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Meine Wallbox Teil 5: Anmeldung muss sein

27.11.2020
Wallbox installieren und Elektroauto daheim laden. So einfach stellt man sich das vor, doch im Hintergrund ist es komplexer. Darum muss die Wallbox beim Netzbetreiber angemeldet werden, damit es nicht
zu unvorhergesehenen Überlastungen kommt. Seit März 2019 müssen alle Ladeeinrichtungen beim Verteilnetzbetreiber angemeldet werden. 
Mit steigender Zahl an Haushalten und Gewerbebetrieben, die Elektrofahrzeuge betreiben und Laden, wächst die zusätzliche Belastung der Stromnetze, insbesondere im Abschnitt der Niederspannungsnetze (Spannungsebene 230 Volt). 

Die unterschiedlichen Verteilnetze sind auf jeder Ebene für eine bestimmte Maximalbelastung ausgelegt. Steigt in einem Netzabschnitt die Belastung durch steigenden Verbrauch, kann das Maximum erreicht werden. Aber auch die Einspeisung von Energie belastet die Verteilnetze. Werden immer mehr Photovoltaikanlagen auf Dächern installiert, muss diese Netzebene aufgerüstet werden, um zusätzliche Strommengen aufzunehmen. In jedem Verteilnetz müssen sich Angebot und Nachfrage die Waage halten. Damit es zu keinen Engpässen kommt, benötigen die Netzbetreiber einen genauen Überblick, wieviele Verbraucher und Einspeiser in diesem Abschnitt aktiv sind.

Das Strom-Verteilnetz Quelle: BMWiAbb.: Aufbau des Stromnetzes BMWi - Ein Stromnetz für die Energiewende




1. Ladeeinrichtungen bis zu einer Ladeleistung von 2,3 kW


Hierbei handelt es sich üblicherweise um das Laden an einer dafür konzipierten, d.h. durch einen Elektriker geprüften und freigegebenen, Steckdose. Elektrofahrzeuge werden mit einem speziellen Ladekabel (Not-Ladekabel bzw. Schuko-Ladekabel) oder mit einer mobilen Wallbox geladen. Sie begrenzt die Stromabgabe an das Auto aus Sicherheitsgründen auf 2,3 kW Ladeleistung. Für diese Ladeeinrichtungen besteht aktuell keine Pflicht zur Genehmigung.


Spezielles Ladekabel mit Schuko-Stecker und ICCB (Quelle: Wikipedia; Lizenz Creative Commons)

Abb.: Spezielles Ladekabel mit Schuko-Stecker und ICCB (Quelle: Wikipedia; Lizenz Creative Commons)



2. Ladeeinrichtungen mit einer Ladeleistung zwischen 3,7 und 11 kW



Auf Basis der geltenden Niederspannungsanschlussversordnung (NAV)[1], § 19, sind seit März 2019 grundsätzlich alle Ladeeinrichtungen beim Netzbetreiber anzumelden, die eine Ladeleistung ab 3,7 kW abgeben können. Auch eine CEE-Steckdose (blau/rot), die für eine Dauerbelastung von 16 Ampere (A) oder mehr konzipiert ist, und damit eine Ladeleistung von mehr als 2,3 kW dauerhaft abgeben kann, gilt im Zusammenhang mit einem Ladekabel, einer mobilen oder einer fest installierten Wallbox als Ladeeinrichtung und muss angemeldet werden.Damit sind auch alle älteren Ladekabel für den Anschluss an einer Schuko-Steckdose betroffen, die mehr als 2,3 kW Ladeleistung abgeben können. Inzwischen werden solche Kabel im Handel nicht mehr angeboten. Die Anmeldung erfolgt durch den beauftragten Elektriker beim Verteilnetzbetreiber. Dieser prüft die Aus- und Belastung im entsprechenden Verteilnetz. In der Regel erhält der Betreiber einen positiven Bescheid und kann die Ladeeinrichtung in Betrieb nehmen. In Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass der Netzbetreiber Maßnahmen zur Netzverstärkung ergreifen muss, diese Kosten werden anteilig auf den Betreiber des Ladeanschlusses umgelegt. Die Versagung der Inbetriebnahme ist nicht vorgesehen.


Abb.: mobile Wallbox an Steckdose, Ladeleistung auf 2,3 kW begrenzt; hier kann das mitgelieferte Standard-Ladekabel verwendet werden (Foto: J. Affeldt)


3. Ladeeinrichtungen zwischen 11 und maximal 22 kW Ladeleistung


Bis auf die frühen Modelle der Renault Zoe, die mit bis zu 43 kW Ladeleistung an Wechselstrom geladen werden konnten, beträgt heute die maximale Ladeleistung eines Elektroautos an Wechselstrom 22 kW. Höhere Ladeleistungen sind nur über das Laden an Gleichstrom-Ladestationen zu realisieren.


