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6 FAQs zum Schlagwort

intelligente Zähler

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Können Sie mir einen Überblick über die Fachbegriffe rund um das Thema der intelligenten Zähler geben?

Ihr Interesse freut uns sehr. Hier finden Sie eine Übersicht über einige Begriffe, die Ihnen auf dem Weg zu Ihrem neuen Zähler begegnen können.

Smart Meter

Oberbegriff, eher umgangssparchlich (englisch für "schlauer Zähler")

Messeinrichtung zur Erfassung elektrischer Energie, die in ein Kommunikationsnetz eingebunden ist und der Verbraucherin/ dem Verbraucher den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigt.

Konventioneller Zähler oder Ferrariszähler

Ein konventioneller Zähler ist der bisher herkömmliche Ferrariszähler, der dem aktuellen Stand der Technik entspricht. dieser misst den Energieverbrauch elektromechanisch und wird vor Ort abgelesen (drehen sich je nach Stromverbrauch schnell oder langsam).

Moderne Messeinrichtung / moderne Zähler

mME; spez. Begriff

Moderne Messeinrichtungen sind elektronische Zähler ohne Kommunikationseinrichtung.
mME sind digitale Strom- und Erdgaszähler mit Display ohne Kommunikationseinrichtung, die Wochen-, Monats- und Jahresverbräuche anzeigen. Diese Zähler spiegeln den tatsächlichen Verbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit wieder. Ein mMe verfügt sowohl über ein Display als auch eine Schnittstelle zur Verbindung mit einem Kommunikationsmodul, welches Daten in regelmäßigen Abständen erfasst, an den Versorger überträgt und für den Kunden aufrufbar macht.

Intelligente Zähler / Inteligentes Messsystem

iMsys; spez. Begriff = mME + SMGW (Gateway)

moderne Messeinrichtungen für Energie, die den Kunden den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigen und in ein Telekommunikationsnetz eingebunden sind. Werden moderne Zähler mit einer Kommunikationseinheit ("Gateway") aufgerüstet, ist die Fernauslesung möglich und man spricht von einem intelligenten Messsystem oder intelligentem Zähler.

E.ON hat sich darauf verständigt, dass iMsys gegenüber dem Kunden intelligenter Zähler zu nennen. Der Begriff ist dem Kunden am verständlichsten.

(Smart Meter) Gateway

SMGW SmartMeter Gateway; spez. Begriff

In dem Gateway steckt die eigentliche "Intelligenz" des intelligenten Zählers unter anderem für Tarifierung, Steuerung und Datensicherheit. Ein einzelnes Gateway übernimmt theoretisch für mehrere moderne Zähler genauso wie für Erdgas-, Wasser-, Heizwärmezähler und Steuereinheiten die sichere Kommunikation.

Es erfüllt die hohen Anforderungen an Datenschutz/ -sicherheit und ist daher durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert.

Gateway Administrator

GWA; spez. Begriff

Instanz, die laut Definition in der technischen Richtlinie 03109 "für den sicheren, technischen Betrieb des intelligenten Messsystems" verantwortlich ist.

Darf den Betrieb, die Konfiguration und die Datenverarbeitung bei intelligenten Messgeräten durchführen.

Gateway-Schnittstellen (HAN, LMN, WAN)

In einem Gateway werden drei Schnittstellen definiert:

  1. das "Home Area Network" (HAN), welches die Schnittstelle zum Endverbraucher darstellt.
  2. das "Local Metrological Network" (LMN) bildet die Schnittstelle zu dem Smart Meter (Zähler).
  3. das "Wide Area Network" (WAN) ist die Verbindung zu den externen Marktteilnehmern, den Energiezulieferern.

Steuerbox

Eingebunden in das intelligente Messsystem - ermöglicht das Schalten in Kundenanlagen, das heißt Erzeugungsanlagen und Stromverbraucher (Lasten) individuell anzusteuern. Damit kommt dem intelligenten Messsystem und seiner Steuerbox-Funktion eine Schlüsselrolle zu und ist die Grundlage dafür, dass Systeme aus den Bereichen Smart Metering, Smart Grid und Smart Market zusammenwachsen.

Messstellenbetreiber

MSB;

Messstellenbetreiber ist grundsätzlich der örtliche Netzbetreiber, wenn der Kunde nicht durch eine Vereinbarung mit einem anderen Dienstleister den Messstellenbetrieb durch diesen durchführen lässt.

grundzuständiger Messstellenbetreiber / Grund-Messstellenbetreiber

gMSB;

Ist verpflichtet, den intelligenten Zähler bei Ihnen einzubauen. Rolle des Netzbetreibers.

Wettbewerblicher Messstellenbetreiber

wMSB;

Darf mit dem gMSB in Wettbewerb treten und als MSB den intelligenten Zähler bei Ihnen einbauen. Mögliche Rolle von E.ON.

Messstellenbetriebsgesetz

MsbG;

Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen.

Marktlokation

MaLo;

neuer Begriff für: Entnahme-, Liefer-, Abnahmestelle.

