Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.   Erfahren Sie mehr.
Zustimmen
Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich willige ein, dass die in E und L genannten Cookies zu Webanalyse- und Marketingzwecken gesetzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in der   Datenschutzerklärung
Nicht Zustimmen Zustimmen
Solar
FAQ

Wann sollte man die Photovoltaikanlage reinigen?

Photovoltaikanlagen sind sowohl am Boden als auch auf dem Dach ganzjährig Regen, Wind und Schnee ausgesetzt. Üblicherweise verfügen selbst flache Satteldächer in Deutschland über eine Dachneigung von 30 Grad, wodurch die Anlagen bis zu einem bestimmten Maße selbstreinigend funktionieren.

Dennoch werden die Solarmodule im Laufe der Zeit durch den Feinstaub des Straßenverkehrs, Pollen, Laub und auch Vogelkot verunreinigt. Außerdem bilden sich an den Halterungen und an den Übergängen zum Glas naturbedingt Flechten und Moose, welche den Ertrag der Solaranlage auf Dauer senken.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Reinigung einer Photovoltaikanlage? In einer ersten Überschlagsrechnung stellen Sie Ihren durchschnittlichen Jahresertrag abzüglich der Einspeisevergütung (EEG-Umlage) den zu erwartenden Reinigungskosten gegenüber.

Wenn die Kosten fürs Reinigen der Solarmodule niedriger ausfallen als der Rückgang Ihrer jährlichen Erträge, dann lohnt sich diese Wartung. Nachdem die örtlichen Gegebenheiten und somit auch der Ertrags- sowie Verschmutzungsgrad individuell ausfallen, empfehlen wir Ihnen für eine detaillierte Beurteilung der Photovoltaikanlage einen E.ON SolarProfi zu Rate zu ziehen.

Warum sollten Profis Ihre Photovoltaikanlage reinigen?

Lassen Sie sich vom ersten Eindruck nicht täuschen: In der vermeintlich "haushaltsüblichen" Glasoberfläche der Solaranlage steckt nämlich Hightech in Form spezieller Antireflex- und Antihaftschichten, die sehr kratzempfindlich sind. Zudem können die darunterliegenden, sensiblen Solarzellen bereits bei leichter Druckausübung brechen.

Daher sollten Sie keinesfalls den Staub oder die Verschmutzung mit Bürsten oder herkömmlichen Reinigern selbst entfernen, sie verlieren unter Umständen die Garantie für Ihre Photovoltaikanlage! Außderdem droht bei unsachgemäßer Reinigung mit zu viel Feuchtigkeit auch ein Kurzschluss in der Elektrik.

Bei der professionellen Säuberung kommen spezielle Reiniger zum Einsatz, die rückstandsfrei trocknen. Fachbetriebe reinigen Photovoltaikanlagen übrigens bei kühlen Solarmodulen - also am frühen Morgen oder am späten Abend, bevor die Sonne auf- beziehungsweise untergegangen ist. Andernfalls würde der Temperaturunterschied von Oberfläche und Reinigungsmittel zu Spannungen und mikroskopisch feinen Rissen in Ihrer Anlage sorgen.

Tipp: Eine allgemeinie Inspektion und Wartung Ihrer Solaranlage sollte jährlich nach dem Winter anstehen. Dabei wird vom Fachmann geprüft, ob die Halterung, Anschlüsse und Verkabelungen nach wie vor fest sitzen. In Zuge dessen bietet es sich an, die Verschmutzung zu überprüfen und gegebenenfalls eine Reinigung zu beauftragen.

Dokumentieren Sie die Ertragsdaten vor und nach dem Reinigen der Photovoltaikanlage, um technische Fehler ausschließen zu können. Aufgrund der langen Lebensdauer der Solarmodule kann ein wiederkehrender, langfristiger Wartungsvertrag sinnvoll sein. Mittels virtueller Fernwartung haben die Profis Ihre Anlage und deren Erträge nämlich fortlaufend im Blick.

Sie sind sich unsicher, ob Ihre Anlage noch den vollen Ertrag bringt? Dann führen Sie online unseren Photovoltaikanlagen-Check durch. Im Anschluss prüfen unsere E.ON SolarProfis gern Ihre Photovoltaikanlage ab 50 kWp vor Ort, beraten Sie kompetent zur Wartung und optimieren auf Wunsch die bestehende Anlage - unter E.ON Solar informieren wir Sie über die Möglichkeiten.
Letzte FAQs