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Häufige Fragen und Antworten zum E.ON WärmeDuo

1. Warum bietet E.ON das WärmeDuo an?

Den Weg zur Marktreife der Brennstoffzellen-Heizung hat E.ON als Mitglied der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) sowie der Initiative Brennstoffzelle (IBZ) über lange Zeit bis hin zur Erprobungsphase als Partner der Hersteller unterstützt. Das Engagement von E.ON führte schließlich zu einer weitergehenden Kooperation von E.ON und Viessmann mit dem Ziel, den Markteintritt dieser neuen Energielösung zu fördern. Das WärmeDuo stellt nun den nächsten Schritt dar, um die Brennstoffzellen-Heizung als zukunftsfähige Heizungstechnologie im deutschen Markt zu etablieren.

2. Wer sind EW Energy World und Viessmann und warum arbeitet E.ON mit diesen Firmen zusammen?

Bei der Wärmeversorgung von Eigenheimen setzt E.ON verstärkt auf hochinnovative, umweltschonende und wirtschaftliche Technologien.

Um diese Technologien zeitnah und unkompliziert bei Ihnen zu Hause einsetzen zu können, arbeitet E.ON mit strategischen Partnern zusammen. Im Fall des Brennstoffzellenangebotes WärmeDuo sind dies die beiden Partner EW Energy World und Viessmann.

EW Energy World ist Martkführer in Deutschland bei allen Dienstleistungen rund um das Thema hochinnovative Heiztechnologie wie z.B. Brennstoffzellen bzw. stromproduzierende Heizungen. Im Rahmen von WärmeDuo bringt EW Energy World seine Kompetenzen hinsichtlich Feinplanung, Installation und auf Wunsch des Kunden auch die Wartung der Brennstoffzellen-Heizung ein. Dieser 10-jährige Wartungsvertrag ist für eine Förderung im Rahmen des KfW Programms 433 verpflichtend und für die Förderung nachzuweisen. 

Viessmann ist einer der größten internationalen Hersteller von Heiztechnik. Das Heiztechnik Portfolio von Viessmann deckt dabei sowohl klassische Produkte wie Öl- und Gaskessel als auch hochinnovative Produkte ab. Viessmann ist ein Vorreiter für Brennstoffzellentechnologie.

3. Was ist eine Brennstoffzelle?

Eine Brennstoffzelle wandelt die im Erdgas enthaltene chemische Energie direkt in Strom und Wärme um. Das Prinzip der Brennstoffzelle wurde bereits im 19. Jahrhundert erforscht und entwickelt. Seitdem wurde die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt und wird z. B. in Japan seit einigen Jahren erfolgreich in der Energieversorgung von Haushalten eingesetzt. Auch in Deutschland bewährt sich die Brennstoffzellen-Heizung am Markt. 

4. Welchen Vorteil bietet eine Brennstoffzellen-Heizung für mich?

Die Brennstoffzellen-Heizung produziert während der Wärmeerzeugung laufend Strom, der zeitgleich im Haushalt verbraucht oder in einer Batterie vorübergehend gespeichert werden kann. Die Heizung verhilft so zu mehr Unabhängigkeit gegenüber dem Strombezug aus dem öffentlichen Netz.

Zudem wirkt sich diese Stromerzeugung günstig auf die laufenden Energiekosten aus, denn die eigene Stromproduktion ist für den Anlagenbetreiber günstiger als der Bezug aus dem öffentlichen Netz. Tests haben gezeigt, dass mit der Brennstoffzellen-Heizung ein Kostenvorteil von bis zu 40 Prozent gegenüber der bereits sehr effizienten Gas-Brennwerttechnik möglich ist. Nicht täuschen lassen darf man sich dabei von dem Gasbedarf der Brennstoffzellen-Heizung, der häufig über dem von Gas-Brennwertgeräten liegt. Der Schlüssel, der zum Kostenvorteil führt, liegt im Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms. Die von E.ON zusammen mit Kunden durchgeführten Praxistests haben gezeigt, dass bis zu 70 Prozent des Haushalts-Strombedarfs von der Brennstoffzellen-Heizung gedeckt werden konnte.

5. Ist die Brennstoffzellen-Heizung auch gut für das Klima?

Die Brennstoffzellen-Heizung funktioniert mit Erdgas. Von allen fossilen Brennstoffen (wie etwa Stein- oder Braunkohle) hat Erdgas den niedrigsten Kohlenstoffgehalt. Das heißt: Bezogen auf den gleichen Energieeinsatz entsteht bei der Verwendung von Erdgas deutlich weniger Kohlendioxid (CO2) als bei anderen Brennstoffen. Die Brennstoffzellen-Heizung erzeugt Strom und Wärme vor Ort (sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung, KWK) und spart so im Vergleich zur zentralen Stromerzeugung in Großkraftwerken bis zu 50 Prozent der CO2-Emissionen ein. Kombiniert mit dem Erdgasprodukt „E.ON ökoErdgas24“ lässt sich die Klimabilanz der Brennstoffzellen-Heizung noch weiter verbessern.