Messlokation

MeLo;

neuer Begriff für: Zählpunkt, Messstelle.

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie

BSI;

Zu den Aufgaben des BSI gehört die Information rund um das Thema IT- und Internet-Sicherheit.

Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende

Grundlagenregelung zur Einführung intelligenter Zähler des Bundeswirtschaftsministeriums inkl. Messstellenbetriebsgesetz.

Powerline

Übertragung per Stromleitung.

Preisobergrenze

POG;

Kostenschutz mit individuellen jährlichen Preisobergrenzen (für Einbau und Betrieb) für den gMSB.

 

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Wie werden meine Daten bei der Nutzung von den neuen Zählern geschützt?

Bei dem Einsatz von intelligenten Zählern sind die Datensicherheit und der Datenschutz von zentraler Bedeutung. Gern beantworten wir Ihnen im Folgenden häufige Fragen rund um das Thema Datenschutz.

Vorab - und ein wenig zusammenfassend - sei gesagt: Ein intelligenter Zähler hat ein höheres Sicherheitsniveau als ein EC-Geldautomat.

Wie gehen Sie mit dem Thema Datensicherheit um?

Ihr neuer Zähler enthält ein Sicherheitsmodul. Damit werden alle Kommunikationsverbindungen verschlüsselt. Dabei werden die hohen Anforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erfüllt.

Dafür haben wir jetzt auch ein Zertifikat des BSI erhalten. Diese Zertifizierung erlaubt uns - als sogenannter Gateway-Administrator - den Betrieb, die Konfiguration und die Datenverarbeitung bei intelligenten Messgeräten.

Rein formal bestätigt die Zertifizierung, dass unser Informationssicherheits-Managementsystem der technischen Richtlinie 03109-6 des BSI sowie der ISO 27001 entspricht und die hohen Sicherheitsanforderungen erfüllt, die der Gesetzgeber für die Gateway-Administration vorgibt.

Zertifiziert werden sowohl die interne Dokumentation als auch die mit der Gateway-Administration verbundenen Fach- und IT-Prozesse. Die Zertifizierung umfasst außerdem umfangreiche Tests für die Datensicherheit.

Welche Daten werden vom Zähler erhoben und an den Netzbetreiber übertragen?

Aus Gründen des Datenschutzes bzw. der Datensparsamkeit werden nur Daten erhoben, die für die Energieabrechnung, die Bewertung von Netzzuständen, die energiewirtschaftliche Mengenbilanzierung, die Online-Verbrauchsdarstellung, Funktionstests der Zähler, Qualitätssicherungszwecke und zur Entwicklung optimierter Messwertservices verwendet werden.

Konkret handelt es sich dabei um 15-minütige Verbrauchswerte (Zählerstandsgänge), Netzkenndaten (des Versorgungsnetzes), technische Kenndaten (der angeschlossenen Geräte) und Logbücher (Dokumentation von Betriebsabläufen und Ereignissen in den Geräten).

Wer hat Einblick in die Kunden-, beziehungsweise Verbrauchsdaten?

Die Netzbetreiber/Messstellenbetreiber beziehungsweise die Lieferanten in ihrer Rolle als Messstellenbetreiber haben Einblick in die Kunden-/Verbrauchsdaten. Im Rahmen der so genannten Marktkommunikation haben aber auch zum Beispiel Lieferanten, die nicht zugleich Messstellenbetreiber sind, Einblick iin die Kunden-/Verbrauchsdaten. Den Kunden selbst wird ermöglicht werden, die Verbrauchsdaten über ein Online-Portal einzusehen.

Was passiert mit meinen Daten? Wie lange werden meine Daten gespeichert?

Alle Daten, die unsere Kunden betreffen (Kunden-/Verbrauchsdaten), werden im Rahmen der energiewirtschaftlichen Prozesse gespeichert und bei Bedarf verwendet sowie nach Beendigung der Aufgabenerfüllung wieder gelöscht. Selbstverständlich halten wir uns dabei an die gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben.

Solange Sie also weiterhin Anschlussnutzer (z.B. Mieter) / Anschlussnehmer (z.B. Eigentümer der Mietwohnung) sind und mit uns in einem laufenden Vertrag stehen, werden Ihre Daten in dem beschriebenen Umfang genutzt.

Gesetzliche Speicherfristen (z.B. aus dem Handelsgesetzbuch (HGB) oder der Abgabenordnung (AO)) zwingen uns die Daten auch für die Zeit nach der Beendigung des Vertrages für einen definierten Zeitraum aufzubewahren.

Werde ich so zu einem "gläsernen Kunden"? Kann man also mit einem intelligenten Zähler Rückschlüsse auf mein Verbrauchsverhalten von einzelnen elektrischen Geräten ziehen?

Nein. In der Basisversion des intelligenten Zählers werden lediglich die Gesamtverbrauchsdaten übermittelt, so dass keine Rückschlüsse auf Einzelverbraucher in Ihrem Haushalt gezogen werden können.

