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Smarthome
FAQ

Wie funktioniert ein Heizkörperthermostat mit Fensterkontakt?

Bei der Heizungssteuerung bildet ein smarter Thermostat für den Heizkörper die Basis, um die Raumtemperatur per Smart Home intelligent einzustellen. Ergänzend dazu sind sogenannte Fensterkontakte eine hilfreiche Erweiterung. Soch ein smarter "Fensterfühler" erkennt nämlich offene oder gekippte Fenster und informiert Sie per App, SMS oder E-Mail auf dem Handy darüber.

Die heute gängigen Fensterkontakte wie etwa von Bosch, Devolo oder anderen Herstellern - erhältlich in unserem Onlineshop - bestehen aus einem batteriebetriebenen Sensor und einem Magneten. Der intelligente Funk-Kontakt lässt sich am Fensterrahmen per Klebefolien oder Schrauben befestigen. Prinzipiell erkennt der Sensor durch seine Entfernung von dem mitgelieferten Magneten, ob ein Fenster offen oder geschlossen ist. Dazu müssen der Fensterkontakt und der Magnet auf derselben Höhe und im vom Hersteller empfohlenen Abstand montiert sein.

So integrieren Sie Ihren Fensterkontakt in Ihre smarte Heizungssteuerung

Doch der kompakte "Fensterfühler" kann noch mehr: Für Ihr Smart Home können Sie ihn in die smarte Heizungssteuerung integrieren. Wenn Sie beispielsweise nach dem Kochen lüften möchten, müssen Sie nicht mehr daran denken, Ihre Heizung herunterzuregeln. Oder auch beim Stoßlüften morgens und abends sparen Sie durch die automatisierte Temperaturanpassung Heizkosten und damit bares Geld.

Wie funktioniert also ein Heizkörperthermostat mit Fensterkontakt? Der Sensor fürs Fenster muss erstmalig über die Steuerzentrale mit dem separat erworbenen Heizkörperthermostat verbunden werden. Jetzt müssen Sie nur noch das gewünschte Szenario in der dazugehörigen App auf dem Handy einrichten. Die Regel kann für die Heizungssteuerung lauten, dass der licht- und temperaturempfindliche Fensterkontakt ein geöffnetes Fenster der Steuerzentrale melden soll. Bei einer Veränderung von +1° oder -1° Celsius im Raum kann diese wiederum den Heizkörperthermostat veranlassen, die Temperatur herunterzuregeln oder komplett abzuschalten.

Wird das Fenster erneut geschlossen, wird diese Bewegung vom Fensterkontakt und in Folge vom Heizkörperthermostat registriert und die Temperatur wieder auf das zuvor eingestellte Niveau geregelt. Der gewünschte Intervall dieser Temperaturmessung lässt sich bei den meisten Anbietern anpassen, informieren Sie sich dazu in der Betriebsanleitung Ihres Smarte-Home-Produkts. Zu beachten ist, dass ein kurzer zeitlicher Abstand der Messung die Lebensdauer der Batterien entsprechend beeinflusst.

Die funkbasierten, smarten Fensterkontakte haben eine Reichweite von bis zu zehn Metern zur Steuerzentrale und funktionieren auch über Räume hinweg. Bei großen Wohnungen oder über mehrere Etagen können smarte Steckdosen als Repeater, also Verstärker, für ein stabiles Signal und smarte Kommunikation eingebunden werden. Der Fensterkontakt lässt sich auch übers Smartphone, Tablet und Laptop von unterwegs bedienen und die Raumtemperatur kontrollieren. Voraussetzung dafür ist, dass die Steuerzentrale daheim und Ihr Endgerät jeweils mit dem Internet verbunden sind.

Geofencing als GPS-basierte Variante für die Heizungssteuerung

Die Raum- und Heizkörperthermostate der Marke tado° registrieren auch ohne separaten Fensterkontakt die Temperaturveränderungen im Raum. Deren integrierte "Fenster-Offen-Erkennung" misst dazu die aktuelle Außentemperatur sowie Luftfeuchtigkeit. Je niedriger die Temperatur und absolute Feuchte, desto schneller erkennt der smarte Thermostat das geöffnete Fenster. Der Herstellerstandard fürs Regeln beziehungsweise Ausschalten beträgt 15 Minuten, ist jedoch pro Raum und Steuerkreis definierbar.

Die smarte Heizung kann sich sogar der regionalen Wettervorhersage anpassen und heizt zum Beispiel an Sonnentagen weniger, um Energie zu sparen. Auch individuelle Zeitpläne für die Familie und Bewohner sind fürs Smart Home programmierbar. Eine Besonderheit bei tado° Heizkörperthermostaten ist die Steuerung via Geofencing. Unter dem Schlagwort Geofencing wird eine Technologie verstanden, bei der mit Hilfe von GPS-Daten eine ortsabhängige Grenze kreiert und bestimmte Aktionen für diesen virtuellen Raum festgelegt werden.

Ein smarter Heizkörperthermostat von tado° erkennt mittels Geofencing ein oder mehrere vorab definierte Smartphones und kann deren Nähern und Entfernen zu dem Zuhause zuordnen. Der Thermostat fährt daraufhin automatisch die Heizung herunter, sobald jeder die Wohnung verlassen hat und heizt rechtzeitig auf, bevor die erste Person wieder nach Hause kommt. Durch die innovative Anwesenheitserkennung muss man nicht vorab starre Zeitpläne programmieren und kann seine Heizung besonders effizient und energiesparend nutzen.

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