6. Welches Gerät wird im Rahmen des WärmeDuos angeboten und was leistet es?

Das angebotene Gerät ist die Vitovalor 300-P. Das im Heizgerät enthaltene Brennstoffzellenmodul wurde mit der Firma Panasonic entwickelt. In Japan sind diese Geräte von Panasonic unter dem Markennamen EneFarm seit 2009 hunderttausendfach bei Kunden in Betrieb und haben ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Wird kurzfristig mehr Strom benötigt, wird dieser automatisch aus dem Stromnetz bezogen.

Die Vitovalor 300-P liefert etwa 1 kW thermische Leistung. Die niedrige thermische Leistung ermöglicht eine hohe jährliche Betriebsstundenzahl und eine hohe Stromproduktion.

7. Wie funktioniert die Brennstoffzellen-Heizung Vitovalor 300-P?

Die Vitovalor 300-P ist eine Brennstoffzellen-Heizung, welche das Funktionsprinzip der Kraft-Wärme-Kopplung nutzt und somit neben Wärme auch Strom direkt im eigenen Keller erzeugt. Für die Strom- und Wärmeproduktion benötigt die Brennstoffzellen-Heizung neben Sauerstoff (aus der Luft) noch Wasserstoff, der innerhalb der Vitovalor 300-P aus Erdgas gewonnen wird. Es ist daher lediglich ein normaler Erdgasanschluss erforderlich.

Die speziell für Ein- und Zweifamilienhäuser entwickelte und optimierte Technik arbeitet mit einem sehr hohen Gesamtwirkungsgrad und ist ausgelegt für einen wärmegeführten Betrieb, d.h. der jeweils aktuelle Heiz- und Warmwasser-Wärmebedarf steuert den Betrieb von Vitovalor 300-P.

8. Wie ist die Vitovolar 300-P aufgebaut?

Die Vitovalor 300-P besteht aus insgesamt zwei Einheiten: einem Brennstoffzellenmodul und einem Gas-Brennwertmodul zur Spitzenlastabdeckung inklusive einem hocheffizienten Warmwasserspeicher. Beide Einheiten lassen sich getrennt voneinander transportieren und ermöglichen dadurch eine schnelle Montage, auch in engen Kellerräumen. Im Brennstoffzellenmodul der Vitovalor 300-P befinden sich unter anderem der Reformer, der Wechselrichter und der Brennstoffzellen-Stack (eine Aneinanderreihung von mehreren einzelnen Brennstoffzellen). Bevor der von der Brennstoffzellen-Heizung erzeugte Gleichstrom in das hauseigene Stromnetz eingespeist wird, wandelt der eingebaute Wechselrichter ihn in Wechselstrom um.

Die zweite Einheit des Vitovalor 300-P dient in erster Linie der Wärmeabdeckung. Sie besteht aus einer Gas-Brennwerttherme, einem Warmwasserspeicher, einem Wärmetauscher und einem Heizwasser-Pufferspeicher mit integrierter Heizwendel für die Trinkwassererwärmung. Weitere Bestandteile in der zweiten Einheit sind eine Regelung für den witterungsgeführten Betrieb, Komponenten für die Hydraulik. Beide Einheiten werden über eine gemeinsame Gasleitung versorgt. Sie teilen sich auch ein gemeinsames Abgassystem, wodurch der Montageaufwand genauso gering ist wie bei einem Gas-Brennwert-Wandgerät.

9. Welche Vorrausetzungen müssen vor dem Einbau einer Brennstoffzellen-Heizung erfüllt sein?
  1. Sie sollten einen Erdgas-Anschluss und einen Gasverbrauch von über 20.000 kWh haben.
  2. Sie sollten Eigentümer von einem Einfamilienhaus/Reihenhaus/Doppelhaushälfte mit eigener Heizungsanlage sein.
  3. Ihr Stromverbrauch sollte bei mind. 3.000 kWh liegen.
  4. Sie sollten keine Solarthermie-Anlage haben, da die Brennstoffzellen-Heizung dann weniger effizient arbeiten würde.

Wichtig ist außerdem, dass Ihre vorhandene Heizung im Keller installiert ist und nicht auf dem Dachboden. Sie sollten darauf achten, dass Ihre Deckenhöhe in Ihrem Keller eine Mindesthöhe von 200 cm hat. Zudem sollte auch ein Schornstein (vom bisherigen Heizkessel) vorhanden sein und Ihr Warmwasser über die Heizung erzeugt werden (kein Durchlauferhitzer).

10. Gibt es eine Förderung für den Einbau einer Brennstoffzellen-Heizung?

Ja, das Heizen mit einer Brennstoffzellen-Heizung ist sehr umweltschonend und kann einen großen Beitrag zur Energiewende leisten. Aus diesem Grund unterstützt der Staat die Investition in eine Brennstoffzellen-Heizung wie die Vitovalor 300-P mit attraktiven Fördersummen.