Lediglich ist über einen längeren Zeitraum erkennbar, ob Sie an- oder abwesend sind. Um diese Informationen aber auch nicht auszunutzen, gibt es sehr hohe Datenstandards. Die Übermittlung der Daten an uns als Ihren Lieferanten erfolgt außerdem immer erst am Folgetag der Messung. Wir werden uns natürlich an unsere Datenstandards halten und die Daten/Informationen nicht nutzen.

Es gibt auch Zähler (nicht in der Basisversion), die Aussagen über Einzelverbraucher machen können. Diese Zähler werden aber nur auf ausschließlichen Wunsch des Kunden verbaut. Gern bieten wir Ihnen ein solches Produkt bei Interesse an. Selbstverständlich halten wir uns aber auch in diesem Fall an unsere Datenschutzvereinbarungen mit Ihnen und werden die Daten nicht einfach Dritten zur Verfügung stellen.

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Super, mein neuer Zähler ist eingebaut. Wie funktioniert jetzt das Ganze?

Wie schön, dass alles geklappt hat. Im Folgenden haben wir gern viele hilfreiche Tipps rund um Ihren neuen Zähler für Sie bereitgestellt.

Wie kann ich meinen intelligenten Zähler ablesen? Bekomme ich dazu eine Einweisung und eine Zählerbeschreibung?

Nach dem Zählereinbau können Sie eine kurze Einweisung und Zählerbeschreibung durch den ausführenden Zählermonteur erhalten. Wenn Sie zum Zeitpunkt der Zählermontage nicht zu Hause gewesen sind, liegt eine Zählerbeschreibung am Zählerplatz für Sie bereit.

Im Display Ihres Zählers gibt es zwei Zeilen. In der ersten Zeile wird Ihr aktueller Zählerstand angezeigt. Diese Anzeige ist immer sichtbar.

In der zweiten Zeile können zum Beispiel die aktuelle Leistung oder historische Werte angezeigt werden. Hierzu benötigen Sie Ihre 4-stellige PIN.

Diese PIN ist im Zähler fest programmiert und Sie erhalten sie von Ihrem Messstellenbetreiber.

Und wann kann ich dann im Kundenportal meine Verbrauchswerte sehen?

Nach dem Zählerwechsel dauert es ungefähr zwei bis drei Werktage, bis wir den Zählerwechsel in unseren Systemen gepflegt haben. Danach sind dann auch Ihre Verbrauchswerte im Kundenportal sichtbar. Eine kurze Anleitung zum Kundenportal erhalten Sie direkt von unserem Zählermonteur.

Welche Technik wird zur Datenübertragung verwendet?

Grundsätzlich gibt es mehrere Technologien zur Datenübertragung:

  • Mobilfunk (LTE, UMTS): auf Basis der Netzabdeckung der Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone, o2 und E-Plus. Hierbei wird Ihr Smart Meter Gateway mit einer SIM-Karte versehen.
  • Powerline (Übertragung per Stromleitung): derzeit nur eingeschränkt verfügbar. Der Ausbau dieser Technologie erfolgt in den nächsten Jahren. Hierbei erfolgt die Datenübertragung per Stromkabel bis zur Ortsnetzstation und von dort aus per Mobilfunk. Für diese Montage können Ihnen gegebenenfalls weitere Kosten entstehen.
  • DSL-Router: hierbei kann es zu Einschränkungen in der Bandbreite Ihrer Übertragungsrate kommen. E.ON bietet diese Option derzeit nicht an.

Bei allen Übertragungstechniken setzen wir die jeweils neueste Verschlüsselungstechnik mit BSI-Zertifizierung ein.

Benötige ich an meinem Zählerschrank Mobilfunkempfang?

Ja, je nach Art der Datenübertragung kann das sein. Entsprechend des vorhandenen Mobilfunkempfangs statten wir Ihren Zähler entweder mit Mobilfunk oder Powerline aus. Das entscheidet der Monteur bei Ihnen vor Ort.

Zur Info: der Mobilfunkempfang muss dabei nicht "fünf Balken" haben, auch ein geringer Empfang reicht aus. Wenn nötig bringt Ihr Monteur - Ihre Zustimmung vorausgesetzt - außen am Zählerschrank eine Zusatzantenne an. Für diese Montage können Ihnen gegebenenfalls weitere Kosten entstehen.

Ab wann funktioniert die automatische Zählerfernauslesung?

Technisch gesagt: Die automatische Auslesung funktioniert ab dem Zeitpunkt, zu dem das im Gateway befindliche Modem sich in das Kommunikationsnetz eingeloggt hat. Das passiert direkt nach der Inbetriebnahme Ihres intelligenten Zählers.

Das bedeutet für Sie: Die Kundenselbstablesekarte beziehungsweise die Meldung Ihres Zählerstandes in "Mein E.ON" entfällt ab dem Tag der Installation.

Wie häufig erfolgt die Weiterleitung der Daten an E.ON und welche Daten werden übermittelt?

Ihre Messdaten werden in der Regel als Viertelstundenwerte erhoben und täglich an uns als Ihren Messstellenbetreiber elektronisch übermittelt.

