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Brennstoffzellen-Heizung

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Was ist eine Brennstoffzellen-Heizung?


Was ist eine Brennstoffzelle?


Eine Brennstoffzelle wandelt die im Erdgas enthaltene chemische Energie direkt in Strom und Wärme um. Wasserstoff und Sauerstoff: Mehr braucht es nicht, um Strom und Wärme zu produzieren. Basis der so genannten „kalten Verbrennung“ ist die chemische Reaktion der beiden Stoffe. Sie läuft zwischen zwei Elektroden ab: An der Anode wird Wasserstoff zugeführt, der von einem Katalysator in positive Ionen und negative Elektronen gespalten wird.

Die Elektronen wandern über einen elektrischen Leiter zur Kathode und es fließt Strom, der für den Haushalt genutzt oder in einer Batterie gespeichert werden kann. Gleichzeitig gelangen die positiv geladenen Wasserstoffionen durch den Elektrolyten (Ionen-Austausch-Membran) zur Kathode, wo sie letztlich mit Sauerstoff zu Wasser reagieren. Wärme wird freigesetzt.

Das Prinzip der Brennstoffzelle wurde bereits im 19. Jahrhundert erforscht und entwickelt. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt und wird z.B. in Japan seit einigen Jahren erfolgreich in der Energieversorgung von Haushalten eingesetzt. Auch in Deutschland bewährt sich die Brennstoffzellen-Heizung am Markt.

Brennstoffzelle Viessmann Vitovalor 300-P Standort


Welche Vorteile bietet eine Brennstoffzellen-Heizung für mich?


Die Brennstoffzellen-Heizung produziert während der Wärmeerzeugung laufend Strom, der vorzugsweise direkt im eigenen Haus verbraucht wird. Wird mehr Strom erzeugt als im Haus gebraucht wird, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Für diesen Teil erhalten Sie vom Netzbetreiber eine Einspeisevergütung. Falls vorhanden, kann der Strom ebenso in einer Batterie vorübergehend gespeichert werden. Die Heizung verhilft so zu mehr Unabhängigkeit gegenüber dem Strombezug aus dem öffentlichen Netz.

Zudem wirkt sich diese Stromerzeugung günstig auf die laufenden Energiekosten aus, denn die eigene Stromproduktion ist für den Anlagenbetreiber günstiger als der Bezug aus dem öffentlichen Netz. Tests haben gezeigt, dass mit der Brennstoffzellen-Heizung ein Kostenvorteil von bis zu 40 Prozent gegenüber der bereits sehr effizienten Gas-Brennwerttechnik möglich ist. Nicht täuschen lassen darf man sich dabei von dem Gasbedarf der Brennstoffzellen-Heizung, der häufig über dem von Gas-Brennwertgeräten liegt. Der Schlüssel, der zum Kostenvorteil führt, liegt im Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms. Die von E.ON zusammen mit Kunden durchgeführten Praxistests haben gezeigt, dass bis zu 70 Prozent des Haushalts-Strombedarfs von der Brennstoffzellen-Heizung gedeckt werden konnte.


Brennstoffzelle Viessmann Vitovalor 300-P Bedienelement


Ist die Brennstoffzellen-Heizung auch gut für das Klima?


Die Brennstoffzellen-Heizung funktioniert mit Erdgas, welches von allen fossilen Brennstoffen (wie etwa Stein- oder Braunkohle) den niedrigsten Kohlenstoffgehalt hat. Das heißt: Bezogen auf den gleichen Energieeinsatz entsteht bei der Verwendung von Erdgas deutlich weniger Kohlendioxid (CO²) als bei anderen Brennstoffen. Die Brennstoffzellen-Heizung erzeugt Strom und Wärme vor Ort (sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung, Abkürzung KWK) und spart so im Vergleich zur zentralen Stromerzeugung in Großkraftwerken bis zu 50 Prozent der CO²-Emissionen ein. Kombiniert mit dem Erdgasprodukt "E.ON ökoErdgas24" lässt sich die Klimabilanz der Brennstoffzellen-Heizung noch weiter verbessern.

