Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Diese Website verwendet Cookies, um das Surferlebnis zu verbessern. Mit dem Klick auf „Bestätigen“ willige ich ein, dass die in E. und L. genannten Cookies zu Webanalyse- und Marketingzwecken gesetzt werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Bestätigen Ablehnen
Service
FAQ

Super, mein neuer Zähler ist eingebaut. Wie funktioniert jetzt das Ganze?

Wie schön, dass alles geklappt hat. Im Folgenden haben wir gern viele hilfreiche Tipps rund um Ihren neuen Zähler für Sie bereitgestellt.

Was kann ich denn alles auf dem Display meines intelligenten Zählers sehen?

Nach dem Zählereinbau können Sie eine kurze Einweisung und Zählerbeschreibung durch den ausführenden Zählermonteur erhalten. Wenn Sie zum Zeitpunkt der Zählermontage nicht zu Hause gewesen sind, liegt eine Zählerbeschreibung am Zählerplatz für Sie bereit.

Im Display Ihres Zählers gibt es zwei Zeilen. In der ersten Zeile wird Ihr aktueller Zählerstand angezeigt. Diese Anzeige ist immer sichtbar.

In der zweiten Zeile können zum Beispiel die aktuelle Leistung oder historische Werte angezeigt werden. Hierzu benötigen Sie Ihre 4-stellige PIN.

Diese PIN ist im Zähler fest programmiert und Sie erhalten sie von Ihrem Messstellenbetreiber.

Die folgenden Abbildungen zeigen Ihnen noch einmal ganz detailliert alles Wichtige zu Ihrem neuen Zähler:



A. Zählernummer: Jeder Zähler hat eine eindeutige Nummer. Auf der Stromrechnung Ihres Lieferanten finden Sie diese Nummer wieder.

B. Gateway: Das Gateway macht den Zähler zu einem intelligenten Messsystem (Smart Meter). Es ist das Kommunikationsmodul, das Ihre Verbrauchsdaten ausliest und automatisch übermittelt. Und das mit dem höchsten Datenschutzstandard, den es gibt – noch sicherer als Online-Banking.

C. Optischer Taster: Dieser Sensor reagiert auf Lichtstrahlen und wird von Servicetechnikern genutzt.

D. HAN-Anschluss: Ihr intelligentes Messsystem ist mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet, die z. B. den Anschluss des Gerätes an ein Heimnetzwerk erlaubt. Sie ist mit HAN (Home Area Network) gekennzeichnet und für spätere zusätzliche Funktionen vorgesehen.


1. Kennzeichen: Sobald diese Funktion verfügbar ist, sehen Sie hier, was für ein Wert in der zweiten Displayzeile angezeigt wird:Steht hier ein P, handelt es sich um die aktuell an Ihrem Anschluss genutzte Leistung.

2. Info-Zeile: Die zweite Displayzeile zeigt die aktuell an Ihrem Anschluss genutzte Leistung an. Zählen Sie die Leistung aller Geräte, die Sie derzeit in Benutzung haben, zusammen, kommen Sie auf diesen Wert (z. B. Fön mit 1.400 Watt, Lampe mit 11 Watt usw.). Im derzeitigen Entwicklungszustand ist die Anzeige der zweiten Zeile jedoch noch deaktiviert.

3. OBIS-Kennzahl: Diese Zahl wird für die Zuordnung des Zählerstandes benötigt und gibt lediglich an, um was für ein Zählwerk es sich bei Ihnen handelt. Ein ganz normales Eintarif- Zählwerk für den Strombezug aus dem Netz hat beispielsweise die Kennzahl 1.8.0. Wenn Sie auch ins Netz einspeisen, sehen Sie die eingespeiste Menge unter der OBIS-Kennzahl 2.8.0. Die Anzeige wechselt im Betrieb regelmäßig zwischen den jeweiligen Kennzahlen und Zählerständen.

4. Zählerstand: Das intelligente Messsystem zählt Ihren Stromverbrauch in kWh wie jeder herkömmliche Zähler fortlaufend. Er wird automatisch ausgelesen und übermittelt, so dass für Sie die jährliche Ablesung entfällt.

5. Einheit: Kilowattstunden

6. Indikator: Dieses Prinzip kennen viele noch vom alten Ferraris-Zähler mit Drehscheibe: Je schneller sich die Anzeige bewegt, desto mehr Strom wird aktuell verbraucht.

7. Phasenkontrolle: Ist an allen drei Phasen an Ihrem Anschluss genügend  Spannung angelegt, so werden diese drei Phasen L1, L2 und L3 angezeigt.

8. Energieflussrichtung: +A mit Pfeil nach rechts bedeutet, dass Sie Strom aus dem Netz beziehen. Sollten Sie eine PV- oder Kleinwindanlage haben, die gerade ins Netz einspeist, wird hier –A mit Pfeil nach links angezeigt.

9. Kommunikationssymbol: An diesem Symbol können Sie sehen, ob Ihr Zähler gerade kommuniziert: Wenn er blinkt, überträgt er Verbrauchsdaten. Ihre Verbrauchsdaten können Sie im Serviceportal "Mein E.ON" einsehen:

Und wann kann ich dann im Kundenportal meine Verbrauchswerte sehen?

Nach dem Zählerwechsel dauert es ungefähr zwei bis drei Werktage, bis wir den Zählerwechsel in unseren Systemen gepflegt haben. Danach sind dann auch Ihre Verbrauchswerte im Kundenportal sichtbar. Eine kurze Anleitung zum Kundenportal erhalten Sie direkt von unserem Zählermonteur.