Dabei werden nur Daten erhoben, die für die Energieabrechnung, die Bewertung von Netzzuständen, die energiewirtschaftliche Mengenbilanzierung, die Online-Verbrauchsdarstellung, Funktionstests der Zähler, Qualitätssicherungszwecke und zur Entwicklung optimierter Messwertservices verwendet werden.

Werden intelligente Zähler im Rahmen des Forderungsmanagements zur Fernabschaltung/-sperrung verwendet?

Nein, bei uns werden intelligente Zähler nicht zur Fernsperrung verwendet.

Was passiert, wenn ich umziehe? Kann der zukünftige Mieter meine historischen Verbrauchswerte ablesen?

Bei einem intelligenten Zähler sind Ihre historischen Werte automatisch nicht mehr im Display sichtbar und müssen deshalb nicht gelöscht werden.

Wenn Sie einen modernen Zähler nutzen, erfolgt die Nullstellung Ihrer historischen Verbrauchsdaten durch die Eingabe  Ihrer PIN am Zähler. Diese Löschung müssen Sie selbst bei Ihrem Auszug vornehmen um sicherzustellen, dass Ihr Nachmieter keinen Zugriff auf Ihre Verbrauchsdaten hat.

Wie sieht es bei dem Einsatz von Mobilfunk mit der Strahlenbelastung aus?

Das verwendete Mobilfunkmodem hält selbstverständlich alle gesetzlichen Grenzwerte ein. Die Strahlenbelastung unterscheidet sich nicht von einer normalen Umgebung, in der jemand am Nebentisch ein empfangsbereites Handy auf dem Tisch liegen hat.

Die Nutzung eines Handys am Ohr verursacht eine vielfach höhere Strahlenbelastung als die Datenübertragung durch intelligente Zähler. Hinzu kommt, dass diese geringe Strahlenbelastung im Keller - beziehungsweise im Zählerraum - ist, also in einem Raum, der im Normalfall nicht sehr belebt ist.

Gibt es die Möglichkeit den intelligenten Zähler wieder zu wechseln?

Nein, der Gesetzgeber schreibt vor, dass eingebaute intelligente Messsysteme nachträglich nicht durch moderne Messeinrichtungen (moderne Zähler) ersetzt werden dürfen.

Wenn Sie aber Ihren intelligenten Zähler durch einen neuen intelligenten Zähler ersetzen möchten, ist das nach Beendigung des Vertrags über den Messstellenbetrieb mit uns problemlos möglich.

Hat der intelligente Zähler einen Impulsausgang, den ich nutzen kann?

Grundsätzlich ja. Die im intelligenten Zähler vorgesehene HAN-Schnittstelle ist leider zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht funktionsfähig.

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Welche Vorteile bietet mir der Einbau eines intelligenten Zählers und wie läuft das ab?

Direkt ab Einbau des Zählers leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Energiewende. Denn ein zentraler Baustein der Energiewende ist die Steigerung der Energieeffizienz im privaten sowie gewerblichen Sektor. Das beinhaltet vor allem Einsparungen bei Ihrem Stromverbrauch - gleichermaßen also schonend für die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Über unser Portal behalten Sie Ihren Stromverbrauch jederzeit im Blick und haben volle Verbrauchs- und Kostenkontrolle. So haben Sie die Möglichkeit, Ihren Verbrauch selbst zu analysieren, gegebenenfalls Energiespar-Maßnahmen umzusetzen und nachzuvollziehen. Vorteile, die der Gesetzgeber mit den intelligenten Messsystemen anstoßen und erleichtern wollte.

Wir als Ihr Energielieferant bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit jederzeit zu prüfen, ob Sie zum Beispiel in Ihrer nächsten Jahresrechnung Rück- oder Nachzahlungen zu erwarten haben.

Und wo wir beim Thema Rechnungen sind: Sie brauchen den Zählerstand nicht mehr selbst abzulesen, sondern profitieren von der ganz bequemen automatischen Zähler-Fernauslesung. Hinzu kommt, dass diese Ablesung stichtagsgenau erfolgt. Das bedeutet, dass Ihre Verbräuche nicht mehr zu Ihrem Abrechnungstag hin geschätzt werden. In Ihren präzisen Abrechnungen zahlen Sie deshalb wirklich nur die von Ihnen verbrauchte Energie.

Ich möchte gern mitmachen. Wie bekomme ich denn jetzt einen neuen Zähler?

Das "Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende" regelt im Detail die Umrüstung bei knapp 45 Millionen Stromkunden. Dabei gibt es zwei verschiedene Optionen:

  • Sie suchen sich als Kunde eigenständig einen Messstellenbetreiber, der bei Ihnen zu Hause einen intelligenten Zähler installiert und betreibt. Hierdurch können Sie auch Produkte inklusive intelligentem Zähler wählen, die Ihnen weitere Vorteile bieten und zum Teil bessere Konditionen und technische Ausstattungen haben. Wir werden Ihnen als Energielieferant und wettbewerblicher Messstellenbetreiber bereits ab Ende 2017 entsprechende Produkte anbieten.
  • Sie warten ab, bis Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber Ihren Zähler umrüstet und zahlen maximal die gesetzlich regulierte Preisobergrenze.

