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Praktische Smartphone Apps für den Alltag mit einem Elektroauto

17.12.2020

Apps auf dem Smartphone, dem Tablet oder dem PC sind aus dem Alltag kaum wegzudenken und erleichtern das Leben. So sind diese elektronischen Helfer auch im Bereich der Elektromobilität nützlich. In diesem Beitrag stelle ich einige ausgewählte Apps vor. 

Alle Apps können Sie kostenlos laden und installieren. Teilweise sind In-App-Käufe möglich.


Ladestationen finden mit AirElectric (AndroidiOS)

Sie möchten wissen, wo und welche öffentlich zugänglichen Ladestationen vorhanden sind, mit welchen Ladekosten Sie dort rechnen müssen und welcher Fahrstromanbieter in Frage kommt? Dann bietet sich die App AirEletric an. Auch hier können Sie nach der Installation verschiedene Voreinstellungen tätigen, z.B. Ihr Fahrzeug und den bevorzugten Ladeanschluss wählen, die App filtert daraufhin und zeigt nur geeigneten Ladepunkte an. 

Airelectric ist einfach und intuitiv zu benutzen. Die App eignet sich für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Vergleichbar: PlugShare, Lemnet, Moovility


Tausche Einkauf in Kilometer mit &Charge (AndroidiOS)

Einkaufen und dabei noch Kilometer sammeln? Das geht mit der &Charge-App. Sammeln Sie bei vielen Online-Shops und stationären Händlern virtuelle Kilometer beim Einkaufen und lösen Sie diese beim nächsten Ladevorgang ein. Auch durch das Erstellen und Einsenden von Ladesäulenfotos können Kilometer gesammelt werden. Die gesammelten Kilometer können Sie auch für nachhaltige Dienstleistungen einlösen. 

Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene. 

 

Perfekte Routenplanung mit A Better Routeplanner (AndroidiOS)

Detaillierte Routen- und Ladeplanungen gelingen mit der “A Better Routeplanner”-App. Auch hier lassen sich diverse Voreinstellungen vornehmen, u.a. das verwendete Fahrzeug, realer Verbrauch usw., teilweise sind diese aber kostenpflichtig. Gut: Die App greift auf aktuelle Daten zurück und kann defekte oder besetzte Ladestationen ausblenden. Der Algorithmus ist sehr genau, daher ist die App auch eine gute Ergänzung zum Navigationssystem im Fahrzeug. Die erste Streckenplanung kann am Computer erfolgen. A Better Routeplanner funktioniert auch im Browser.

Geeignet für engagierte Einsteiger und Fortgeschrittene.



Abb: Air Electric, &Charge, A better Routeplaner (v.l.n.r.)


CO2-Emissionen in Echtzeit im Blick mit electricityMap (Android, iOS und Webseite)

Trotz Ökostromvertrag kann immer nur der Strom aus der Steckdose oder Wallbox ins Auto fließen, der lokal und regional erzeugt wird – Strom nimmt immer den kürzesten Weg von der Erzeugung, z.B. einem Wind- oder Solarpark, zum Verbraucher. Wer beim Laden den aktuell tatsächlichen Strommix beachten möchte, um möglichst wenig Strom aus fossilen und nuklearen Kraftwerken zu „tanken“, kann sich mit der App bzw. der Webseite electricityMap den aktuellen Strommix inklusive CO2-Emissionen pro Kilowattstunde anzeigen lassen und die Ladezeiten darauf abstimmen. 

Super einfach zu bedienen, übersichtliche Darstellung – daher geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Vergleichbar mit der Webseite www.gruenstromindex.de


Abb: electricitymap.org


Europaweit laden mit Shell Recharge (Android, iOS)

Mit seiner App Recharge bietet Shell aktuell europaweit den Zugriff auf die meisten Ladestationen. Diese App sollte also zur Grundausstattung gehören, auch wenn das Laden damit nicht immer zu den besten Konditionen möglich ist. Im Falle eines Falles kann damit an so gut wie jeder Ladestation der Ladevorgang gestartet werden (Ladungen kostenpflichtig, Benutzerkonto wird vorausgesetzt). Spannend ist, dass die App ursprünglich und viele Jahre lang von TheNewMotion, einem echten Pionier der Elektromobilität, programmiert und betrieben und später durch Shell aufgekauft wurde. Da hat wohl jemand erkannt, wohin der Weg geht. Praktisch und hilfreich: Die App zeigt an, ob die gewählte Ladestation frei ist. 