Energielieferant der Brennstoffzelle ist Wasserstoff. Er ist in der Natur massenhaft vorhanden, jedoch nicht in reiner Form. Als emissionsärmster fossiler Brennstoff eignet sich Erdgas sehr gut, um reinen Wasserstoff zu gewinnen. Zunächst werden die Schwefelverbindungen aus dem Erdgas abgeschieden. Dann wandelt eine vorgeschaltete chemische Reaktion das Erdgas mit Hilfe eines Katalysators in Wasserstoff und Kohlendioxid um.

Grundsätzlich muss man feststellen, dass der Schlüssel der zum Kostenvorteil der Brennstoffzellen-Heizung führt, in der eigenen Stromerzeugung und dem Verbrauch dieses Stroms im Haushalt liegt. Unsere Versuche haben gezeigt, dass bis zu 70 % des Haushalts-Strombedarfs alleine von der Brennstoffzellenheizung gedeckt werden konnte. Mit der Kombination einer Brennstoffzellenheizung und einer Photovoltaikanlage lässt sich die Eigenversorgung des Haushalts gegebenenfalls noch weiter erhöhen. Die Betrachtung, ob diese Kombination für den Anlagenbetreiber auch wirtschaftlich ist, muss im Einzelfall angestellt werden.


Ist die Kombination Brennstoffzellen-Heizung mit Solarthermie sinnvoll?


Die Brennstoffzellen-Heizung ist ideal darauf ausgelegt, auch die Wärme für das warme Wasser im Haushalt zu erzeugen. Gerade im Sommer tragen die Betriebszeiten der Brennstoffzellen-Heizung zu einem günstigen wirtschaftlichen Gesamtergebnis bei. Eine solarthermische Anlage würde in vielen Fällen die Betriebszeiten der Brennstoffzellen-Heizung reduzieren, weshalb diese Kombination im Einzelfall individuell betrachtet werden sollten.


Welche Voraussetzungen müssen vor dem Einbau einer Brennstoffzellen-Heizung erfüllt sein?


1. Sie sollten einen Erdgas-Anschluss und einen Gasverbrauch von über 20.000 kWh haben.

2. Sie sollten Eigentümer eines Einfamilienhauses/Reihenhauses oder einer Doppelhaushälfte mit eigener Heizungsanlage sein

3. Ihr Stromverbrauch sollte bei mindestens 2.500 kWh liegen.

4. Sie sollten keine PV- oder Solarthermie-Anlage haben, da die Brennstoffzellen-Heizung dann weniger effizient arbeiten würde.


Wichtig ist außerdem, dass Ihre vorhandene Heizung im Keller installiert ist und nicht auf dem Dachboden. Sie sollten darauf achten, dass die Deckenhöhe in Ihrem Keller eine Mindesthöhe von 205 cm hat. Zudem sollte auch ein Schornstein (vom bisherigen Heizkessel) vorhanden sein und Ihr Warmwasser über die Heizung erzeugt werden (kein Durchlauferhitzer).


 


 

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Gibt es für die Brennstoffzellen-Heizung eine Förderung?


Gibt es eine Förderung für den Einbau einer Brennstoffzellen-Heizung?


Das Heizen mit einer Brennstoffzellen-Heizung ist sehr umweltschonend und kann einen großen Beitrag zur Energiewende leisten. Aus diesem Grund unterstützt der Staat die Investition in eine Brennstoffzellen-Heizung wie die Vitovalor 300-P mit attraktiven Fördersummen.


Wie sieht die Förderung genau aus?


Das sogenannte Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) ist ein Instrument zur Förderung der Heizungsmodernisierung bei Nutzung erneuerbarer Energien. Ein Teil dieses Programms wird unter der Bezeichnung "Energieeffizienz Bauen und Sanieren - Zuschuss Brennstoffzelle" mit der Nummer 433 bei der KfW-Bnk geführt. Bis zu 40 Prozent der Investitionskosten für innovative Brennstoffzellensysteme können im Rahmen dieses Programms bezuschusst werden. Die Förderhöhe hängt von der elektrischen Leistung des jeweiligen Systems ab. Bei der Vitovalor 300-P beträgt sie bis zu 9.300 Euro.