Wer führt die Inbetriebnahme beziehungsweise den Zählerwechsel durch? Und wie lange dauert das Ganze?

Unsere Monteure - oder von uns beauftragte Dienstleister - führen alle Arbeiten bei Ihnen zu Hause durch. Voraussetzung dafür ist nur, dass Sie uns gesondert als Ihren Messstellenbetreiber beauftragen. Dabei greifen wir auf sehr erfahrene Monteure zurück, so dass ein Zählerwechsel im Regelfall maximal eine Stunde dauert.

Sofern Sie uns nicht als Ihren wettbewerblichen Messstellenbetreiber beauftragen, führt der grundzuständige Messstellenbetreiber den Zählerwechsel durch. Sie erhalten mindestens drei Monate im Voraus eine Ankündigung zum Zählerwechsel

 

Muss ich bei dem Einbau des intelligenten Zählers dabei sein?

Unser Monteur benötigt auf jeden Fall den Zugang zum Zählerplatz. Wenn Sie in einem Einfamilienhaus wohnen, ist meist der Zutritt in die eigenen vier Wände notwendig. In einem Mehrfamilienhaus ist das je nach Lage des Zählers oft anders und es kann genügen, wenn Sie zum Beispiel den Hausmeister informieren, dass unser Monteur Zugang zum Zählerraum benötigt.

Nach der Montage sollten Sie sich nach Möglichkeit kurz Zeit für eine Einweisung und insbesondere für die Übergabe der Unterlagen nehmen.

Was genau macht der Installateur während der Installation?

Im Zuge des Zählerwechsels wird der Monteur Ihren Stromanschluss kurzzeitig unterbrechen, Ihren Zähler von "alt" zu "neu" wechseln und Ihren alten Zähler mitnehmen.

Sofern bei einem intelligenten Messsystem nicht ohne Weiteres eine Funkverbindung aufgebaut werden kann, installiert Ihr Monteur außerdem eine zusätzliche Antenne oder einen Verstärker.

Selbstverständlich prüft der Installateur sofort nach dem Zählerwechsel, ob alles einwandfrei funktioniert: Ihr neuer Zähler also den Strom misst und ob - im Falle eines intelligenten Messsystems - eine Funkanbindung aufgebaut wird.

Ein kleiner Tipp: Lassen Sie sich immer vorab einen Dienstausweis zeigen.

Muss ich vor der Installation des intelligenten Zählers irgendetwas vorbereiten?

Unser Monteur benötigt lediglich Zugang zum Zählerplatz. Im Falle eines Mehrfamilienhauses mit verschlossenem Zählerraum geben Sie bitte die Information an den Hausmeister, an welchem Tag und zu welcher Zeit der Monteur den Zählerwechsel vornehmen wird. Alles Weitere erledigen gern wir für Sie - Sie brauchen sich um nichts zu kümmern.

Und an wen wende ich mich, wenn es während des Umbaus oder danach Fragen oder Probleme gibt?

Der von Ihnen beauftragte Messstellenbetreiber ist Eigentümer des Zählers und führt den Zählerwechsel - gegebenenfalls mit einem Dienstleister - durch. Somit bleibt er für Sie über die gesamte Vertragslaufzeit Ihr Ansprechpartner.

Erhalte ich zu dem Zählerwechsel einen Montagebeleg und muss ich eine Unterschrift leisten?

Nein, Sie brauchen keinen Beleg mehr zu unterschreiben, da der Montageprozess komplett beleglos erfolgt.

Kann ich denn als Mieter meinen Messstellenbetreiber immer frei wählen?

Grundsätzlich benötigen Sie für den Wechsel Ihres Messstellenbetreibers keine Zustimmung durch den Eigentümer. Zwei Sonderfälle bildnt allerdings eine Ausnahme von dieser Regel:

  • Ihr Hauseigentümer kann ab 2021 einen zentralen Messstellenbetreiber für sein gesamtes Mietsobjekt beauftragen. Voraussetzung ist, dass an allen Messstellen, sofern intelligente Zähler eingebaut werden, welche auch mindestens ein Erdgas- Wärme- oder Wassermessgerät für die Fernkommunikation angebunden wird.
  • Ihr grundzuständiger Messtellenbetreiber erachtet eine Umrüstung als sinnvoll. Das kann zum Beispiel in Mehrfamilienhäusern der Fall sein, in denen bereits ein intelligenter Zähler eingebaut ist. Jedoch dürfen die erhöhten Messentgelte eines intelligenten Zählers gegenüber einem modernen Zähler frühestens ab 2020 verlangt werden.

So, ich habe jetzt viele neue Begriffe gelesen. Gibt es eine Zusammenfassung über all diese Definitionen?