Soll ein Elektroauto an einer Ladeeinrichtung geladen werden, die maximal 22 kW Ladeleistung zur Verfügung stellen kann (dies käme z.B. für eine Renault Zoe, einen smart EQ mit Schnelllader oder den Aufbau von mehreren Ladeeinrichtungen an einem 22 kW-Anschluss in Frage), dann ist die Inbetriebnahme dieser Ladeeinrichtung beim zuständigen Netzbetreiber durch den beauftragten Elektriker zu beantragen und muss genehmigt werden. Dies gilt
unabhängig davon, ob der Hausanschluss eine so hohe Ladeleistung zur Verfügung stellt, dafür erweitert werden muss oder ob der Anschluss auf mehrere Ladeeinrichtungen mit geringerer Ladeleistung, z.B. zwei Mal 11 kW, aufgeteilt wird.

Entscheidend ist, dass vom Netzbetreiber eine Genehmigung eingeholt werden muss. Daher empfiehlt es
sich, die Genehmigung unbedingt vor dem Beginn der Installation der Ladeeinrichtung einzuholen. Die notwendigen Unterlagen und Formulare zur Beantragung sind beim lokalen Verteilnetzbetreiber erhältlich. Auch hier muss der Betreiber damit rechnen, dass eventuell Maßnahmen zur Verstärkung anteilig auf ihn umgelegt werden. Möglich ist auch, dass der Betrieb einer Ladeeinrichtung mit bis zu 22 kW (temporär) nicht genehmigt wird.




Teil 1 der Wallbox-Reihe

Kann man nicht einfach an der Steckdose laden


Teil 2 der Wallbox-Reihe

Must-have und Nice-to-have


Teil 3 der Wallbox-Reihe

Auf das E-Auto kommt es an


Teil 4 der Wallbox-Reihe

Wallbox mit fest installiertem Kabel oder ohne?



[1] NAV.pdf (gesetze-im-internet.de)


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16 Kommentare
2020-12-17T16:35:22Z
Donnerstag, 17.12.2020 um 17:35 Uhr
Hallo Julian,
aber auch Stromnetz Berlin referenziert nur den §19 (2), der auch als HTML Version von mir referenziert wurde:

(2) Erweiterungen und Änderungen von Anlagen sowie die Verwendung zusätzlicher Verbrauchsgeräte sind dem Netzbetreiber mitzuteilen, soweit sich dadurch die vorzuhaltende Leistung erhöht oder mit Netzrückwirkungen zu rechnen ist. Auch Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sind dem Netzbetreiber vor deren Inbetriebnahme mitzuteilen. [...]

=> Nach diesem Gesetzestext müsste man streng genommen sogar Ladeeinrichtungen für e-Roller und e-Mofas dem Anbieter melden, da dies auch Elektrofahrzeuge sind (nur Pedelecs werden als Hybridfahrzeuge angesehen), selbst wenn deren Ladegeräte nur 300W benötigen .

Zumindest im e.dis Formular findet man immerhin Wechselstromladeeinrichtungen <= 4,6 kVA als zu melden, aber ohne Untergrenze.
Und der Kunde müsste bei mehreren anzusteckenden Ladeeinrichtungen auch noch wissen, welche Steckdose an welcher Phase angeschlossen ist - wobei bei der üblichen Lösung an einer Multiverteilerleiste hat sich die Frage sowieso erledigt ^^

Die Netzrückwirkungen werden dann im Formular sowohl <= 16 A als auch > 16 A abgefragt, jedoch nur für feste Ladeeinrichtungen.

Die Frage müsste vermutlich ein Elektriker/Stromanbieter klären, der die genauen technischen Anforderungen / erweiterte VDO Regelungen kennt?.
2020-12-17T19:20:50Z
Donnerstag, 17.12.2020 um 20:20 Uhr
Reiner K:
Hallo Julian,
aber auch Stromnetz Berlin referenziert nur den §19 (2), der auch als HTML Version von mir referenziert wurde:

(2) Erweiterungen und Änderungen von Anlagen sowie die Verwendung zusätzlicher Verbrauchsgeräte sind dem Netzbetreiber mitzuteilen, soweit sich dadurch die vorzuhaltende Leistung erhöht oder mit Netzrückwirkungen zu rechnen ist. Auch Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge sind dem Netzbetreiber vor deren Inbetriebnahme mitzuteilen. [...]

=> Nach diesem Gesetzestext müsste man streng genommen sogar Ladeeinrichtungen für e-Roller und e-Mofas dem Anbieter melden, da dies auch Elektrofahrzeuge sind (nur Pedelecs werden als Hybridfahrzeuge angesehen), selbst wenn deren Ladegeräte nur 300W benötigen .

