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E.ON Auswertung: Jeder zweite Deutsche streamt

Hamburg, Mainz und Köln im Regional-Vergleich mit größtem Streaming-Anteil

19.04.2021

  • Bundesweit streamen fast 55 Prozent – in den Stadtstaaten ist der Streaming-Anteil besonders groß
  • Regionale Daten für alle 401 Landkreise und kreisfreien Städte: Hamburg, Mainz und Köln mit höchsten Quoten
  • Schleswig-Holsteiner Streaming-Fans würden „grüne“ Anbieter am häufigsten bevorzugen

Streaming boomt: Mehr als jede/r zweite Deutsche konsumiert regelmäßig Inhalte wie Videos, Musik, Podcasts oder Spiele über das Internet – und auch Nachhaltigkeit spielt dabei für viele eine Rolle. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Civey-Umfrage für den E.ON Energieatlas, der unter https://energieatlas.eon.de abrufbar ist.

Der Auswertung zufolge geben 54,9 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger an, mindestens einmal wöchentlich übers Netz zu streamen. Familien mit Kindern nutzen solche Angebote mit 70 Prozent überdurchschnittlich häufig. Und auch in den einzelnen Altersgruppen zeigen sich große Unterschiede: Bei den 18 bis 29-Jährigen ist die Streaming-Quote am höchsten, hier sind es rund acht von zehn Befragten. Bei älteren Befragten ist der Anteil etwas geringer (50 bis 64 Jahre: 49,4 Prozent; 65 und älter: 31,1 Prozent).

Videos werden am häufigsten gestreamt

Die beliebtesten Streaming-Inhalte sind Videos, sie werden von 70,6 Prozent der befragten Streaming-Fans mindestens einmal wöchentlich abgerufen. Danach folgen Musik, (49,5 Prozent), Podcasts (22,4 Prozent) und Spiele (11,2 Prozent). Rund ein Viertel der Befragten konsumiert die Inhalte „zwei bis drei Stunden“ täglich. „Mehr als fünf Stunden“ streamt nur jeder 20.

Regional unterscheidet sich der Anteil der Streaming-Nutzerinnen und Nutzer teils deutlich: Überdurchschnittlich hoch auf Bundesland-Ebene ist die Streaming-Quote in den Stadtstaaten Hamburg (63,3 Prozent), Berlin (58,2 Prozent) und Bremen (57,1 Prozent). Beim Vergleich der 401 Landkreise und kreisfreien Städte ist Hamburg ebenfalls an erster Stelle, außerdem erweisen sich Mainz (62,1 Prozent) und Köln (61,6 Prozent) als absolute „Streaming-Hochburgen“. Generell lässt sich ein Stadt/Land-Gefälle erkennen: In dicht besiedelten Gebieten ist die Streaming-Quote häufig grundsätzlich größer als in Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte.

Schleswig-Holsteiner Nutzer würden „grüne“ Anbieter am häufigsten bevorzugen

E.ON hat außerdem ermittelt, wie nachhaltig Streaming-Nutzende in Deutschland orientiert sind. Auf die Frage, ob sie Anbieter bevorzugen würden, wenn diese für die Bereitstellung ihrer Angebote ausschließlich erneuerbare Energie nutzen würden, antworteten 44,4 Prozent der Streaming-Fans mit „Ja“. Im regionalen Vergleich platziert sich Schleswig-Holstein hierbei an der Spitze der Bundesländer (50,8 Prozent). Auf den Plätzen zwei und drei folgen Baden-Württemberg (50,3 Prozent) und Hamburg (49,2 Prozent).

Die Details zu den Umfrage-Ergebnissen rund ums Thema Streaming finden Sie im E.ON Energieatlas: https://energieatlas.eon.de.

Bundesland-Vergleich: So streamt Deutschland

Fragestellung: „Streamen Sie mindestens einmal pro Woche Inhalte über das Internet (z.B. Videos, Musik, Podcasts oder Spiele)?“

Position Bundesland Anteil „Ja“-Antworten
1 Hamburg 63,3%
2 Berlin 58,2%
3 Bremen 57,1%
4 Rheinland-Pfalz 56,7%
5 Niedersachsen 56,1%
5 Nordrhein-Westfalen 56,1%
7 Hessen 56,0%
8 Schleswig-Holstein 55,3%
9 Saarland 55,1%
10 Baden-Württemberg 54,4%
11 Bayern 54,1%
12 Brandenburg 52,4%
13 Mecklenburg-Vorpommern 52,1%
14 Sachsen 51,8%
15 Sachsen-Anhalt 49,6%
16 Thüringen 46,5%

Kreis-Vergleich: So streamt Deutschland

Fragestellung: „Streamen Sie mindestens einmal pro Woche Inhalte über das Internet (z.B. Videos, Musik, Podcasts oder Spiele)?“

Position Landkreis/kreisfreie Stadt Anteil „Ja“-Antworten
1 Kreisfreie Stadt Hamburg 63,3%
2 Kreisfreie Stadt Mainz 62,1%
3 Kreisfreie Stadt Köln 61,6%
4 Kreisfreie Stadt Darmstadt 61,0%
5 Kreisfreie Stadt Frankfurt am Main 60,7%
6 Kreisfreie Stadt Wolfsburg 60,6%
7 Landkreis Friesland 60,3%
8 Kreisfreie Stadt München 60,1%
9 Kreisfreie Stadt Baden-Baden 60,0%
10 Landkreis Trier-Saarburg 59,8%
Hintergrund: Das Marktforschungsunternehmen Civey befragte für den „Streaming-Atlas“ im Februar 2021 unterschiedlich große Stichproben. Um den Anteil der Streaming-Nutzer zu ermitteln, wurden insgesamt 30.000 Bundesbürger befragt. Die Ergebnisse sind auf Ebene des Bundes, der Bundesländer und der Landkreise und kreisfreien Städte repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Streamen Sie mindestens einmal pro Woche Inhalte über das Internet (z.B. Videos, Musik, Podcasts oder Spiele)?“ Antwortmöglichkeiten: „Ja“, „Nein“, „Weiß nicht“.
Um Inhalte / Dauer des Konsums zu ermitteln, wurden 1.000 Personen befragt, die regelmäßig streamen. Die Fragestellungen lauteten: „Welche dieser Inhalte streamen Sie mindestens einmal pro Woche?“ / „Wie viele Stunden streamen Sie täglich Inhalte über das Internet (z.B. Videos, Musik, Podcasts oder Spiele)?“
Für das Nachhaltigkeits-Ranking wurden insgesamt 7.500 Personen, die regelmäßig streamen, befragt. Die Ergebnisse sind auf Bundes- und Landesebene repräsentativ für Personen, die regelmäßig Inhalte über das Internet streamen. Die Fragestellung lautete: „Würden Sie Streaming-Anbieter bevorzugen, die für die Bereitstellung ihrer Angebote ausschließlich erneuerbare Energien nutzen?“ Antwortmöglichkeiten: „Ja, auf jeden Fall“, „Eher ja“, „Unentschieden“, „Eher nein“, „Nein, auf keinen Fall“. Die „Ja“-Antwortmöglichkeiten wurden für die Auswertung zusammengefasst.
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