Einen ganz bequemen Überblick haben wir gern für Sie zusammengestellt. Und wenn es weitere Dinge gibt, die wir für Sie tun können, kommen Sie bitte einfach auf uns zu. Wir gehen den Weg in die neue Energiewelt mit Ihnen zusammen und Sie haben mit uns immer einen zuverlässigen Partner an Ihrer Seite.

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Mein Zähler soll intelligent werden. Oder smart? Oder doch "nur" modern?

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an diesem wichtigen Thema. Gern begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zu voller Verbrauchskontrolle, noch präziseren Abrechnungen und Ihrem ganz eigenen Beitrag zur Energiewende.

Aber es geht hier doch eigentlich um "Smart_Meter", oder?

Der Begriff des "Smart_Meters" ist in aller Munde. Deshalb erläutern wir gern zunächst, warum es bei unseren Informationen und Angeboten nicht um Smart_Meter geht.

Seit einigen Jahren werden digitale Zähler mit einer integrierten Kommunikationsschnittstelle eingesetzt. Diese digitalen Zähler - umgangssprachlich Smart_Meter genannt - haben aber keinen modularen Aufbau wie die intelligenten Zähler, die aus einem modernen Zähler und einem separaten, behördlich zertifizierten Kommunikationsmodul zur sicheren Einbindung in ein Kommunikationsnetz bestehen. Sie entsprechen nicht den neuen gesetzlichen Anforderungen, insbesondere zum Datenschutz und zur Datensicherheit.

Deshalb grenzen wir den Begriff "Smart_Meter" klar von den jetzt rechtlich geregelten, neuen Zählern ab. Die genauen und gesetzeskonformen Bezeichnungen für diese Art von Zählern lauten:

  • moderne Messeinrichtung (von uns abgekürzt moderner Zähler) und
  • intelligente Messsysteme (von uns abgekürzt intelligenter Zähler)

Okay, verstanden. Aber welche Zähler gibt es denn jetzt? Und was sind die Unterschiede?

Moderne Zähler

Moderne Zähler - dem Gesetz nach auch "moderne Messeinrichtungen" - sind Strom- und Gaszähler mit Display, die Wochen-, Monats- und Jahresverbräuche anzeigen. Damit spiegeln diese Zähler Ihren tatsächlichen Stromverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit wieder. Für den Schutz Ihrer Daten sind die Zähler mit einem PIN gesichert.

Die Ablesung der Zählerstände erfolgt wie gewohnt bei Ihnen zu Hause. Eine bequemere Fernauslesung ist damit nicht automatisch möglich - aber leicht nachrüstbar.

Insgesamt ist der moderne Zähler zukunftsfähig und kann bei sicherer Anbindung an ein Gateway zu einem intelligenten Zähler aufgerüstet werden.

Intelligente Zähler

Sobald ein moderner Zähler an ein Gateway angebunden wird, spricht man also von einem intelligenten Zähler oder anders: einem intelligenten Messsystem. In diesem Gateway steckt die eigentliche "Intelligenz" des Zählers. Es sorgt neben der Möglichkeit der Fernauslesung unter anderem für die Tarifierung (also der Zuordnung der gemessenen Energie zu verschiedenen Tarifstufen) und für die Steuerung von Anlagen.

Das gesetzlich geregelte Gateway erfüllt dabei die hohen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit, da es durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zu zertifizieren ist.

Übrigens: Ein einzelnes Gateway kann auch für mehrere moderne Zähler die sichere Kommunikation übernehmen.

Intelligente Zähler mit Steuerbox

Intelligente Zähler können zusätzlich um eine Steuerbox erweitert werden. Damit werden Verbraucher und Einspeiser fernsteuerbar gemacht und wir können Ihnen weitere Services anbieten.

Steuerbare Verbrauchsstellen sind dabei zum Beispiel Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen und Elektrofahrzeuge. Photovoltaikdachanlagen gehören beispielsweise zu den fernsteuerbaren Einspeiseanlagen.

Brauche ich auch einen intelligenten Zähler für Erdgas?

Verpflichtend ab 2017 sieht der Gesetzgeber stufenweise den Einbau intelligenter Stromzähler vor. Zukünftig wird aber auch die Einbindung der Gaszähler an das intelligente Messsystem Strom (an das Gateway) möglich.

Wenn Sie möchten, dass auch Ihr Erdgaszähler fernausgelesen wird und Sie einen intelligenten Stromzähler bei sich installiert haben, bieten wir Ihnen gern diesen Service an. Eventuell kann hierfür der Wechsel Ihres Gaszählers oder die Erweiterung des Gaszählers um ein zusätzliches Modul notwendig sein. Sprechen Sie uns gern dazu an.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann begleiten wir Sie gern weiter auf Ihrem Weg zu Ihrem neuen Zähler. Erfahren Sie mehr, welche Möglichkeiten Sie haben oder erfahren Sie vorher mehr über die Hintergründe und die gesetzlichen Vorgaben.

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Warum bekomme ich einen neuen Zähler und wie sind die rechtlichen Hintergründe?

Mit der Energiewende wurde in Deutschland eine grundlegende Umgestaltung der Energieversorgung eingeleitet, die unter anderem mit einem massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien in der Stromversorgung einhergeht.