Ergänzend dazu lässt die Fördersumme auch mit der Stromförderung aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-Gesetz) kombinieren. Für den selbst prozuzierten Strom können Anlagenbetreiber eine pauschalisierte Auszahlung in Höhe von 1.800 Euro beantragen. Alternativ können sie sich auch für einen Zuschuss für den in das öffentliche Netz eingespeisten und für den selbst verbrauchten Strom entscheiden. Für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde erhalten Anlagenbesitzer 8 Cent. Für den selbst verbrauchten Strom gibt es einen Zuschuss in Höhe von 4 Cent pro Kilowattstunde. Die Zuschläge werden für maximal 60.000 Betriebsstunden gezahlt.

Die gesamte Förderung für die Vitovalor 300-P bestehend aus KfW-Förderung und pauschalisierter Auszahlung nach dem KWK-Gesetz kann bis zu 11.100 Euro beantragen, welche die anfänglichen Investitionskosten für die Vitovalor 300-P erheblich minimieren.


Wer kann die Förderung in Anspruch nehmen?


Das Förderprogramm der KfW-Bank richtet sich an natürliche Personn, die Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern (maximal 2 Wohneinheiten) sind.

Auch Eigentümer von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeischaft sind förderberechtigt. Des Weiteren muss die Brennstoffzellen-Heizung in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden sein. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn des Vorhabens und unter Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (aus der sogenannten EEE-Liste) direkt bei der KfW-Bank gestellt sein muss. Als Beginn gilt die verbindliche Bestellung des Heizsystems oder der Abschluss eines Lieferungs- und Leistungsvertrags. Bei dem Förderantrag für Ihre Vitovalor 300-P unterstützt Sie EW Energy World von Anfang bis zum Ende.


Was muss ich im Hinblick auf die Förderung vor dem Einbau noch beachten?


Die Brennstoffzellen-Heizung selbst muss auch einige Anforderungen erfüllen. So ist im Zuge der Installation ein hydraulischer Abgleich durchzuführen. Die Brennstoffzellen-Heizung selbst muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme einen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 82 Prozent und einen elektrischen Mindestwirkungsgrad von 32 Prozent erreichen. Diesen Nachweis erbringt EW Energy World im Zuge der Installation für Sie.

Zudem ist der Abschluss eines Vollwartungsvertrags mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren Voraussetzung für die Förderung. Diesen Vollwartungsvertrag bietet unser Partner EW Energy World ebenfalls an.

Wenn Sie den Vollwartungsvertrag abschließen, bekommen Sie zudem von Viessmann zehn Jahre Garantie auf bestimmte Kriterien. Außerdem erhalten Sie von uns einen Bonus auf Ihre Brennstoffzellen-Heizung.


 

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Ich möchte gern Näheres zu der Kooperation zwischen Viessmann und E.ON erfahren.

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer Kooperation mit Viessmann und geben Ihnen im Folgenden gern einen Überblick.

Welches Unternehmen steckt hinter Viessmann?

Viessmann ist einer der international führenden Hersteller von Heiz-, Industrie- und Kühlsystemen mit Sitz in Allendorf in Hessen. Viessmann wurde 1917 gegründet und beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiter in 74 Ländern.


Warum arbeitet E.ON mit Viessmann zusammen?

E.ON und Viessmann arbeiten zusammen, um gemeinsam die Modernisierung des Heizungsmarktes voranzutreiben, denn rund 80 % der in deutschen Heizungskellern betriebenen Heizungen sind technisch veraltet (älter als 15 Jahre). Der Wärmemarkt ist mit 40 Prozent der größte Energieverbraucher der Welt – hier schlummert immenses Potenzial zur Energieeinsparung. Neue Heizungsanlagen sind nicht nur umweltschonender, sie lassen sich zudem komfortabler bedienen und sparen den Hauseigentümern bares Geld, da sie effizienter arbeiten. Um dieses Ziel voranzutreiben, zahlt E.ON an Kunden, die sich für eine Modernisierung Ihrer Heiztechnologie entscheiden, einen WärmeBonus.


Wie hoch ist der E.ON WärmeBonus für die Heizungsmodernisierung?

