Welche Heizung ist die richtige für Sie? - E.ON
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Die richtige Heizung für Sie

Ein wohlig, warmes Zuhause ist unerlässlich für unseren Komfort. Wärme gibt uns Geborgenheit und ist unabdingbar für unser Wohlbefinden. Doch wie wird sie eigentlich erzeugt? Wie unterscheiden sich die einzelnen Heizsysteme, wie z.B. Brennstoffzellen oder Wärmepumpen und welche Rollen spielen die erneuerbaren Energien.

Um Sie auf der Suche nach Ihrer persönlichen Wohlfühlwärme zu unterstützen haben wir die wichtigsten Themen rund um die Wärmeversorgung in Ihrem Zuhause zusammengefasst.

Entdecken Sie alle Möglichkeiten für ein warmes Zuhause

Strom vs. Wärme

Auf Strom entfallen durchschnittlich nur 20% des Energieverbrauchs im Haushalt, 80% dagegen auf die Wärme.

Heizen vs. Warmwasser

85% des Wärmeverbrauchs im Haushalt gehen auf die Heizung, nur 15% aufs Warmwasser.

Kosten

Mit durchschnittlich 7 ct/kWh ist Heizenergie deutlich günstiger als Strom mit rund 26 ct/kWh.

Wärme aus erneuerbaren Energien

Etwa 13% ihres Wärmeverbrauchs decken private Haushalte mit erneuerbaren Energien, vor allem mit fester Biomasse wie Holz.

Modernisierung

Über 75% aller Heizungen entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik, nur 3% von ihnen werden jährlich erneuert.

Förderungen

Nutzen Sie für Heizungen im Neubau und -modernisierungen Förderungen der KfW und des BAFA.
 

Warmwasserversorgung

Zentral
Eine zentrale Wasserversorgung findet sich in 72% aller Wohnungen in Deutschland. Während die Kaltwasserversorgung über separate Leitungen aus dem öffentliche Wassernetz erfolgt, wird das Warmwasser zentral im Kessel der Heizung erwärmt, in einem Warmwasserspeicher gelagert und über eine eigene Leitung im Haus verteilt. Die Heizungsanlage und der Energieträger können unabhängig von der Warmwasserbereitung gewählt und ausgetauscht werden. Auch die Kombination mit erneuerbaren Energiequellen ist möglich. Durch den Transport über die Leitungen kommt es zu Wärmeverlusten.

Dezentral
Bei einer dezentralen Wasserversorgung erfolgt die Erhitzung des Warmwassers direkt an der jeweiligen Verbrauchsstelle in einem strom- oder gasbetriebenen Durchlauferhitzer oder Kleinspeicher, auch Boiler genannt. Im Vergleich zur zentralen Warmwasserversorgung entstehen daher kaum Wärmeverluste. Die Investitionskosten für eine dezentrale Wärmeversorgung sind vergleichsweise gering, die Betriebskosten sind dagegen – vor allem bei elektrischen Durchlauferhitzern– meist recht hoch. Sie eignet sich vor allem für Gebäude mit niedrigem Warmwasserverbrauch.

Wohnraumlüftung

Zentral
Eine zentrale Wasserversorgung findet sich in 72% aller Wohnungen in Deutschland. Während die Kaltwasserversorgung über separate Leitungen aus dem öffentliche Wassernetz erfolgt, wird das Warmwasser zentral im Kessel der Heizung erwärmt, in einem Warmwasserspeicher gelagert und über eine eigene Leitung im Haus verteilt. Die Heizungsanlage und der Energieträger können unabhängig von der Warmwasserbereitung gewählt und ausgetauscht werden. Auch die Kombination mit erneuerbaren Energiequellen ist möglich. Durch den Transport über die Leitungen kommt es zu Wärmeverlusten.

Dezentral
Bei einer dezentralen Wasserversorgung erfolgt die Erhitzung des Warmwassers direkt an der jeweiligen Verbrauchsstelle in einem strom- oder gasbetriebenen Durchlauferhitzer oder Kleinspeicher, auch Boiler genannt. Im Vergleich zur zentralen Warmwasserversorgung entstehen daher kaum Wärmeverluste. Die Investitionskosten für eine dezentrale Wärmeversorgung sind vergleichsweise gering, die Betriebskosten sind dagegen – vor allem bei elektrischen Durchlauferhitzern– meist recht hoch. Sie eignet sich vor allem für Gebäude mit niedrigem Warmwasserverbrauch.

Wärmeverteilung

Heizkörper
Heizkörper, in denen das warme Wasser aus der Heizungsanlage strömt, verteilen die Wärme in den einzelnen Räumen eines Gebäudes. Es gibt zwei grundlegende Typen: 1. Konvektoren saugen durch Unterdruck Kaltluft an. Die erwärmte Luft steigt nach oben. Konvektionswärme sorgt für eine gleichmäßige Erwärmung der Raumluft. 2. Radiatoren geben neben der Konvektionswärme auch Strahlungswärme ab, die wir als besonders angenehm empfinden. Heizkörper sind einfach und günstig zu installieren, nehmen jedoch auch Platz in Anspruch.

Flächenheizung
Eine Flächenheizung wird in den Boden, die Decke oder die Wand eines Raumes verlegt. Am häufigsten ist die Fußbodenheizung. Es gibt zwei Technologien:
1. Die wassergeführte Flächenheizung verteilt die im Heizkessel erzeugte Wärme über ein Rohrschlangensystem das in die Fläche eingelassen ist. Die nötigen Vorlauftemperaturen sind niedriger als bei Heizkörpern, was Energie spart. Dafür ist die Installation deutlich teurer.
2. Die elektrische Flächenheizung besteht aus Heizmatten oder-kabel unter dem Fußbodenbelag. Sie lässt sich auch in bestehenden Gebäuden leicht nachrüsten. Sie eignet sich wegen ihrer geringen Heizleistung jedoch nicht als primäre Raumheizung.

Kombination von Heizsystemen

Die Kombination von Heizsystemen liegt im Trend. Sogenannte hybride Systeme verbinden in einer Heizungsanlage unterschiedliche Wärmeerzeuger. Dazu gehören sowohl erneuerbare Energien wie Umweltwärme oder Biomasse genauso wie fossile Energieträger wie Erdgas oder Heizöl.

Ein Beispiel ist die Kombination einer Erdgas-Brennwertheizung mit einer Solarthermie-Anlage. Das Heizungssystem zieht dabei möglichst viel Wärme aus der Solarthermie-Anlage. Reicht die Solarwärme nicht aus, schaltet sich die Gas-Brennwerttechnik automatisch zu. Ein Pufferspeicher verbindet beide Heiztechnologien miteinander. In dieser Kombination kann die Solarthermie-Anlage entweder nur zum Erhitzen von Warmwasser oder als Unterstützung für die Heizung mit Erdgas eingesetzt werden.

Dank der flexiblen Schaltung der Gasheizung kann diese Hybridheizung die Solarenergie optimal nutzen und gleichzeitig den Gasverbrauch senken. Das schont die Umwelt und spart Heizkosten.