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E.ON Drive eBox smart: Die smarte Wallbox im Alltag – Teil 2

08.02.2021
Seit gut drei Wochen ist die smarte Wallbox von E.ON bei uns installiert und in Betrieb. Ausreichend Zeit, um alle Funktionen der eBox smart sowie der dazugehörigen Charge+ App zu testen.


Konfiguration per App

Nach der Montage der eClick-Wandhalterung, dem elektrischen Anschluss und dem Aufstecken der eigentlichen eBox, erfolgte die Ersteinrichtung durch den Elektriker mit der speziellen eConfig-App vom Smartphone aus – ganz einfach via Bluetooth.

Um die Personalisierung abzuschließen und alle Komfortfunktionen zu nutzen, benötigt man anschließend die Charge+ App; ein QR-Code in der Bedienungsanleitung führt direkt zum Download der App (erhältlich für Android und iOS). Zudem wird für den Zugang ein PUK-Code benötigt, der sich auf der Rückseite der Anleitung befindet. 



Abb: Die Bedienungsanleitung enthält QR-Codes, die zur App führen


Nach erfolgter Installation können weitere Informationen zur eBox hinterlegt werden, neben dem eigenen Fahrzeug gehört dazu auch die Konfiguration des Zugangs zur Wallbox, ob also jeder und jederzeit geladen werden kann oder ob eine Authentifizierung nötig ist. Dies kann vor Missbrauch schützen, wenn die eBox halb-öffentlich in einer Gemeinschafts-Tiefgarage aufgebaut ist. Auch auf eventuell notwendige Softwareupdates weist die Charge+ App hin, die auch gleich eingespielt werden können. So bleibt die Firmware der eBox garantiert immer auf dem neuesten Stand und wird allen Anforderungen angepasst.



Abb: eBox smart über die Charge+ App einrichten und aktivieren


Detaillierte Lade-Auswertungen

Ladevorgänge werden ab sofort in der App angezeigt, dabei sammelt die App kontinuierlich alle Informationen zu den Ladevorgängen, sodass jederzeit eine persönliche Auswertung möglich ist. 

Besonders interessant ist die Auswertung des Ladeverhaltens; mir war gar nicht direkt bewusst, dass die meisten Ladevorgänge in der Zeit zwischen 18 und 6 Uhr stattfinden und wieviel CO2 durch das Elektroauto Tag für Tag dabei eingespart wird. Natürlich wird auch die Beendigung der Ladevorgänge durch eine Push-Nachricht signalisiert.


CO2-neutrale Herstellung

Wie so ziemlich jedes Produkt, werden für die Produktion der eBox Rohstoffe und Energie benötigt. Mit dem Abbau, dem Transport, der Verarbeitung und der eigentlichen Produktion sind CO2-Emissionen verbunden. Um die Klimaauswirkungen so gering wie möglich zu halten, setzt der Hersteller auf hohe Qualität und Langlebigkeit. Zusätzlich gleicht E.ON die CO2-Emissionen aus Herstellung, Lieferung und dem späteren Recycling durch Investitionen in Aufforstungs- und Waldschutzprogramme in Peru aus. Diese Kompensationsleistung wird durch die Organisation ClimatePartner durchgeführt und überwacht. Insgesamt 1.000 Tonnen CO2 wurden in das Kompensationsprogramm eingestellt, finanziert durch den Verkauf der Wallboxen. Damit trägt jeder Kauf zum aktiven Klimaschutz bei, der nun bereits bei der Wallbox beginnen kann. 



Abb: Auswertungen in der App liefern neue Erkenntnisse


Noch mehr Steuerungsmöglichkeiten gewünscht

Mein Fazit: Alles in Allem eine gute Wahl; was mir persönlich jetzt noch fehlt, ist eine Steuerung der Wallbox und Ladevorgänge nach CO2-Intensität des lokalen Strommixes, um so viel wie möglich erneuerbar erzeugten Strom in den Akku zu laden. Aktuell gelingt dies durch Nutzung von Internet-Seiten, die hierzu Informationen geben wie beispielsweise der Grünstromindex

Denkbar wären aber auch andere Parameter zur Steuerung der Ladevorgänge, z.B. nach aktuellem Strompreis, denn mehr und mehr Stromlieferanten bieten bereits preisvariable Tarife, oder nach der eigenen Stromerzeugung durch die Photovoltaikanlage auf dem Hausdach.

Dies zu automatisieren wird der nächste Schritt sein. Mit der smarten und steuerbaren Wallbox, der eBox smart, ist hierzu der erste Schritt getan.

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12 Kommentare
2021-04-20T09:13:58Z
Dienstag, 20.04.2021 um 11:13 Uhr
Hallo Her Affeldt,

die Box taucht in meinem Netzwerk als verbundenes Gerät auf. Ich habe sogar meinen Router auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, um etwaige falsche Einstellungen auszuschließen.
Auch das, hat keine Abhilfe gebracht.

Gibt es spezielle Ports oder Protokolle, die freigeschaltet werden müssten?

Eine Mail an innogy bezüglich möglicher Probleme durch „falsche Registrierung“ der Box im Backend ( liest man hier ja immer wieder) wurde mit dem Hinweis beantwortet, dass ich mich an eon wenden soll und sie nicht zuständig wären.

Mit freundlichen Grüßen

J. Unger
2021-04-20T09:35:32Z
Dienstag, 20.04.2021 um 11:35 Uhr
JUng:
Hallo Her Affeldt,

die Box taucht in meinem Netzwerk als verbundenes Gerät auf. Ich habe sogar meinen Router auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, um etwaige falsche Einstellungen auszuschließen.
Auch das, hat keine Abhilfe gebracht.

Gibt es spezielle Ports oder Protokolle, die freigeschaltet werden müssten?

Eine Mail an innogy bezüglich möglicher Probleme durch „falsche Registrierung“ der Box im Backend ( liest man hier ja immer wieder) wurde mit dem Hinweis beantwortet, dass ich mich an eon wenden soll und sie nicht zuständig wären.

Mit freundlichen Grüßen

J. Unger

Hallo, nein, es gibt definitiv keine speziellen Einstellungen, die Sie vornehmen müssen. Bei meiner eBox in Kombination mit einer Fritz!Box 7450 ging es sofort und läuft tatsächlich stabil. Seitens der Technikabteilung wird das Problem mit dem Firmwareupdate an der eBox pro behoben werden. Dies wird bei Ihnen aber schwierig, weil ja gerade die dazu notwendige Anbindung an das Backend nicht funktioniert. 

Nach meiner Rückfrage kann ich Ihnen daher leider wirklich derzeit nur sagen, den Fall - sofern nicht bereits geschehen - an frag@eon.com zu kommunizieren. Ich habe vorhin Ihren Namen dort extra nochmals hervorgehoben.

Selbstverständlich steht es Ihnen jederzeit offen, vom Kauf zurückzutreten.
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