11. Wie sieht die Förderung genau aus?

Das sogenannte Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) ist ein Instrument zur Förderung der Heizungsmodernisierung bei Nutzung erneuerbarer Energien. Ein Teil dieses Programms wird unter der Bezeichnung „Energieeffizienz Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ mit der Nummer 433 bei der KfW-Bank geführt. Bis zu 40 Prozent der Investitionskosten für innovative Brennstoffzellensysteme können im Rahmen dieses Programms bezuschusst werden. Die Förderhöhe hängt von der elektrischen Leistung des jeweiligen Systems ab. Bei der Vitovalor 300-P beträgt sie bis zu 9.300 Euro.

Ergänzend dazu lässt sich die Fördersumme auch mit der Stromförderung aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz kombinieren. Für den selbst produzierten Strom können Anlagenbetreiber eine pauschalisierte Auszahlung in Höhe von 1.800 Euro beantragen. Alternativ können sie sich auch für einen Zuschuss für den in das öffentliche Netz eingespeisten und für den selbst verbrauchten Strom entscheiden. Für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde erhalten Anlagenbesitzer 8 Cent. Für den selbst verbrauchten Strom gibt es einen Zuschuss in Höhe von 4 Cent pro Kilowattstunde. Die Zuschläge werden für maximal 60.000 Betriebsstunden gezahlt. Zusammen mit der KfW-Förderung können es dann bis zu 11.100 Euro sein, die die anfänglichen Investitionskosten für die Vitovalor 300-P erheblich minimieren.

12. Wer kann die Förderung in Anspruch nehmen?

Das Förderprogramm der KfW-Bank richtet sich an natürliche Personen, die Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern (maximal 2 Wohneinheiten) sind. Auch Eigentümer von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaft sind förderberechtigt. Des Weiteren muss die Brennstoffzellen-Heizung in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden sein. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn des Vorhabens und unter Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (aus der sogenannten EEE-Liste) direkt bei der KfW-Bank gestellt sein muss. Als Beginn gilt die verbindliche Bestellung des Heizsystems oder der Abschluss eines Lieferungs- und Leistungsvertrags. Bei dem Förderantrag für Ihre Vitovalor 300-P unterstützt Sie EW Energy World von Anfang bis zum Ende.

13. Was muss ich im Hinblick auf die Förderung vor dem Einbau noch beachten?

Die Brennstoffzellen-Heizung selbst muss auch einige Anforderungen erfüllen. So ist im Zuge der Installation ein hydraulischer Abgleich durchzuführen. Die Brennstoffzellen-Heizung selbst muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme einen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 82 Prozent und einen elektrischen Mindestwirkungsgrad von 32 Prozent erreichen. Zudem ist der Abschluss eines Vollwartungsvertrags mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren Voraussetzung für die Förderung. Diesen Vollwartungsvertrag bietet unser Partner EW Energy World an.

14. Schließe ich beim Kauf einer Brennstoffzellen-Heizung den Vertrag mit E.ON, Viessmann oder mit EW Energy World?

Der Vertrag wird mit EW Energy World abgeschlossen. Viessmann stellt die Technologie zur Verfügung und wir von E.ON, freuen uns mit Ihnen einen Erdgasvertrag und ggf. einen Reststromvertrag abschließen zu können. Ein E.ON Erdgasvertrag ist Voraussetzung für die Auszahlung des E.ON WärmeBonus.

15. Wenn ich gleichzeitig einen E.ON Strom oder Gas Vertrag abschließe, wie lang ist die Laufzeit? Darf ich jederzeit kündigen?

Das hängt von den jeweiligen Tarifkonditionen ab. Ihr E.ON Kundenberater kann Ihnen hier weiterhelfen.

16. Mit wem mache ich den Termin für die Installation meiner neuen Brennstoffzellen-Heizung aus?

Direkt mit dem Kundenbetreuer von EW Energy World. EW Energy World wird auch Ihre neue Brennstoffzellen-Heizung einbauen und auf Wunsch einen Wartungsvertrag mit Ihnen abschließen.

17. Wie läuft das mit der Wartung? Muss ich mich selbst darum kümmern und einen Handwerker beauftragen?

Sie können beim Kauf der neuen Brennstoffzellen-Heizung die regelmäßige jährliche Wartung durch EW Energy World mit beauftragen. 

18. An wen wende ich mich wenn meine Heizung nicht richtig funktioniert?

Sie erhalten beim Einbau der Heizung durch EW Energy World eine Notrufnummer.

19. Wer bietet mir Gewährleistung?

Die Gewährleistung für die Installation des Geräts wird von EW Energy World übernommen. Im Gewährleistungsfall haftet diese GmbH gemäß den gesetzlichen Vorgaben. Viessmann gibt darüber hinaus eine Garantie auf Bestandteile der Brennstoffzellen-Heizung für 10 Jahre. Genaue Details zu dieser Garantie finden Sie hier: https://www.viessmann.de/de/services/10_jahre_garantie_edelstahlwaermetauscher.html

Zudem erhalten Sie sowohl für Garantie- als auch für Gewährleistungsfälle beim Einbau eine Notrufnummer.