Die Höhe des E.ON WärmeBonus ist technologieabhängig:

  • Gasbrennwert-Wandgerät: 200 Euro (Vitodens 200/300er Serie)
  • Gasbrennwert-Kessel: 250 Euro (Vitocrossal 300)
  • Gasbrennwert-Heizung mit Solarthermie: 300 Euro (Vitodens 200/300er-Serie oder ab Vitocrossal 300 in kombination mit solarthermischer Anlage zur Trinkwasser-Bereitung und/oder Heizungsunterstützung)
  • Gas-Wärmepumpen-Heizung: 250 Euro (Vitocaldens 222-F)
  • Brennstoffzellen-Heizung: 400 Euro (Vitovalor 300-P)


 

Was sind die Voraussetzungen, um den E.ON WärmeBonus zu bekommen?

Wichtig für den Erhalt des E.ON WärmeBonus sind die folgenden Voraussetzungen:

  • Die neue Heizung ist vom Hersteller Viessmann Werke GmbH & Co. KG;
  • Es handelt sich um eine Erdgas-Heizung folgenden Typs:

           a.      Vitodens 200/300er Serie (Gas-Brennwerttherme), ggf. mit Solarthermie

           b.      Vitocrossal 300 (Gas-Brennwertkessel), ggf. mit Solarthermie

           c.       Vitocaldens 222-F (Gas-Wärmepumpen-Heizung)

           d.      Vitovalor 300-P (Brennstoffzellenheizung)

  • Die Heizung wird im Aktionszeitraum vom 1.1.2017 bis 30.6.2018 in Betrieb genommen
  • Die Erdgaslieferung für Ihre neue Erdgasheizung von Viessmann erfolgt durch E.ON (zum Zeitpunkt der Antragstellung besteht ein aktiver, ungekündigter Erdgasliefervertrag), ein Stromliefervertrag mit E.ON ist nicht ausreichend


Wie erhalte ich den E.ON WärmeBonus?

Den E.ON WärmeBonus können sie entweder online auf e.on.de/waermebonus unter "zum Online-Antrag" beantragen oder telefonisch unter der 0800 – 0 81 55 21 (Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 8.00 bis 16.00 Uhr). Der E.ON WärmeBonus wird auf der nächsten Erdgas-Jahresrechnung gutgeschrieben.


Sie sind noch kein Erdgaskunde von E.ON? Schließen Sie einfach unseren Aktionstarif E.ON KlassikErdgas24 plus ab und erhalten Sie zusätzlich zum E.ON WärmeBonus einen attraktiven Neukundenbonus.

 

Warum gibt es den E.ON WärmeBonus nicht für eine Strom-Wärmepumpe?

Vorerst ist der E.ON WärmeBonus auf Heizungen auf Erdgasbasis beschränkt. Eine Erweiterung auf Strom-Wärmepumpen ist in Überlegung.


Welche Rolle spielt E.ON wenn ich die 5 Jahre Garantie bei Viessmann bestelle?

Die 5 Jahre Garantie ist eine Leistung von Viessmann. E.ON ist nicht der Garantiegeber.
Die genauen Bedingungen für die Viessmann Garantie stehen Ihnen online zur Verfügung.

Bitte beachen Sie, dass bei unserem Produkt "E.ON WärmeDuo" andere Garantiebestimmungen gelten, die Sie online finden.


Gibt es die Möglichkeit, eine Förderung bei Einbau einer neuen Heizung zu beantragen?

Ja. Solche Förderungen sind aber auch abhängig von der eingesetzten Technologie. Nutzen Sie die Förderungsmöglichkeiten der KfW-Bank und des BAFA.Die KfW-Bank unterstützt Hausbesitzer unter anderem bei der Modernisierung von Heizkesseln über das Programm "Energieeffizient Bauen und Sanieren" mit Zuschüssen oder zinsbegünstigten Darlehen, teilweise mit Tilgungszuschüssen.

Wichtig: Anträge und Bewilligung müssen vor der Investitiongestellt werden. Informationen zu den konkreten Förderbedingungen erhalten Sie auch beim Installateur (Fachpartner) in Ihrer Nähe und unter www.kfw.de und www.bafa.de.


Wo kann ich einen Termin für die Installation vereinbaren?

Die Installation der Heizung, ebenso wie die Angebotslegung nimmt ein regionaler Installateur (Fachpartner) vor.

Bitte beachten Sie, dass bei der Brennstoffzellen-Heizung Vitovalor 300-P von Viessmann die Installation durch unseren Partner EW Energy World vorgenommen wird. Mehr Informationen dazu finden Sie online.

 

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