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E-Mobility
FAQ

Gibt es einen einheitlichen Standard für Stecker bei Elektroautos?

Auf dem Markt tummeln sich Elektroautos unterschiedlicher Fahrzeughersteller aus aller Welt. Und mit ihnen auch verschiedene Ladekabel und Stecker. Die schlechte Nachricht: Es gibt keinen weltweiten Standard für die Ladeverbindung bei Elektroautos. Die gute Nachricht: In Europa sind Stecker vom Typ-2 und CCS weit verbreitet. Wir stellen Ihnen bei Frag E.ON die gängigsten Anschlüsse für Elektrofahrzeuge vor.


Typ-1-Stecker

Beim Typ-1 handelt es sich um einen einphasigen Stecker mit 7,4 kW Ladeleistung. Dieses Ladekabel gibt es seit dem Jahr 2009 und hat sich bei Autos aus Asien und Nordamerika etabliert. Eine Besonderheit ist, dass sich der Ladestecker beim Anschluss des Elektroautos – im Gegensatz zum Typ 2 – nicht verriegelt. In Europa hat sich das Ladekabel IEC Typ 1 nicht durchgesetzt, weshalb es nur wenige Ladestationen rein zu diesem Standard gibt.


Typ-2-Stecker

Dieses Ladekabel ist seit 2013 auf dem Markt und hat sich als Standardstecker in Europa durchgesetzt – der Stecker Typ-2 ist auch unter “Mennekes” geläufig, dem Namen des deutschen Herstellers. Die meisten öffentlichen Ladesäulen sind damit ausgerüstet, es sind Ladeleistungen von 22 bis 43 kW möglich. In Deutschland beliebte Elektroautos – u. a. BMW i3, Renault Zoe, Smart Electric Drive, Tesla Model S und X, VW e-Golf – sind mit dem Ladekabel IEC Typ 2 kompatibel.


Welche Ladekabel gibt's noch?


CCS-Stecker: Das “Combined Charging System” ergänzt den Typ-2-Stecker mit zusätzlichen Kontakten für die Schnellladung. Sowohl Gleich- als auch Wechselstrom wird unterstützt. Leistungen um die 50 kW sind derzeit gängig, bis zu 350 kW machbar. BMW, Mercedes, Ford sowie Volkswagen mit Audi und Porsche haben 2017 das Joint Venture IONITY gegründet, um auf Basis von CCS das europäische Langstreckennetz für E-Autos aufzubauen.


CHAdeMO-Stecker: Dieser Standard wurde in Japan entwickelt und ist folglich im asiatischen Raum verbreitet. Es handelt sich um ein Ladekabel für Schnellladungen von bis zu 100 kW. Zum Beispiel das Elektroauto Nissan Leaf sowie aktuelle E-Modelle von Honda, Kia, Mazda, Mitsubishi und Toyota lassen sich mit diesem Stecker aufladen.


Tesla Supercharger: Dabei handelt es sich um eine technisch abgewandelte Variante des Typ-2-Ladekabels. Um die 100 kW Leistung sind für sehr schnelles Aufladen der Modelle von Tesla machbar. Andere Elektroautos können die Schnell-Ladestationen bislang nicht nutzen, wobei das US-Unternehmen mögliche Kooperationen offen hält.


“SchuKo”-Stecker: Auch an einer Steckdose lässt sich ein Elektroauto zu Hause aufladen. Allerdings raten wir davon ab, weil zum Laden durchgängig viel Strom fließen muss und dieser Anschluss dafür nicht ausgelegt ist. Ob normale Steckdose im Haushalt oder CEE-Stecker für Starkstrom: In beiden Fällen kann ein spezielles Zwischenmodul notwendig sein, falls das Elektroauto keinen Adapter hat.

Mit unserer eigenen, kompakten Ladestation, der E.ON Drive PowerBox, können Sie alle Fahrzeuge mit Typ-2-Ladekabel sowie Modelle von Tesla bequem laden. Erfahren Sie bei E.ON erleben mehr zur Funktionsweise der Wallbox oder lesen Sie bei Frag E.ON Wissenswertes rund um Elektromobilität und die Zukunft des Autos.


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