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Erneuerbare Energien, einfach erklärt

Erneuerbare Energien, einfach erklärt

17.10.2018

Wind, Sonne, Wasser und Biomasse, dazu Erdwärme. Die Quellen erneuerbarer Energie sind meistens bekannt - auch dass sie umweltschonender sind und weniger Abgase produzieren als fossile Energiequellen wie Kohle oder Erdgas. Doch wie funktioniert die Energieerzeugung mit Hilfe der Natur genau? Welche Möglichkeiten gibt es – und welchen Anteil besitzt sie an der gesamten Energieproduktion? Finden Sie mit uns zusammen mehr zu diesem wichtigen Thema heraus: Erneuerbare Energie, einfach erklärt.

Was ist erneuerbare Energie?

Als erneuerbare Energie werden Energiequellen bezeichnet, die nicht zu Neige gehen. Alternative Energiequellen - ein weiterer gängiger Begriff - können sich entweder selbst regenerieren oder sind tatsächlich unbegrenzt verfügbar. Ebenfalls bekannt sind daher die Bezeichnungen regenerative oder nachhaltige Energie.

Die Sonne - energiereiche Quelle erneuerbarer Energie

Die vielleicht bekannteste Quelle erneuerbarer Energie ist die Sonne - und das aus gutem Grund. Immerhin trifft jährlich so viel Solarenergie auf die Erde, dass sie den Energiebedarf der Menschheit gleich um mehrere Tausendfach übersteigt. Um daraus Solarstrom zu erzeugen, sind Solarzellen nötig, die zu Photovoltaikanlagen zusammengeschlossen werden.

Längst passiert das nicht mehr nur in Kraftwerken. Immer mehr Haushalte nutzen die Vorteile erneuerbarer Energie unmittelbar und produzieren selbst Solarenergie; sei es mit Anlagen auf dem Dach oder mit Anlagen, die auf dem Boden angebracht werden. Zu viel Sonne und Energie für das eigene Zuhause? Dann besteht immer die Möglichkeit den Überschuss an Solarenergie zu speichern oder ins Stromnetz einzuspeisen.

Erneuerbare Energie aus Wasser- und Windkraft

Windkraft nutzt dasselbe Prinzip wie Windmühlen. Anstatt die Bewegung der Luftmassen in der Erdatmosphäre zum Antrieb eines Mahlwerks zu verwenden, treiben Windräder jedoch einen Generator an. Dort wird die Windenergie, die die großen Rotoren zuvor aufgenommen haben, in Strom umgewandelt. Um die Effizienz zu erhöhen, sind einzelne Windräder in Windkraftparks integriert, die geballt für erneuerbare Energie sorgen. Befinden sie sich auf dem offenen Meer, spricht man von Off-Shore-, stehen sie an Land von On-Shore-Windparks. Regenerativ und damit erneuerbar ist Wind deshalb, weil er durch die Einstrahlung der Sonne entsteht.

Ähnlich funktioniert durch Wasserkraft erzeugte erneuerbare Energie: Im Kraftwerk treibt das fließende Wasser eine Turbine an, die den Generator in Gang setzt. Erneut wird natürliche Bewegungsenergie genutzt. Erneut entsteht Ökostrom. Dafür gibt es drei gängige Arten von Wasserkraftwerken. Bei Wasserspeicherkraftwerken wird ein fließendes Gewässer aufgestaut. Ein Stausee entsteht. Dessen Wasser wird durch Fallrohre abgelassen, in denen sich Turbinen befinden. Diese Turbinen erzeugen die erneuerbare Energie. Laufwasserkraftwerke nutzen wiederum unmittelbar die Fließenergie von Flüssen, besitzen dafür keine Speicherkapazität. Meeresströmungskraftwerke, deren Rotoren sich unter Wasser befinden, wandeln die Meeres- beziehungsweise Gezeitenströmung in Ökostrom um.

Gas aus Biomasse

Biomasse steht als Überbegriff für nachwachsende, also erneuerbare Rohstoffe wie Holz oder Pflanzen, zum Beispiel Mais, Raps oder Sonnenblumen. Auch pflanzliche Abfälle zählen dazu. Um nun erneuerbare Energie zu erzeugen, wandern diese Rohstoffe in einen Gärbehälter, wo Biogas entsteht, das wiederum zur nachhaltigen Stromerzeugung dient. Besonders wertvoll: Biogas lässt sich so reinigen, dass es Erdgas gleicht und am Ende als Bioerdgas sogar ins normale Erdgasnetz gespeist werden kann. Auch Biokraftstoff für Autos wird aus Biomasse erzeugt.

Energie aus Erdwärme

Im Erdkern sowie im Erdmantel befindet sich Wärme, die sich hervorragend zur Strom- und Energieerzeugung eignet. Die Schwierigkeit: Um zu ihr vorzudringen, sind bis zu vier Kilometer tiefe Löcher notwendig. So dringen Energieerzeuger zu heißem Wasser und sogar zu Wasserdampf vor. Beides wird nach oben befördert, wo mittels Erdwärme eine Turbine angetrieben wird. Erneut wird so ein Generator angetrieben und erneut entsteht am Ende Ökostrom.

Erneuerbare Energie aus Erdwärme liegt einem Kreislauf zugrunde. Das Wasser bleibt nach der Nutzung nicht an der Oberfläche, sondern wird wieder ins Erdinnere geleitet, sobald es den Generator in Gang gesetzt hat. Eine weitere Option ist das Heizen direkt mittels einer Wärmepumpe. Dafür ist weniger Hitze notwendig, was wiederum weniger tiefes Bohren erfordert.

Energiemix aus fossilen und erneuerbaren Energiequellen

Unser Ziel ist es, so viel Strom wie möglich aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Um die Versorgung zu gewährleisten, setzt sich das Paket im Moment aber noch aus einem Energiemix aus fossilen und nachhaltigen Quellen zusammen. Das bedeutet: Der Strom, der bei Ihnen Zuhause ankommt, wird an unterschiedlichen Orten, mithilfe unterschiedlicher Rohstoffe und Quellen produziert und schließlich im Stromnetz vermischt.

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung soll in Zukunft deutlich wachsen. Möchten Sie bereits jetzt auf Öko-Tarife setzen? Dann machen Sie einfach mit und beziehen von uns "grünen" Strom und/oder "grünes" Erdgas. Wir freuen uns auf Sie.

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