Umfrage: Kostenfalle Heizung – veraltete Wärmeanlagen verschleudern bares Geld
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Umfrage: Kostenfalle Heizung – veraltete Wärmeanlagen verschleudern bares Geld

16.11.2017

  • 90 Prozent der Bundesbürger wissen nicht, wie hoch die Kosten für Heizung und Warmwasser im Haushalt sind.
  • Millionen Heizungsanlagen sind inzwischen älter als 20 Jahre
  • Moderne Systeme sparen bis zu 40 Prozent der Kosten und können gleichzeitig Strom erzeugen.

Vielen Verbrauchern in Deutschland ist nicht bewusst, wie hoch die Kosten für Heizung und Warmwasser in ihrem Haushalt sind. Das ergab eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von E.ON. Die Kosten für ein warmes Zuhause und heißes Wasser in Bad und Küche machen – je nach Zustand der Gebäude – rund 70 Prozent der gesamten Energierechnung aus. Das ist aber lediglich nur jedem zehnten Bundesbürger klar. Wahrscheinlich stehen deshalb noch Millionen betagter Heizungsanlagen in deutschen Kellern, die mit mehr als 20 Jahren ein viel zu hohes Alter erreicht haben. Hier geht das Geld millionenfach direkt durch den Kamin, von der CO2-Belastung des Klimas ganz zu schweigen. Dazu passt ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Rund 75 Prozent der Befragten unterschätzen, wie viele veraltete Heizungsanlagen in deutschen Haushalten noch ihren Dienst versehen. Von den rund 20 Millionen Heizungen sind neun bis zwölf Millionen mehr als 20 Jahre alt. Darauf hätte laut Umfrage aber nur jeder Vierte der Befragten getippt.

Eine Kooperation zwischen E.ON und dem renommierten Heiztechnik-Hersteller Viessmann soll an dieser Stelle Bewegung in den Markt bringen. Im neuen Produktpaket „E.ON WärmeDuo“ steckt eine der heute fortschrittlichsten Heizungstechnologien: Eine Brennstoffzelle, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt und dabei Wasserstoff aus dem Energieträger Erdgas gewinnt. Das kompakte Gerät Viessmann Vitovalor 300-P ist ideal für die energetische Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern mit einem mittleren bis hohen Wärmebedarf. Die Brennstoffzelle liefert hier nicht nur Raumwärme und heißes Wasser, sondern produziert gleichzeitig Strom. Die Tagesleistung von bis zu 16,5 Kilowattstunden Strom reicht aus, um den Grundbedarf fast komplett abzudecken. Unter dem Strich spart der Haushalt damit fast die Hälfte seiner Energiekosten.

„Mit der Brennstoffzellen-Technologie bieten wir unseren Kunden eine moderne, nachhaltige und vor allem klimaschonende Lösung an“, so Uwe Kolks, Geschäftsführer E.ON Energie Deutschland. „Durch die sehr hohe Effizienz der Anlagen wird dabei der Energieträger Erdgas bestmöglich genutzt. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern senkt auch massiv die CO2-Belastung des Klimas.“

„Viessmann war der erste Hersteller, der ein Brennstoffzellen-Heizgerät serienmäßig in den europäischen Markt eingeführt hat“, sagt Dr. Frank Voßloh, Geschäftsführer der Viessmann Deutschland GmbH: „Das kompakte Gerät hat sich in Japan mehr als 100.000-mal bewährt. Es braucht nur etwas mehr als einen halben Quadratmeter Platz, ist leicht zu installieren und kann selbstverständlich per App gesteuert werden.

Mehr als 11.100 Euro sparen durch Förderprogramme und Zuschüsse

Im Rahmen der staatlichen Förderungen für „E.ON WärmeDuo“ können Interessenten beim Kauf einer Brennstoffzellen-Heizung von Viessmann 11.100 Euro sparen. Der Staat zahlt für den Umstieg auf moderne Heizungssysteme hohe Fördersummen, dazu kommen Zuschüsse der Partner E.ON und Viessmann sowie Vergünstigungen nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. Addiert man diese Fördersummen mit den Einsparungen, die kontinuierlich um 40 Prozent gesenkte Energiekosten ausmachen, refinanziert sich der Kauf der Brennstoffzelle innerhalb eines überschaubaren Zeitraums. Das Komplettpaket umfasst eine individuelle Beratung, die ideale Auslegung der Anlage, Installation und Wartung sowie die Erdgas- und Reststrombelieferung. Optional kann ein individuelles Finanzierungsmodell über die meisten Hausbanken in Anspruch genommen werden. „E.ON WärmeDuo“ wird bundesweit angeboten.

Weitere Informationen unter www.eon.de/waermeduo und www.vitovalor.de

Dem Sanierungsstau in Deutschland sagt auch der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie den Kampf an. Auf den Gebäudesektor in Deutschland entfallen immer noch über 40 Prozent des Primärenergieverbrauchs und über 30 Prozent des CO2-Ausstoßes. Bei einem Großteil der rund 16 Mio. Ein- und Zweifamilienhäuser besteht erheblicher Sanierungsbedarf. Die Sanierungsquote stagniert seit Jahren bei lediglich rund zwei Prozent.

Nur knapp 40% der Heizungen laufen optimal (Stand 2016)