Auch die Apps von E.ON (E.ON Drive), Maingau Energie (EinfachStromLaden) und EnBW (Mobility+) ermöglichen die europaweite Freischaltung von Ladestationen inkl. Bezahlsystem.

Geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene. 

Auch vergleichbar: PlugSurfingSmoov (Allego)


Elektroauto simulieren mit EnBW Mobility+ (AndroidiOS)

Diese App bietet allen, die herausfinden möchten, ob und welches Elektroauto für sie geeignet ist einen Fahrsimulator. Nach der Installation können Sie eine Fahrsimulation starten, ein virtuelles Fahrzeug aus der Liste wählen und begeben sich mit ihrem aktuellen Fahrzeug ganz einfach auf Tour, z.B. zur Arbeit. Die App verfolgt ihre Fahrt und wertet diese live im Anschluss aus, z.B. den geschätzten Stromverbrauch und die verbleibende Restreichweite. Führen Sie diese Simulationen einfach einmal ein bis zwei Wochen durch – auch mit verschiedenen Fahrzeugen und auf verschiedenen Strecken – und Sie erhalten eine gute Informationsbasis für die Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto. 

Geeignet für Einsteiger.

Vergleichbar: yubee E-Auto Simulator

 

Apps der Autohersteller

Immer mehr PKW-Hersteller bieten direkt zu ihren Fahrzeugen passende Apps, mit denen sich Ladevorgänge planen, starten und beenden lassen. Dazu gibt es viele Zusatzfunktionen, u.a. das Vorheizen, Routenplanung als auch die Planung von Serviceterminen. 

Mercedes Me

Für den Mercedes Benz EQC 400 benötigt man ein Nutzerkonto bei Mercedes Me, genauso so heißt auch die App im Play- und App-Store. Die wesentliche Funktion ist natürlich die Überwachung eines Ladevorgangs. Niemand möchte dabei neben seinem Wagen stehen bleiben. Man geht einen Kaffee trinken und schaut auf seinem Smartphone, wann man die Fahrt mit geladener Batterie fortsetzen kann. Der Tag beginnt bereits mit der App, denn darüber kann man sehen, wo man den Wagen gestern geparkt hat. Die Routenplanung für den Tag erfolgt beim ersten Kaffee in der heimischen Küche. Die ausgewählte Route sendet man über die App ans Fahrzeug. Rechtzeitig bevor die Fahrt losgeht, aktiviert man den Timer für die Klimaanlage (Sommer) oder die Heizung (Winter). Natürlich zeigt die App auch Ladestationen in einer Kartenfunktion an. Man kann sich statistische Auswertungen seiner Fahrdaten anschauen und den Wagen aus der Ferne entriegeln. Wobei man sich fragt, warum sollte ich das tun? Besser ist die Funktion "Verriegeln", falls man sich nicht sicher ist, ob man tatsächlich auf das Schloss-Symbol beim Verlassen gedrückt hat.
Etliche der Hersteller-App fungieren auch als Autoschlüssel. Dabei kann das Smartphone beim Öffnen in der Hosentasche bleiben. Es ist auch möglich einen virtuellen Schlüssel an Dritte weiter zu geben, wenn man beispielsweise das Auto an Freunde verleiht.



Abb: Shell Recharge, EnBW mobility+, Mercedes Me

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4 Kommentare
2020-12-18T11:28:43Z
Freitag, 18.12.2020 um 12:28 Uhr
Sehr informativer Artikel, vielen Dank. Einige Apps kannte ich noch nicht. 👍
2020-12-18T11:53:16Z
Freitag, 18.12.2020 um 12:53 Uhr
Puh, ist die Situation in Deutschland wirklich so schlecht? Das Bild zu den CO2-Emissionen lässt nichts gutes erahnen..
2020-12-18T12:12:59Z
Freitag, 18.12.2020 um 13:12 Uhr
Sehr nützlich! THX
2020-12-18T14:48:21Z
Freitag, 18.12.2020 um 15:48 Uhr
Pascal.Rose:
Puh, ist die Situation in Deutschland wirklich so schlecht? Das Bild zu den CO2-Emissionen lässt nichts gutes erahnen..


Es gibt aber auch viele Tage, da ist der Wert viel geringer - Deutschland hat aber noch einen weiten Weg vor sich. Und jeder kann mitmachen.
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