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Meine Wallbox Teil 4: Mit fest installiertem Kabel oder ohne?

24.11.2020

Mit oder ohne Kabel? So lautet eine wichtige Frage vor der Anschaffung einer Wallbox. Es gibt Wallboxen mit fest installiertem Kabel und Typ 2-Stecker. Dann gibt es Versionen nur mit einem Typ 2-Anschluss. Man muss ein separates Kabel anschaffen. Blöd? Bei der herkömmlichen Zapfsäule an der Tankstelle muss man seinen Schlauch auch nicht mitbringen. Wofür man sich entscheidet, kommt ganz darauf an, wo und wie man am häufigsten lädt. 


Weniger (Anschluss-) Arbeit

Es ist sicherlich ein hoher Komfort, nicht für jede Ladung das Kabel aus dem Kofferraum zu holen und es am Auto sowie an der Wallbox anschließen zu müssen – und umgekehrt am Ende des Ladevorgangs. Das spricht für ein fest installiertes Ladekabel. Hat es zwischendurch geregnet oder geschneit, will man das nasse und schneebedeckte Kabel sicher nicht in den Kofferraum legen. Man rollt es auf und hängt es an die Wandhalterung. Einfach liegen lassen ist keine Option. Wie schnell kann der Stecker oder das Kabel beschädigt werden, wenn man später mit dem E-Auto drüber fährt? Und im Schadenfall kann man nicht laden, bis das Kabel ausgetauscht wurde. Den Austausch wiederum darf nur der Elektriker oder eventuell sogar nur der Hersteller durchführen. Die Folgen sind hohe Kosten und lange Wartezeiten. 


Kabel immer dabei

Ein separates Ladekabel hat man unterwegs immer dabei. Schließlich liegt es im Auto. Sei es unter der Motorhaube oder im Kofferraum. Damit bleibt man flexibel und kann an jeder öffentlichen Ladesäule Energie laden. Selbst viele Schnellladesäulen bieten zumindest einen AC-Anschluss für ein Typ 2-Kabel an. Verfügt die heimische Wallbox über eine Typ 2-Buchse können daran – mit einem speziellen Ladekabel – sogar ältere Fahrzeuge mit einem Typ 1-Ladeanschluss laden.

Gegen das fest montierte Kabel spricht eventuell auch der höhere Preis der Wallbox. Für unterwegs benötigen Sie dann ein Ladekabel, was wiederum Kosten verursacht. Die Entscheidung ob mit oder ohne fest montiertem Ladekabel an der Wallbox ist höchst individuell und kann nicht pauschal beantwortet werden.


Schon ans nächste E-Auto denken

Prüfen Sie vor dem Kauf einer Wallbox mit fest montiertem Kabel, ob dieses ausreichend lang ist, um in jedem Fall an die Ladebuchse Ihres Autos zu reichen. Denken Sie auch daran, später ein anderes oder zweites Auto dort zu laden, dass seine Ladebuchse vielleicht an einer anderen Stelle hat und überdenken Sie in diesem Zusammenhang den geplanten Montageort der Wallbox. Mittlere Positionen zur Längs- oder Querseite des Fahrzeuges sind auf Dauer meist besser geeignet, als Montageorte in den Ecken eines Stellplatzes. Für fest montierte Ladekabel sollte eine Kabelaufhängung gleich mitinstalliert werden, wenn die Wallbox diese nicht integriert hat.


Teil 1 der Wallbox-Reihe

Kann man nicht einfach an der Steckdose laden

Teil 2 der Wallbox-Reihe

Must-have und Nice-to-have

Teil 3 der Wallbox-Reihe

Auf das E-Auto kommt es an

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4 Kommentare
2020-11-24T14:02:08Z
Dienstag, 24.11.2020 um 15:02 Uhr
Schöner Artikel. Konnte wieder einiges mitnehmen. 👏
2020-11-24T14:32:06Z
Dienstag, 24.11.2020 um 15:32 Uhr
Gehört es eigentlich dazu, sich zusätzlich zum Kauf eines E-Autos auch eine Wallbox zu besorgen?
2020-11-24T18:16:58Z
Dienstag, 24.11.2020 um 19:16 Uhr
Hallo Derikk, klare Antwort: Ja. Das Laden an der Steckdose ist nur für Notfälle gedacht, viele Elektroautos haben gar kein Ladekabel für Schukosteckdosen mehr dabei. Auch Plug-in-Hybride sollten ausschließlich an Wallboxen geladen werden, ist sicherer und geht schneller.

Mehr dazu in den Blog-Beiträgen hier auf Frag E.ON.
2020-11-30T15:18:16Z
Montag, 30.11.2020 um 16:18 Uhr
Julian Affeldt:
Hallo Derikk, klare Antwort: Ja. Das Laden an der Steckdose ist nur für Notfälle gedacht, viele Elektroautos haben gar kein Ladekabel für Schukosteckdosen mehr dabei. Auch Plug-in-Hybride sollten ausschließlich an Wallboxen geladen werden, ist sicherer und geht schneller.

Mehr dazu in den Blog-Beiträgen hier auf Frag E.ON.


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