Zielsetzung der Energiewende ist eine weitgehende Reduzierung der CO2-Emissionen, um somit einen maßgeblichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Das dezentrale Stromversorgungssystem der Zukunft ist dabei durch Strom - und Datenflüsse in zwei Richtungen gekennzeichnet.

Stromverbraucher sind jetzt vielfach auch Stromeinspeiser und nehmen als "Prosumer" aktiv an der Gestaltung des Stromversorgungssystems teil. Diese Veränderungen erfordern unter anderem neue Mess- und Kommunikationstechnologien.

Aus diesem Grund und um Energieeffizienzmaßnahmen anhand genauerer Verbrauchsinformationen zu erleichtern, wird in den nächsten Jahren ein gesetzlich vorgesehener Austausch von derzeit eingebauten konventionellen Zählern gegen moderne und intelligente Zähler vorgenommen.

Wer hat denn diese Einführung der intelligenten Zähler entschieden?

Bereits seit September 2016 ist die Einführung von intelligenten Zählern gesetzlich geregelt. Die Umsetzung selbst wird ab ca. Ende 2017 erfolgen.

Noch genauer gesagt handelt es sich hier um eine Vorgabe der Europäischen Union, die Energieeffizienz deutlich zu steigern. Eine entsprechende EU-Richtlinie fordert dabei die Einführung intelligenter Zähler bis 2020. (Quelle: EU-Richtlinie2009/72/EG)

Die deutsche Umsetzung dazu ("Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende inkl. Messstellenbetriebsgesetz") wurde im Juni 2016 im Bundestag und im Juli 2016 im Bundesrat verabschiedet.

Dieses Gesetz ist am 1. September 2016 veröffentlicht worden, somit am 2. September 2016 in Kraft getreten und enthält vier zentrale Aspekte:

1. Erneuerbare Energien integrieren

Mit dem steigenden Anteil der erneuerbaren Energien nehmen die Abweichungen zwischen Stromnachfrage und -angebot vermehrt zu und werden so zum Problem für die Netzstabilität. Dem soll mit der Einführung intelligenter Zähler entgegengewirkt werden, da sie unter anderem als Kommunikationsplattformen für die sichere Steuerung von erneuerbaren Energien sowie abschaltbaren Verbrauchern vorgesehen sind.

2. Stromkunden Nutzen bringen

Durch intelligente Zähler soll nach dem Willen des Gesetzgebers der Stromkunde zum einen vermehrt Energie einsparen und zum anderen effizienz- und komfortsteigernde Lösungen nutzen können. Die ersten Lösungen dazu bieten wir ab Mitte 2017 an.

3. Einklang zwischen Kosten und Nutzen

Für den Einklang von Kosten und Nutzen wurden Vorgaben gemacht, welche Kundengruppen umzurüsten sind, welche Preisobergrenzen dort jeweils gelten sowie in welchem Zeitraum die Umrüstung erfolgen soll.

4. Datenschutz und technische Mindestanforderungen sicherstellen

Neue verbindliche Schutzprofile und technische Richtlinien für intelligente Zähler wurden entwickelt, um Datenschutz, Datensicherheit und Zusammenarbeit von Systemen zu gewährleisten.

Die Regelungen gelten als die anspruchvollsten in Europa. Insbesondere auch deshalb, weil durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik festgelegt wurde, welcher Marktpartner (Energievertrieb, Netz, Messstellenbetreiber) wann auf welche Daten zugreifen darf und welche Entscheidungen über die Datennutzung bei Ihnen als Stromkunden liegen.

Okay, und was für einen Stromzähler bekomme ich nun? Und ab wann?

Bei folgenden Konstellationen ist der Einbau von intelligenten Zählern gesetzlich verpflichtet:

  • Strom-Bezug > 10.000 kWh/Jahr - ab 2017
  • Strom-Bezug > 6.000 bis 10.000 kWh/Jahr - ab 2020
  • Einspeiseanlagen > 7 bis 100 kW - ab 2017
  • Einspeiseanlagen > 100 kW - ab 2020
  • Unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen z.B. Wärmepumpen, Nachtspeicherheizungen - ab 2017
  • Heizstromkunden

Alle anderen Kunden erhalten ab 2017 bei jedem Zählerwechsel - zum Beispiel im Rahmen eines Turnuswechsels - mindestens einen modernen Zähler. Sie möchten auch lieber von den zusätzlichen Vorteilen eines intelligenten Zählers profitieren? Dann kommen Sie einfach auf uns zu - wir beraten Sie gern.

Übrigens: Die Umrüstung erfolgt innerhalb eines Zeitraumes von 2017 - 2032. Schauen Sie sich dazu gern einmal unseren Schnelltest an.

Wer baut den neuen Zähler bei mir Zuhause ein?

Für den Wechsel - und auch für den Betrieb sowie die Ablesung - ist Ihr grundzuständiger Messstellenbetreiber verantwortlich.