Zumindest im e.dis Formular findet man immerhin Wechselstromladeeinrichtungen <= 4,6 kVA als zu melden, aber ohne Untergrenze.
Und der Kunde müsste bei mehreren anzusteckenden Ladeeinrichtungen auch noch wissen, welche Steckdose an welcher Phase angeschlossen ist - wobei bei der üblichen Lösung an einer Multiverteilerleiste hat sich die Frage sowieso erledigt ^^

Die Netzrückwirkungen werden dann im Formular sowohl <= 16 A als auch > 16 A abgefragt, jedoch nur für feste Ladeeinrichtungen.

Die Frage müsste vermutlich ein Elektriker/Stromanbieter klären, der die genauen technischen Anforderungen / erweiterte VDO Regelungen kennt?.


Eine sehr gute Zusammenfassung inkl. Unterscheidung verschiedener Anschlussmodelle findest du hier:
https://www.enviam.de/elektromobilitaet/wissenswertes/technische-informationen-zur-ladetechnik#:~:text=Gem%C3%A4%C3%9F%20den%20Technischen%20Anschlussbedingungen%20(nach,die%20Zustimmung%20des%20Netzbetreibers%20einzuholen.

Spannend dabei ist, dass u.a. Wallboxen nicht mehr grundsätzlich hinter dem Haushaltszähler installiert werden dürfen. Bis 3,6 kW (manchmal liest man auch 3,7 kW) besteht keine Pflicht zur Meldung, da meist Schukoladekabel (reduziert auf 10A) verwendet werden und das dann mehr oder weniger einem Wasserkocker entspricht, der ja auch nicht angemeldet werden muss.
2020-12-19T00:42:17Z
Samstag, 19.12.2020 um 01:42 Uhr
Ich habe eben zufälligerweise endlich mal eine saubere gesetzliche Grundlage für die bisherige Aussage zur Anmeldepflicht gefunden: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/HandelundVertrieb/Ladesaeulen/Anzeige_Ladepunkte_node.html
Ausgenommen von den Anforderungen der §§ 3 bis 6 LSV sind Ladepunkte mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 Kilowatt. Vgl.: § 7 LSV​

(mit Tabelle der verschiedenen Ladepunkt-Typen und Anzeige, Meldepflicht vor und nach Inkrafttreten der LSV)

Zeitpunkt der Anzeige
Die Anzeige über den Aufbau soll mindestens vier Wochen vor dem geplanten Beginn des Aufbaus von Ladepunkten erfolgen.
Der Betreiberwechsel, das "öffentlich Zugänglichwerden" bzw. die Außerbetriebnahme von Ladepunkten soll unverzüglich angezeigt werden.

Ausgenommen von der Anzeigepflicht sind Normalladepunkte, die bereits vor dem 17. März 2016 betrieben wurden. Es steht Ihnen aber frei, diese Normalladepunkte ebenfalls bei der Bundesnetzagentur anzuzeigen.


Interessant ist dabei die richtige Interpretation von "höchstens 3,7 kW" ... das bedeutet nicht "ab 3,6 kW" ...
=> Damit sind (sollten) 16 A Ladestationen ebenfalls von einer Anmeldepflicht ausgeschlossen (230 V * 16 A = 3680 W)
http://www.gesetze-im-internet.de/lsv/index.html#BJNR045700016BJNE000100000

Ansonsten scheint das Problem, wie schon von Elektrikern/Wallboxanbietern öfters genannt, der jeweilige Stromnetzbetreiber zu sein, der sich die Gesetze so auslegt, wie es für ihn gut passt.
Das kann natürlich daran liegen, das z.B. enviaM mit DDR Stromzählern arbeiten muss, die vielleicht übertrieben vermutet nur auf 20A ausgelegt sind und deshalb neue Stromzähler "verpflichtend" benötigen, während z.B. Berliner oder NRW Zähler auf 64 A je Haushalt ausgelegt sind und die die Stromzählerauslastung ohne Überhitzung schaffen.
Es gab zum Thema auch vorige Woche ein YT Video "Wallbox anmelden - Wie steuert der Netzbetreiber ?? - KfW 440 - Interview mit Stromnetz Hamburg", das ich erst heute gefunden und angesehen hatte.
2020-12-19T05:42:03Z
Samstag, 19.12.2020 um 06:42 Uhr
Reiner K:
Ich habe eben zufälligerweise endlich mal eine saubere gesetzliche Grundlage für die bisherige Aussage zur Anmeldepflicht gefunden: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/HandelundVertrieb/Ladesaeulen/Anzeige_Ladepunkte_node.html


