwärmen umrühren und die Temperatur prüfen.
  • Knusprige Brötchen zaubert der Toaster mit seinem Brötchenaufsatz. Energiesparvorteil: 70 Prozent gegenüber dem Ofen.
  • Die Eier landen im Eierkocher, der auch deutlich weniger Wasser benötigt.

Von Null auf Heiß in Rekordzeit

Die Mehrheit der Deutschen kocht über Strom auf Kochplatten, Ceran und Halogenherden. Sparsamer und exakter zu dosieren sind Induktionsherde mit den dazu passenden Töpfen. Wenn Sie über einen Erdgasanschluss verfügen, bietet sich auch ein Wechsel auf einen Gasherd an.

Sylvias Tipp

E.ON Expertentipp:

Sylvia Steffel, E.ON Expertin für das Thema Energiesparen, empfiehlt: „Beim Backofen aufs Vorheizen verzichten. Dann sparen Sie 31 Euro im Jahr, wenn Sie an 200 Tagen 12 Minuten vorheizen. Bei der Funktion „Umluft“ lassen sich mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen, wenn zum Beispiel drei Pizzen fertig werden müssen.“