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Smart Home Wiki – die wichtigsten Begriffe in der Übersicht

14.06.2018
Von dem Begriff "Smart Home" hat wohl jeder schon gehört. Smart Home bezeichnet generell die Vernetzung von Haushaltsgeräten, Haustechnik und Unterhaltungselektronik sowie deren Steuerung via App über das Smartphone oder Tablet. Das "intelligente Wohnen" ermöglicht zum Beispiel eine Steuerung von Jalousien, der Zentralheizung oder die Kontrolle der Alarmanlage via Smartphone – und zwar auch von unterwegs! Mehr dazu erfahren Sie auch in unserem Frag E.ON-Beitrag "Was ist Smart Home?".

Die Steuerung diverser Geräte mit Smartphone oder Tablet ist relativ einfach. In unserem Smart-Home-Lexikon erfahren Sie das Wichtigste rund um das Thema intelligentes Wohnen - jetzt nachlesen und informieren.

Das Lexikon der wichtigsten Begriffe – Smart Home für jeden verständlich

  • Aktoren: Als Aktoren werden Antriebselemente bezeichnet, die elektrische Impulse in mechanische Bewegungen umwandeln, z.B. Motoren, die nach einem ausgelösten Signal per Smartphone Jalousien oder Garagentore aktivieren.
  • Automation: Eine programmierte Aktion, die automatisch ausgeführt wird. Das klassische Beispiel für Automation ist die smarte Kaffeemaschine, die zu einer von Ihnen programmierten Zeit automatisch Kaffee kocht.
  • Cloud: Der virtuelle Speicherplatz dient zum Speichern der Daten Ihrer Smart-Home-Geräte. Unter anderem können die Aufnahmen Ihrer Überwachungskamera per Cloud gespeichert und von unterwegs kontrolliert werden.
  • Gateway: Ein Gateway vernetzt als “Bindeglied” zwei smarte Geräte, indem es die übertragenen Daten innerhalb eines geschlossenen, lokalen Netzwerks weiterleitet. Das Gateway verbindet sich dazu über Ihren Router mit dem Internet und ermöglicht das Festlegen von Abläufen. Aktuell existieren mehrere Standards, so dass die Gateways je nach Hersteller unterschiedliche Apps und Funktionen unterstützen.
  • IFTTT - If This Then That: Die Bezeichnung "IFTTT - If This Then That" steht für einen Automatisierungsdienst, der dafür sorgt, dass beispielsweise Ihr Philips Hue Lichtsystem oder die smarte Heizungssteuerung von tado° funktionieren. Zugrunde liegt dabei immer ein Auslöser, der eine Aktion in Gang setzt. So schalten sich Ihre Lampen aus, wenn Sie Ihr Smart Home verlassen oder die Heizung ein, wenn Sie sich nach der Arbeit wieder nähern. Das System erkennt, dass das Smartphone einen bestimmten Bereich verlässt beziehungsweise virtuell "betritt" und setzt nach diesem Auslöser die vorab zugewiesene Aktion in Gang.
  • IoT - Internet of Things: Der Begriff "Internet of Things" beschreibt und umfasst Alltagsgegenstände, die über das Internet sowohl untereinander als auch mit der Außenwelt vernetzt sind. Dabei entsteht ein Netzwerk, dessen einzelne Bestandteile miteinander kommunizieren und extern von Ihnen bedienbar sind. beispielsweise schalten Sie via Smartphone die Lampen einer intelligenten Lichtsteuerung automatisch zu einer von Ihnen zuvor festgelegten Zeit ein, während Sie im Urlaub sind. Oder Sie regeln die Heizung von unterwegs herunter, falls Sie diese aus Versehen angelassen haben.
  • Multiroom Audio: Kabel benötigen Sie nicht, denn dank Multiroom Audio vernetzen Sie mehrere speziell darauf ausgerichtete Lautsprecher in unterschiedlichen Räumen entweder über ein internes Netzwerk oder über Ihr WLAN. Danach lassen sie sich zentral via Smartphone oder Tablet über eine App ansteuern. Ist dieses Audio System - zum Beispiel der Marke Sonos - eingerichtet, können Sie für jeden Raum einzeln bestimmen, welche Musik wann und wo läuft.
  • Plug & Play: Smarte Geräte mit “Plug & Play” aktivieren sich automatisch und deren Konfiguration kann ganz einfach starten. Sie benötigen keine weiteren Treiber. Beim Smart Home kommt dieses Verfahren oft zur benutzerfreundlichen Installation per App zum Einsatz.
  • Remote: Der Zugriff auf Ihre Smart-Home-Geräte von unterwegs wird als Remote-Zugriff bezeichnet. Damit können Sie bequem von unterwegs zum Beispiel Ihre Zentralheizung einstellen oder die Gartenbeleuchtung aktivieren.
  • Remote Control: Damit ist Ihre zentrale Steuereinheit gemeint. Mit der Remote Control, der Fernbedienung, steuern Sie die einzelnen Geräte Ihres Smart-Home-Systems aus der Distanz an, ohne jedes einzeln direkt an seinen eigenen Bedienelementen betätigen zu müssen.
  • Repeater: Hat ein Signal, beispielsweise das WLAN, nicht genügend Reichweite, um all Ihre Smart-Home-Geräte verlässlich ansteuern zu können, hilft ein sogenannter Repeater. Er nimmt das Signal des Senders auf, sendet es weiter und erhöht damit die Distanz, die es zurücklegen kann.
  • RFID: Bei “Radio Frequency Identification” handelt es sich um kontaktlose Kommunikation. Auf einem Chip, auch Transponder genannt, lassen sich verschiedene Daten speichern. Infos wie Namen, Codes oder Passwörter können über Funk mit einem Lesegerät übertragen werden.
  • Smart Home: Die Vernetzung und Fernsteuerung von Haushaltsgeräten, Haustechnik und Unterhaltungselektronik zuhause. Weitere gebräuchliche Begriffe sind zum Beispiel "Smart Living", eHome oder intelligentes Wohnen.
  • Smart Home Controller: Die Bezeichnung für die Basisstation, also für das Gerät, an dem alle Daten Ihrer Smart-Home-Komponenten empfangen und weitergeleitet werden.
  • Smart Metering: Das intelligente Zählverfahren via speziellem Zähler (Smart-Meter) dient zum Messen des tatsächlichen Stromverbrauchs. Damit kann zum Beispiel auch der jährliche Stromverbrauch direkt an den Stromanbieter übermittelt werden, wodurch das Ablesen des Zählers nicht mehr nötig ist.
  • Verschlüsselung: Moderne Funkprotokolle übertragen im Smart Home mehrfach verschlüsselte Daten. Die sogenannte Kryptographie dient zu Ihrer Datensicherheit. Als Nutzer sollte man ergänzend dazu regelmäßig Updates durchführen, starke Passwörter verwenden und Zugriffe sorgfältig vergeben.
  • Wearables: Als Wearables gelten sehr kleine Computer wie Smartwatches oder Fitnessarmbänder, die Ihren Alltag erleichtern sollen. Diese Helfer tragen Sie direkt am Körper oder befestigen sie an der Kleidung. Diese smarten Alltagsgeräte messen Ihren Bewegungsradius, den Puls oder den Blutdruck und finden mittlerweile sogar in der Medizin Anwendung.
  • ZigBee: ZigBee ist ein leicht bedienbarer, spezieller Funkstandard für Smart Home mit geringem Energieverbrauch. ZigBee kommt häufig bei smarten Lampen zum Einsatz. Die Reichweite des Systems ist technisch begrenzt. Deshalb nutzt die Technologie ein Mesh-Netzwerk, welches Befehle von einer Komponente zur nächsten unterstützt.
3 Kommentare
2021-04-22T05:23:18Z
Donnerstag, 22.04.2021 um 07:23 Uhr
Habe ich richtig gelesen ? Eon s smartmeter kann 3 Tarife verarbeiten ?
Und auch an Tageszeiten gebunden ?
Vor ueber 70 Jahren gabs schon 2 Tarifzaehler ( damals hiess das Nachtstrom ) , die mittels Rundsteuerimpuls geschaltet wurden .
Heute der Fortschritt , 3 statt 2 Tarife - nach 70 Jahren - als Werbegeschenk zum Vertrag vielleicht noch ein kleiner Feuerstein ?
Nach meiner Information , vor vielen vielen Jahren , sollte das Smartmeter das Verbrauchsverhalten der Kunden an die Erfordernisse des Netzbetreibers anpassen , also viel Strom verbrauchen wenn Energie im Ueberfluss zur Verfuegung steht und umgekehrt wenig in Zeiten von Starklast und bei wenig Wind und Sonne .
Also genau so wie bei unserem Zaehler vor 70 Jahren , nur genauer , im 15 min Takt , und mit gestaffelten Tarifen.
Warum geht das nicht ? Intelligente digitale Zaehler gibts in der Industrie seit Jahrzehnten ( fragt die Kollegen von EON aus der Hochspannung ) , diese hatten auch schon dutzende Schnittstellen , und Fernuebertragung der Daten zwischen den Stationen , oft ueber Hochspannungsleitungen per PLC auch absolut ueblich .
Wo haengts , warum geht das nicht beim Privathaushalt ?
2021-04-23T07:15:02Z
Freitag, 23.04.2021 um 09:15 Uhr
Hallo Heinz, 