In der Regel ist Ihr Messstellenbetreiber der Betreiber von Energieversorgungsnetzen, solange und soweit er seine Grundzuständigkeit für den Messstellenbetrieb nicht nach §§ 41, 43 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) auf ein anderes Unternehmen übertragen hat, oder jedes Unternehmen, das die Grundzuständigkeit für den Messstellenbetrieb nach § 43 MsbG übernommen hat.

Der grundzuständige Messstellenbetreiber ist also kraft Gesetzes zunächst der Anschlussnetzbetreiber und damit in der Regel der Verteilnetzbetreiber, in dessen Netz sich die jeweilige Messstelle befindet.

Es hat aber Vorteile, wenn Sie uns als Ihren wettbewerblichen Messstellenbetreiber beauftragen. Wir bieten Ihnen mehr Leistungen und Services bei zum Teil sogar geringeren Messentgelten!


Was kostet mich denn dieser ganze Zählerwechsel?

Das Messstellenbetriebsgesetz legt bundesweit einheitliche Preisobergrenzen für den Einbau und Betrieb fest. Die Preisobergrenzen sind dabei je nach Jahresverbrauch oder -einspeisung gestaffelt.

Für einen modernen Zähler beträgt die maximale Preisobergrenze beispielsweise 20,00 Euro/Jahr, während die Kosten für einen intelligenten Zähler wie in der folgenden Übersicht bei 100,00 Euro/Jahr (bei einem Pflichteinbau) beginnen:

Meh

Diese Kosten werden frühestens ab 1. Januar 2018 von uns an Sie weitergegeben. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Kostenersparnis beim Stromverbrauch die höheren Zählerkosten ausgleichen wird.

Bitte beachten Sie dabei, dass Kosten für den Zähler (Messbetriebsentgelte) nicht neu sind. Sie zahlen bereits heute einen Preis für Ihren konventionellen Stromzähler - in der Regel 10 bis 20 Euro für einen Eintarif-Zähler pro Jahr.

Hinzu kommt, dass wir Ihnen als wettbewerblicher Messstellenbetreiber andere Preise beziehungsweise mehr Leistungen für das gleiche Geld bieten können.


Benötige ich einen neuen Stromvertrag, wenn ein neuer Zähler eingebaut wurde?

Sofern Sie uns als wettbewerblichen Messstellenbetreiber beauftragen wollen, wird ein zusätzlicher Vertrag über den Messstellenbetrieb mit uns abgeschlossen.

Nein, Sie benötigen keinen neuen Stromvertrag. Ihr aktueller Stromvertrag bleibt wie bisher inklusive Messstellenbetrieb durch den grundzuständigen Messstellenbetreiber bestehen. Der zu zahlende Preis für den Messstellenbetrieb mit dem neuen Zähler wird nach einer Preisanpassung separat auf Ihrer Rechnung ausgewiesen.

Und wer stellt mir diese Kosten in Rechnung?

Insgesamt gibt es hierfür zwei Varianten:

  • Sie schließen - in der Regel wie bisher - einen Stromliefervertrag inklusive des (grundzuständigen) Messstellenbetriebes direkt mit einem Stromversorger ab, zum Beispiel mit uns. Somit erhalten Sie von uns eine gemeinsame Rechnung für die Energielieferung und den Zähler.
  • Soweit kein All-inclusive-Vertrag mit einem Stromversorger oder ein separater Vertrag über den Messstellenbetrieb mit einem wettbewerblichen Messstellenbetreiber geschlossen wurde, wird der Vertrag über Messstellenbetrieb automatisch mit Energieentnahme von Ihnen direkt mit Ihrem grundzuständigen oder wettbewerblichen Messstellenbetreiber geschlossen. In diesem Fall erhalten Sie zwei Rechnungen. eine von E.ON über die Energielieferung und eine vom Messstellenbetreiber für den Zähler.

Wie setzt sich mein neuer Strompreis dann zusammen? Vorher habe ich auf meiner Abrechnung nur einen Grund- und Arbeitspreis gesehen.

Bisher enthielt Ihr Grundpreis den Preis für den Zähler (Entgelt für Messstellenbetrieb). Zukünftig wird dieser Preis  getrennt vom Grundpreis ausgewiesen. Sie finden also neben dem Grund- und Arbeitspreis einen zusätzlichen Posten auf Ihrer Rechnung für den Zählerpreis. Dieser separate Preis für den Messstellenbetrieb ist abhängig von der Art des Zählers.

Kann ich meinen alten Zähler nicht einfach behalten?

Nein, die deutsche Gesetzgebung hat sich bewusst gegen ein Ablehnungsrecht beim Einbau eines intelligenten Zählers entschieden.

Ihr zuständiger Messstellenbetreiber ist an geltendes Recht gebunden und daher verpflichtet, die neuen Zähler einzubauen, wenn bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllt sind, die im seit September 2016 geltenden Messstellenbetriebsgesetz geregelt sind.

Bei dem gesamten Thema unterstützen wir Sie dabei, das beste Angebot mit zusätzlichen Leistungen bei uns für Sie zu finden.

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