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Strom / Heizstrom
FAQ

Ich möchte gern mehr über das Thema Nachtspeicherheizung erfahren.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an dem Thema Nachtspeicherheizung. Im Nachfolgenden wollen wir häufig gestellte Fragen zu diesem Bereich klären.


Wie funktioniert eine Nachtspeicherheizung?

Eine Nachtspeicherheizung wird in der Nacht mit Wärme geladen. Sie speichert die Wärme entweder in dem Fußboden oder in den Nachtspeicheröfen. Über den Tag verteilt wird die aufgeladene Wärme an die Räume abgegeben. Bei Nachtspeicheröfen lässt sich die Wärmeabgabe mithilfe der Lüfter kontrolliert über die Raumthermostate abgeben. Eine elektrische Fußbodenspeicherheizung wird zusätzlich am Nachmittag nachgeladen, um am Abend genügend Wärme bereitstellen zu können.


Wann wird eine Nachtspeicherheizung mit Wärme geladen?

Das ist abhängig von den Freigabezeiten des örtlichen Netzbetreibers und können bei diesem erfragt werden. Häufig nachts zwischen acht und zehn Stunden bei elektrischen Nachtspeicheröfen. Bei elektrischen Fußbodenheizungen zusätzlich am Nachmittag zwischen zwei und vier Stunden. Beispielsweise von 22:00 Uhr bis 6:00 Uhr und nachmittags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr.


Wie bedient man den Raumthermostat für eine Nachtspeicherheizung?

Das Raumthermostat bei einer Nachtspeicherheizung steuert den Lüfter in den Nachtspeicheröfen. Der Lüfter läuft so lange bis die gewünschte Temperatur erreicht wird. Zu beachten ist, dass das Thermostat nur bei Aufenthalt im Raum auf die gewünschte Temperatur gestellt werden sollte. Bei Abwesenheit bzw. nicht benutzen des Raumes kann die Temperatur auf 18 °C am Thermostat abgesenkt werden. Andernfalls gibt der Ofen gegebenenfalls die gespeicherte Wärme ab, obwohl man diese zu dem Zeitpunkt nicht benötigt.


Was ist bei einer Nachtspeicherheizung zu beachten?

Der größte Unterschied zu einer gewöhnlichen Heizung ist, dass die Nachtspeicherheizung sich in der Nacht mit Wärme auflädt und über den Tag verteilt abgibt. Es kann nicht bei Bedarf jederzeit nachgeheizt werden oder die Heizung sofort ausgestellt werden. Moderne Nachtspeicheröfen und intelligente Steuerungen gleich diesen Nachteil aus.


Wie hoch sind die Kosten bei einer Nachtspeicherheizung?

Die laufenden monatlichen Kosten (Betriebskosten) sind abhängig von der Größe des Wohnraums und des energetischen Zustands des Gebäudes. Eine Einschätzung für Ihren zukünftigen Energiebedarf können Sie von dem Vormieter oder Eigentümer erfahren. Zudem bietet der Energieausweis Ihres Gebäudes einen Anhaltspunkt.

Bei einem angenommemen Wärmepreis von 20 Cent je kWh entstehen beispielsweise folgende monatlichen Heizkosten:

  • Wohnung im Mehrfamilienhaus (7.000 kWh) ca. 120 Euro
  • Reihenhaus (14.000 kWh) ca. 235 Euro
  • Einfamilienhaus (20.000 kWh) ca. 335 Euro

Wie stellt man eine Nachtspeicherheizung ein?

Vorweg: Die richtigen Einstellungen sparen zum einen Geld und erhöhen zum anderen Ihren Heizkomfort. Wichtig für die richtigen Einstellungen sind die Bedienungsanleitungen der Heizung. Falls Sie Ihnen nicht vorliegen, fragen Sie beim Hersteller, Ihrem Elektriker oder dem Vermieter nach.

Tipp:

Die idealen Einstellungen können sie während der Winterzeit vornehmen. Falls Sie Änderungen vornehmen, sollten diese in kleinen Schritten erfolgen. An den darauffolgenden Tagen sollten Sie die Änderungen feststellen können und gegebenenfalls weitere Anpassungen vornehmen.


Es gibt vier Arten von Steuerungen:

1. Keine Steuerung:

Die Bedienung wird an den einzelnen Nachtspeicheröfen über den Drehregler durchgeführt. Mithilfe dieses Drehreglers kann der Ladegrad der Öfen eingestellt werden. Je höher der Ladegrad desto mehr Wärme wird gespeichert und umso länger und wärmer kann ich den Raum beheizen. Für ein effizientes und komfortables Heizen müssen die einzelnen Öfen auf das aktuelle Wetter eingestellt werden.


2. Steuerung nach Momentanwert:

Steuerung mit Witterungsfühler nach Momentanwert. Das bedeutet vor Ladebeginn erfasst die Steuerung die aktuelle Außentemperatur und auf Basis dieser wird der notwendige Wärmebedarf für die einzelnen Nachtspeicheröfen ermittelt. Die Speicheröfen laden sich je nach Außentemperatur mit mehr oder weniger Wärme auf. Je nachdem wie stark die Temperatur sich von einem auf den anderen Tag unterscheiden bzw. zum Messzeitpunkt kann die Prognose entsprechend stark abweichen. Jedoch reduzieren die witterungsgeführten Heizungen die manuellen Anpassungen je nach Wetter an den Speicheröfen.


3. Steuerung nach Mittelwert:

Der große Unterschied zur Steuerung nach Momentanwert ist, dass die Steuerung die Außentemperaturen der letzten Tage betrachtet anstatt nur eines Temperaturwertes. Diese Art der Steuerung ist aktuell am weitesten verbreitet. Jedoch reagiert diese Steuerung auch zu langsam auf Wetterumschwünge um einen idealen Heizkomfort zu leisten. Dies führt häufig in der Übergangszeit für zu warme oder zu kalte Wohnräume.


4. Intelligente Steuerung

Mithilfe von Wetterprognosen wird der zukünftige Wärmebedarf exakt bestimmt, auch in der Übergangszeit oder bei Temperaturumschwüngen. Manuelle Einstellungen an den Speicheröfen aufgrund des Wetters entfallen. Zudem bieten die intelligenten Steuerungen mithilfe einer App zusätzliche Funktionen an. Beispielsweise kann man die Heizung bei Bedarf von überall aus steuern oder Ab- und Anwesenheiten hinterlegen.


 


 

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