Danke für den tollen Beitrag zur Thematik. Wir haben in Berlin u.a. Stromnetz Berlin gesprochen und auch dort wird vermehrt auf die vorhandenen Zähler geschaut und der Einbau neuer Schaltschränke und Zähler gepocht. Es lohnt also auf jeden Fall, eine kompetente Elektrofachkraft hinzuzuziehen.
Ausgenommen von den Anforderungen der §§ 3 bis 6 LSV sind Ladepunkte mit einer Ladeleistung von höchstens 3,7 Kilowatt. Vgl.: § 7 LSV​

(mit Tabelle der verschiedenen Ladepunkt-Typen und Anzeige, Meldepflicht vor und nach Inkrafttreten der LSV)

Zeitpunkt der Anzeige
Die Anzeige über den Aufbau soll mindestens vier Wochen vor dem geplanten Beginn des Aufbaus von Ladepunkten erfolgen.
Der Betreiberwechsel, das "öffentlich Zugänglichwerden" bzw. die Außerbetriebnahme von Ladepunkten soll unverzüglich angezeigt werden.

Ausgenommen von der Anzeigepflicht sind Normalladepunkte, die bereits vor dem 17. März 2016 betrieben wurden. Es steht Ihnen aber frei, diese Normalladepunkte ebenfalls bei der Bundesnetzagentur anzuzeigen.


Interessant ist dabei die richtige Interpretation von "höchstens 3,7 kW" ... das bedeutet nicht "ab 3,6 kW" ...
=> Damit sind (sollten) 16 A Ladestationen ebenfalls von einer Anmeldepflicht ausgeschlossen (230 V * 16 A = 3680 W)
http://www.gesetze-im-internet.de/lsv/index.html#BJNR045700016BJNE000100000

Ansonsten scheint das Problem, wie schon von Elektrikern/Wallboxanbietern öfters genannt, der jeweilige Stromnetzbetreiber zu sein, der sich die Gesetze so auslegt, wie es für ihn gut passt.
Das kann natürlich daran liegen, das z.B. enviaM mit DDR Stromzählern arbeiten muss, die vielleicht übertrieben vermutet nur auf 20A ausgelegt sind und deshalb neue Stromzähler "verpflichtend" benötigen, während z.B. Berliner oder NRW Zähler auf 64 A je Haushalt ausgelegt sind und die die Stromzählerauslastung ohne Überhitzung schaffen.
Es gab zum Thema auch vorige Woche ein YT Video "Wallbox anmelden - Wie steuert der Netzbetreiber ?? - KfW 440 - Interview mit Stromnetz Hamburg", das ich erst heute gefunden und angesehen hatte.
2021-02-16T13:49:54Z
Dienstag, 16.02.2021 um 14:49 Uhr
Julian Affeldt:
Bis 3,6 kW (manchmal liest man auch 3,7 kW) besteht keine Pflicht zur Meldung, da meist Schukoladekabel (reduziert auf 10A) verwendet werden und das dann mehr oder weniger einem Wasserkocker entspricht, der ja auch nicht angemeldet werden muss.

Wie kommen Sie auf diese Grenze?
Die Meldepflicht ergibt sich aus §19 NAV und dort wird keine Schwelle für die Meldepflicht definiert. Die Ladesäulenverordnung gilt nicht in Privathaushalten. Der Vergleich mit dem Wasserkocher ist auch Quatsch. Meinen Brennholzspalter mit 5,5 kW muss ich ja auch nicht anmelden.
2021-02-16T14:25:40Z
Dienstag, 16.02.2021 um 15:25 Uhr
Peter Flink:
Julian Affeldt:
Bis 3,6 kW (manchmal liest man auch 3,7 kW) besteht keine Pflicht zur Meldung, da meist Schukoladekabel (reduziert auf 10A) verwendet werden und das dann mehr oder weniger einem Wasserkocker entspricht, der ja auch nicht angemeldet werden muss.

Wie kommen Sie auf diese Grenze?
Die Meldepflicht ergibt sich aus §19 NAV und dort wird keine Schwelle für die Meldepflicht definiert. Die Ladesäulenverordnung gilt nicht in Privathaushalten. Der Vergleich mit dem Wasserkocher ist auch Quatsch. Meinen Brennholzspalter mit 5,5 kW muss ich ja auch nicht anmelden.


Hallo und danke für den Hinweis, wir werden den Beitrag entsprechend präzisieren.


Zur Ergänzung: Der Unterschied zu Ihrem Brennholzspalter liegt darin, dass jede Ladeeinrichtung als Dauerstromverbraucher definiert ist. §19 der NAV besagt, dass Ladeeinrichtungen dem Netzbetreiber mitzuteilen sind. 


Im Übrigen geht es hier, also im privaten Bereich, natürlich nicht um die Ladesäuleverordnung (LSV), sondern um das Laden an einem Gebäude.


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