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Wieviel kostet eine Wärmepumpe wirklich?

Die Wärmepumpe erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Der Grund dafür ist simpel: Die Heizung ist effizient und umweltschonend. Doch was kostet eine Wärmepumpe eigentlich? Wir zeigen Ihnen, welche Kosten Sie beim Kauf berücksichtigen müssen und wie Sie versteckte Kosten vermeiden.

Kosten für die Wärmepumpe nach Typ

Die Kosten für die Anschaffung einer Wärmepumpe können stark variieren und setzen sich aus mehreren Bestandteilen zusammen, wie etwa der Demontage der alten Heizung oder einem hydraulischen Abgleich, der unter anderem dafür benötigt wird, um einen effizienten Betrieb sicherzustellen und zusätzliche Förderungen zu beantragen. Kommt dazu ein qualitativ hochwertiges Gerät, das variabel in der Leistung ist und eine lange Lebensdauer aufweist, ergeben sich folgende Kosten:

Art der Wärmepumpe

Komplettpreis Besondere Kostenfaktoren

Luft-Wasser-Wärmepumpe

ab 20.000 Euro

Fundament für Außeneinheit

Sole-Wasser-Wärmepumpe

ab 25.000 Euro

Bohrung für Erdsonde

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

ab 24.000 Euro

Bohrung für Brunnen

Luft-Luft-Wärmepumpe

ab 20.000 Euro

Fundament Außeneinheit + Luftheizung

Übrigens: Viele Anbieter werben mit sehr günstigen Preisen. Achten Sie also auf jeden Fall darauf, dass es sich um qualitativ hochwertige Geräte handelt und kalkulieren Sie zusätzlich Demontage- und Installationsarbeiten mit ein. Um Kostenfallen und Überraschungen zu vermeiden, sollten Sie diese Tipps beim Kauf einer Wärmepumpe beherzigen.

Kostenbestandteile beim Wärmepumpenkauf

Wie viel eine Wärmepumpe unterm Strich kostet, hängt von vielen Faktoren ab. Darunter fallen etwa der Wärmepumpentyp, die örtlichen Begebenheiten, der Aufwand für die Entsorgung der alten Heizung und der Installationsaufwand. Dabei macht das Wärmepumpengerät zwar den Großteil der Gesamtkosten aus, am Ende stellt sich der Endpreis jedoch aus mehreren Bestandteilen zusammen:

  • Demontage und Entsorgung der alten Heizung
  • Besondere Kostenfaktoren wie etwa das Gießen des Fundaments für die Außeneinheit der Luft-Wasser-Wärmepumpe oder die Bohrung bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe
  • Lieferung und Montage der Wärmepumpenanlage
  • Installation der Heizungsanlage inklusive Rohrleitungen, Armaturen, Verteiler und Pumpen
  • Hydraulischer Abgleich
  • Legen des Elektroanschlusses und Einbau eines zusätzlichen Stromzählers
  • Inbetriebnahme der Anlage und technische Einweisung

All diese potenziellen Kostenpunkte sollte ein Angebot für eine Wärmepumpe im Idealfall bereits enthalten. Weiterhin sollten sie darauf achten, dass die Fördermittel für Sie beantragt werden und der geringere Energiebedarf ihres Hauses durch einen neuen Energieausweis belegt wird. So können Sie vorausschauend planen und Überraschungen auf der Endabrechnung vermeiden.

Individuelle Begebenheiten sorgen für Preisunterschiede

Einen allgemeingültigen Fixpreis für die Wärmepumpe zu benennen ist schon alleine deshalb nicht möglich, weil sich der Arbeitsaufwand und die damit verbundenen Kosten je nach örtlichen Begebenheiten individuell unterscheiden. Ein Beispiel hierfür ist das Fundament für die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Dieses ist notwendig, um die Wärmepumpe darauf sicher zu installieren und daneben für die Ableitung des Kondensats auch bei Frost zu sorgen.

Fundament: 1.500 bis 5.000 Euro

Im Idealfall ist für das Gießen des Fundaments ein leicht zugänglicher Platz vor dem Haus vorhanden, sodass der Aushub einfach mit dem Minibagger erfolgen kann. Wenn dann noch ein Fertigfundament installiert werden kann, keine erhöhte Aufstellung der Wärmepumpe notwendig ist und der Boden ein einfaches Versickern des Kondensats ermöglicht, kann der Kunde mit einer verhältnismäßig günstigen Installation rechnen.

Keine Idealbedingungen herrschen dagegen beispielsweise, wenn der Aufstellort nur durch die Garage zugänglich ist, der Aushub manuell erfolgt und der Beton vor Ort gemischt und eingegossen werden muss. Sollten dann für den Kondensatablauf noch zusätzliche Vorkehrungen getroffen werden müssen und die Wärmepumpe wegen möglicher Schneehöhen auf einer Erhöhung aufgestellt werden, kann die Installation des Gerätes bis zu 3.500 € teurer ausfallen als unter Idealbedingungen.

Heizungsentsorgung: 350 bis 2.500 Euro

Ein weiteres Beispiel für einen variablen Kostenfaktor ist die Demontage und Entsorgung der alten Heizung. Hier sind Kostenschwankungen zwischen 350 € und 2.500 € möglich. Entscheidend sind dabei die Größe und Art der alten Heizung sowie die Zugänglichkeit des Aufstellraums. Ist der Heizraum etwa nur über eine enge Treppe mit Wendungen erreichbar, steigen Kosten und Aufwand entsprechend an. Die preisliche Spannweite beginnt beim Standard-Gaskessel mit Speicher und reicht über größere Gas- und Ölkessel, die man vor Ort auseinandernehmen kann, bis hin zu großen, schweren Holzkesseln, die nicht problemlos auseinanderzunehmen sind. Auch eine potenziell erforderliche Öltankentsorgung betrifft nicht jede Heizungsmodernisierung und muss deshalb individuell betrachtet werden.

