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E-Mobility
FAQ

Welche Reichweite hat ein Elektroauto?

Die Reichweite eines Elektroautos hängt von mehreren Faktoren ab. Wir stellen Ihnen bei Frag E.ON die wichtigsten Merkmale vor und erklären zudem, wie Sie die Reichweite Ihres Elektrofahrzeugs berechnen und durch eigenes Verhalten positiv beeinflussen. 

Zum einen ist die Kapazität des Elektroauto-Akkus entscheidend. Grundsätzlich gilt: Je größer die Akkukapazität, desto größer die Reichweite. Zum anderen ist die bezogene Leistung des Fahrzeugs wichtig. Hier geht es nicht um die Maximalleistung, sondern um die tatsächlich benötigte Leistung. Diese hängt wiederum von dem Gewicht des Elektrofahrzeugs, dem Streckenprofil, der eigenen Fahrweise sowie der elektronischen Ausstattung ab.  


So beeinflussen Sie die Reichweite Ihres Elektroautos positiv

Die maximale Reichweite eines Elektroautos mit den von den Herstellern angegebenen Kilometern ist im Alltag nur bei optimalen Fahrverhältnissen zu erreichen. Um diesem Wert in der Praxis möglichst nahe zu kommen, können Sie selbst aber einiges tun.


Elektronik im Blick: Denken Sie daran, während der Fahrt elektronische Verbraucher wie Radio, Navigation, Heizung oder Klimaanlage auf einem Minimum zu halten. So schonen Sie die Batterie des Elektroautos.

Fahrverhalten prüfen: Ständiges Gasgeben und Bremsen sowie sehr hohe Geschwindigkeiten erschöpfen die Batterie schnell. Welche Geschwindigkeit am schonendsten für Ihren Wagen ist, ist fahrzeugabhängig und lässt sich in den Herstellerangaben nachlesen.

Richtiger Reifendruck: Ein großer Teil des Energieverbrauchs Ihres Elektroautos hängt davon ab. Ein zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand und steigert damit den Energieverbrauch des Wagens. Kontrollieren Sie diesen also regelmäßig.

Weitere Einflussfaktoren für die Reichweite

Neben den Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, wirken sich noch folgende Punkte die Reichweite Ihres Elektrofahrzeugs aus:

Außentemperatur: Im Winter bzw. an kalten Tagen mit Frost benötigen Elektroautos für das Beheizen von Innenraum, Scheiben, Akku und ggf. Sitzen und Lenkrad mehr Energie als an warmen Tagen. Zusätzlich schwächen Temperaturen unter null Grad Celsius die Bewegung der Ionen im Akku, so dass der Wirkungsgrad des Energiespeichers sinkt. Gleichzeitig dauern die Ladevorgänge bei Minusgraden länger. Je nach Fahrzeugmodell können Sie mit einen Reichweitenverlust von 30 bis 50 Prozent rechnen. Mittlerweile rüsten einige Hersteller die E-Autos mit Wärmepumpen auf, die die Reichweite der Elektroautos im Winter erhöhen. 

Alter des Akkus: Genau, wie wir es beispielsweise von Smartphones kennen, nimmt die Speicherkapazität von Lithium-Ionen-Akkus auch in Elektroautos mit der Zeit ab. Trotz voller Akkuladung verlieren die Elektroautos an Reichweite. Je nach Autohersteller können Sie damit rechnen, dass die Akkuleistung nach 100.000 km noch 70 bis 80 Prozent beträgt.


Wie kann man die Reichweite berechnen?


Moderne Bordcomputer berechnen die verbleibende Reichweite und können die Ladezeit fürs Elektroauto voraussagen. Sie berücksichtigen den Energieverbrauch aller Aggregate sowie die bisherige Fahrweise. Die Faustregel zur Berechnung der Reichweite lautet:



Akkukapazität ÷ Verbrauch/100 km = Reichweite

Fortschritte in der Batterieforschung machen es möglich, dass die Reichweiten elektrischer Fahrzeuge künftig immer größer werden. Die beliebten Elektroautos Renault Zoe und Nissan Leaf erreichen bereits mehr als 300 km. Der BMW i3 liegt bei rund 250 km und der VW e-Golf schafft noch gut 200 km mit einmaligem Laden. Aktuelle Spitzenreiter in puncto Reichweite sind das Tesla Model 3 und das exklusive Model S mit bis zu 500 km – unter optimalen Bedingungen.


Der mögliche Radius der Autos unterscheidet sich je nach Typ, Fahrleistung und Ausstattung erheblich. Allgemein wachsen die Kapazitäten der Batterien aber kontinuierlich und damit die durchschnittliche Reichweite Ihres Elektroautos. Erfahren Sie bei Frag E.ON noch mehr rund um E-Mobility oder stellen Sie selbst eine Frage zur Elektromobilität!



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