Welche Technik wird zur Datenübertragung verwendet?

Grundsätzlich gibt es mehrere Technologien zur Datenübertragung:

    - Mobilfunk (LTE, UMTS): auf Basis der Netzabdeckung der Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone, o2 und E-Plus. Hierbei wird Ihr Smart Meter Gateway mit einer SIM-Karte versehen.
    - Powerline (Übertragung per Stromleitung): derzeit nur eingeschränkt verfügbar. Der Ausbau dieser Technologie erfolgt in den nächsten Jahren. Hierbei erfolgt die Datenübertragung per Stromkabel bis zur Ortsnetzstation und von dort aus per Mobilfunk. Für diese Montage können Ihnen gegebenenfalls weitere Kosten entstehen.
    - DSL-Router: hierbei kann es zu Einschränkungen in der Bandbreite Ihrer Übertragungsrate kommen. E.ON bietet diese Option derzeit nicht an.

    Bei allen Übertragungstechniken setzen wir die jeweils neueste Verschlüsselungstechnik mit BSI-Zertifizierung ein.

     

    Benötige ich an meinem Zählerschrank Mobilfunkempfang?

    Ja, je nach Art der Datenübertragung kann das sein. Entsprechend des vorhandenen Mobilfunkempfangs statten wir Ihren Zähler entweder mit Mobilfunk oder Powerline aus. Das entscheidet der Monteur bei Ihnen vor Ort.

    Zur Info: der Mobilfunkempfang muss dabei nicht "fünf Balken" haben, auch ein geringer Empfang reicht aus. Wenn nötig bringt Ihr Monteur - Ihre Zustimmung vorausgesetzt - außen am Zählerschrank eine Zusatzantenne an. Für diese Montage können Ihnen gegebenenfalls weitere Kosten entstehen.

    Ab wann funktioniert die automatische Zählerfernauslesung?

    Technisch gesagt: Die automatische Auslesung funktioniert ab dem Zeitpunkt, zu dem das im Gateway befindliche Modem sich in das Kommunikationsnetz eingeloggt hat. Das passiert direkt nach der Inbetriebnahme Ihres intelligenten Zählers.

    Das bedeutet für Sie: Die Kundenselbstablesekarte beziehungsweise die Meldung Ihres Zählerstandes in "Mein E.ON" entfällt ab dem Tag der Installation.

    Wie häufig erfolgt die Weiterleitung der Daten an E.ON und welche Daten werden übermittelt?

    Ihre Messdaten werden in der Regel als Viertelstundenwerte erhoben und täglich an uns als Ihren Messstellenbetreiber elektronisch übermittelt.

    Dabei werden nur Daten erhoben, die für die Energieabrechnung, die Bewertung von Netzzuständen, die energiewirtschaftliche Mengenbilanzierung, die Online-Verbrauchsdarstellung, Funktionstests der Zähler, Qualitätssicherungszwecke und zur Entwicklung optimierter Messwertservices verwendet werden.

    Werden intelligente Zähler im Rahmen des Forderungsmanagements zur Fernabschaltung/-sperrung verwendet?

    Nein, bei uns werden intelligente Zähler nicht zur Fernsperrung verwendet.

    Was passiert, wenn ich umziehe? Kann der zukünftige Mieter meine historischen Verbrauchswerte ablesen?

    Bei einem intelligenten Zähler sind Ihre historischen Werte automatisch nicht mehr im Display sichtbar und müssen deshalb nicht gelöscht werden.

    Wenn Sie einen modernen Zähler nutzen, erfolgt die Nullstellung Ihrer historischen Verbrauchsdaten durch die Eingabe  Ihrer PIN am Zähler. Diese Löschung müssen Sie selbst bei Ihrem Auszug vornehmen um sicherzustellen, dass Ihr Nachmieter keinen Zugriff auf Ihre Verbrauchsdaten hat.

    Wie sieht es bei dem Einsatz von Mobilfunk mit der Strahlenbelastung aus?

    Das verwendete Mobilfunkmodem hält selbstverständlich alle gesetzlichen Grenzwerte ein. Die Strahlenbelastung unterscheidet sich nicht von einer normalen Umgebung, in der jemand am Nebentisch ein empfangsbereites Handy auf dem Tisch liegen hat.

    Die Nutzung eines Handys am Ohr verursacht eine vielfach höhere Strahlenbelastung als die Datenübertragung durch intelligente Zähler. Hinzu kommt, dass diese geringe Strahlenbelastung im Keller - beziehungsweise im Zählerraum - ist, also in einem Raum, der im Normalfall nicht sehr belebt ist.

    Gibt es die Möglichkeit den intelligenten Zähler wieder zu wechseln?

    Nein, der Gesetzgeber schreibt vor, dass eingebaute intelligente Messsysteme nachträglich nicht durch moderne Messeinrichtungen (moderne Zähler) ersetzt werden dürfen.

    Wenn Sie aber Ihren intelligenten Zähler durch einen neuen intelligenten Zähler ersetzen möchten, ist das nach Beendigung des Vertrags über den Messstellenbetrieb mit uns problemlos möglich.

    Hat der intelligente Zähler einen Impulsausgang, den ich nutzen kann?

    Grundsätzlich ja. Die im intelligenten Zähler vorgesehene HAN-Schnittstelle ist leider zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht funktionsfähig.

    Ähnliche FAQs