Betriebskosten

Neben den Kosten für die Anschaffung der Wärmepumpe, sind die Betriebskosten ein entscheidender Faktor. Dieser sollte bereits bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Grundsätzlich gilt: Anstelle von Öl, Gas oder Holz nutzt die Wärmepumpe zum Heizen die Umweltwärme als Energieträger. Also die Wärme aus der Luft, dem Grundwasser oder dem Erdboden. Diese ist kostenlos. Um die Umweltwärme verarbeiten zu können, benötigt die Wärmepumpe jedoch Energie in Form von Strom. Wie viel Strom benötigt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem davon, wie gut ein Gebäude saniert ist und wie viel Fläche beheizt wird. Es lohnt sich daher in jedem Fall, ein unverbindliches individuelles Angebot einzuholen – oftmals bieten Energieversorger auch spezielle Stromtarife zum Heizen für Besitzer von Wärmepumpen.

Um Ihnen ein Gefühl für die Größenordnung zu vermitteln, finden Sie nachfolgend zwei Szenarien, die aus Basis des Wärmestroms von E.ON berechnet wurden. Es ergeben sich folgende Betriebskosten:

Szenario #1: Modernes Reihenhaus mit Fußbodenheizung

Was: Ein Reihenhaus aus den 1990er Jahren
Wo: Erlangen (PLZ 91054)
Heizsystem: Fußbodenheizung
Stromverbrauch:  Jahreswärmebedarf von 15.000 kWh
Jahresarbeitszahl: ca. 4,35
Kosten: Rund 770 Euro Strom pro Jahr

Szenario #2: Älteres und größeres Einfamilienhaus mit Heizkörpern

Was: Ein Einfamilienhaus (Altbau)
Wo
: Erlangen (PLZ 91054)
Heizsystem
: Heizkörper
Stromverbrauch
: Jahreswärmebedarf von 25.000 kWh
Jahresarbeitszahl: ca. 3,9
Kosten
: Rund 1.350 Euro Strom pro Jahr

Die Szenarien zeigen, dass die Betriebskosten je nach Wohnsituation sehr unterschiedlich ausfallen. Holen Sie sich also am besten eine individuelle Einschätzung ein.

Tipps für den Kauf einer Wärmepumpe

1. Eignung für Neu- oder Bestandsgebäude

Bevor Sie sich für eine Wärmepumpe entscheiden, informieren Sie sich darüber, ob sich das Gerät auch für Ihre häusliche Situation anbietet. Denn nicht jede Wärmepumpe eignet sich für die Modernisierung von Bestandsgebäuden. Wollen Sie die Heizkörper beibehalten und nicht auf eine Fußbodenheizung umrüsten, ist es beispielsweise wichtig auf die Vorlauftemperatur zu achten. Das ist die Temperatur des Wassers, das beim Heizkörper ankommt. Diese muss hoch genug sein um den Heizkörper ausreichend aufzuheizen. Zum Vergleich: Bei Fußbodenheizungen ist eine niedrigere Temperatur notwendig, da die Heizung eine größere Fläche abdeckt und nicht zu heiß werden darf.

2. Auswahl des Gerätes

Achten Sie darauf, dass die Wärmepumpe folgende Kriterien erfüllt:

  • Leistungsvariable Wärmepumpen können sich je nach Wärmebedarf an die Anforderungen des Haushalts angepassen. Somit wird eine optimale Auslastung gewährleistet und verhindert, dass sich das Gerät wiederholt an- und abschaltet und dabei langfristig Schaden nimmt. Die Leistungsvariabilität erhöht damit die Lebensdauer erheblich.
  • Eine Vorlauftemperatur von bis zu 63 Grad Celsius sorgt dafür, dass sich die Wärmepumpe auch für die Modernisierung in Bestandsgebäuden eignet.
  • Schnittstellen für Smart Meter und PV-Anlagen rüsten die Wärmepumpe auch für die Anforderungen der Zukunft

3. Prüfen der inkludierten Leistungen

Prüfen Sie bei der Kostenplanung die Leistungen, die im Angebot enthalten sind. Handelt es sich nur um das Gerät, oder um ein Komplettpaket inklusive Förderantrag, hydraulischen Abgleich und Entsorgen der alten Heizung? Sich einen Überblick über mögliche Kostenfaktoren zu schaffen hilft dabei, böse Überraschungen auf der Endabrechnung zu vermeiden.

4. Förderung für Wärmepumpen reduziert Kosten

Wer Förderungen in Anspruch nimmt, kann die Gesamtkosten der Wärmepumpe noch einmal erheblich reduzieren. Dafür müssen jedoch einige Anforderungen erfüllt werden. Der Bauherr hat dabei verschiedene Optionen, z. B. eine BAFA- oder eine KfW-Förderung. Hierbei können Sie sich je nach Wärmepumpentyp nochmals über bis zu 5.000 Euro Preisvorteil freuen. Ihr Anbieter berät Sie gerne darüber, was für Sie der beste Weg ist.

Die wichtigste Regel ist dabei stets: Der Antrag muss vor Einbau der Wärmepumpe gestellt werden.

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