vielen Dank für Ihren Beitrag. 

Tatsächlich fällt eine gewisse Ähnlichkeit zu einer Funktion der "guten, alten" Doppeltarifzähler direkt ins Auge: Nämlich die tageszeitliche Unterscheidung bei den Tarifen.

Die intelligenten Messsysteme können aber doch noch einiges mehr, wie zum Beispiel Online-Visualisierung Ihres Energieverbrauches, die Möglichkeit der Erweiterung mit einer Steuerbox und vieles mehr.

Für unsere Privatkunden arbeiten unsere Kollegen gerade an einem Produkt, das in Zusammenhang mit einem solchen intelligenten Zähler eine Geräteerkennung mit Einzelverbräuchen für z.B. Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner und vieles mehr bietet. Dieses Produkt wird E.ON SmartCheck Pro heißen und demnächst bei uns online gehen. 

Viele Grüße und einen schönen Start in das Wochenende

Sonja

2021-04-23T08:28:20Z
Freitag, 23.04.2021 um 10:28 Uhr
Das Alles ist die "Eierlegende Wollmilchsau " , hat viele Funktionen die Mancher braucht , Viele nicht !

Die einzelverbräuche , und ob noch Bier im Kühlschrank ist , kann eine unabhängige Haussteuerung ( warum nicht auch von EON , aber nicht zwingend ) erledigen.

Hat aber mit Smart Meter - Anpassen des Verbrauchs an Netzbedingungen durch viertelstündige Messung des Verbrauchs und Abrechnung über die dann geltenden Tarife - überhaupt nichts - zu tun !

Darüber wird seit 10 Jahren geredet ? Traurig !!!

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