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Smarte Kameraüberwachung bietet Sicherheit für Ihr Zuhause.   ​

Kamera-
überwachung: Smarte Sicherheit für Ihr Zuhause

Was ist bei der privaten Kameraüberwachung überhaupt erlaubt und was ist im Umkehrschluss per Gesetz verboten? Unser Ratgeber klärt Sie über Rechten und Pflichten auf.

Hier erhalten Sie einen Überblick:

Was fällt unter die Kameraüberwachung?

Heute sind Überwachungskameras für den Innen- wie Außenbereich intuitiv bedienbar und lassen sich sogar aus der Ferne per Smartphone oder Tablet steuern.

Die Kameraüberwachung ist „eine optisch-elektronische Einrichtung, die der Beobachtung“ dient. Überwachungskameras übertragen entweder Bilder oder nehmen die Umgebung als Video auf und speichern diese Daten für eine zeitversetzte Auswertung. Ist die Kamera mit einem Mikrofon ausgestattet, wird zusätzlich der Ton erfasst. Üblicherweise sollen die Kameras präventiv Einbrecher abschrecken oder vor einem Einbruch schützen.

Vorteile und Nachteile der Videoüberwachung

Bei der Videoüberwachung im privaten sowie öffentlichen Bereich sind rechtliche Grundlagen zu beachten.
Vorteile der Videoüberwachung
  • Abschreckende Wirkung, Straftaten können verhindert werden.
  • Smarte Videoüberwachung erlaubt das Eingreifen von unterwegs.
  • Sie dienen der Beweissicherung zur Aufklärung von Straftaten.
  • Fernbetreuung von Haustieren, Senioren und Kindern möglich.
Nachteile der Videoüberwachung
  • Strenge Gesetze mit hohen Strafen bei Nichtbeachtung des Datenschutzes.
  • Kann zu Rundum-Überwachung führen.

Rechtliche Grundlagen der Videoüberwachung

Die Gesetze zu Überwachung, Datenerhebung und des Persönlichkeitsrechts sind in Deutschland strikt. Was erlaubt ist, hängt von der Art der Videoüberwachung ab. Rechtlich macht es einen Unterschied, ob im öffentlichen Raum, am Arbeitsplatz oder in privater Umgebung Videokameras installiert sind. Da sich die Gesetzeslage je nach Bundesland unterscheidet, fragen Sie vor der Installation am besten den Landesdatenschutzbeauftragten oder die Polizei nach deren Einschätzung

Videoüberwachung im öffentlichen Raum dient hauptsächlich der Beweissicherung.

Videoüberwachung im öffentlichen Raum

​Die Beweissicherung von Vandalismus oder Straftaten ist das Hauptziel, wenn an öffentlichen Plätzen, in Bahnhöfen, Tankstellen und Geschäften Kameras installiert werden. Mit dem Betreten des Bereichs erklärt man sich einverstanden, überwacht zu werden.

​Seit dem 25. Mai 2018 muss auf dem Hinweisschild zusätzlich zum Piktogramm der Verantwortliche, der Datenschutzbeauftragte, der Zweck der Datenverarbeitung und die Speicherdauer aufgeführt werden. In den meisten Fällen wird auf die Wahrung des Hausrechts verwiesen.

Videoüberwachung am Arbeitsplatz benötigt die Zustimmung der Mitarbeiter.

Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Am Arbeitsplatz darf nur überwacht werden, wenn die Angestellten zustimmen. Unterschieden wird, ob Sie im Büro arbeiten oder in „öffentlich zugänglichen Räumen“ wie dem Bankschalter oder einem Verkaufsraum Ihrer Tätigkeit nachgehen. Bei Letzteren schlägt die Videoüberwachung aus Sicherheitsgründen oft das persönliche Recht.

Verboten bleiben privat genutzte Räume wie Toiletten, Duschen, Schlafplätze und Umkleiden. Auch private Gespräche darf niemand aufnehmen, das wäre laut §201 StGB ein Verstoß gegen die „Vertraulichkeit des Wortes“. Daten aus der Kamera müssen Arbeitgeber üblicherweise innerhalb von 48 Stunden löschen, als Beweismaterial kann die Frist verlängert werden.

Videoüberwachung zu Hause

Videoüberwachung zu Hause

​Heimliches Filmen ist daheim definitiv verboten – das Grundgesetz gilt schließlich überall. Besonders wichtig ist das Persönlichkeitsrecht. Vereinfacht geht es dabei darum, dass jeder selbst bestimmen darf, was andere über ihn wissen. Dazu zählen auch Bilder oder andere persönliche Daten.  

Jeder, der Zutritt zu Ihrer Wohnung hat, muss über die Überwachung informiert sein und damit einverstanden sein. Das gilt auch für Teenager ab 14 Jahren! Eine Ausnahme ist die Babyüberwachung. Säuglinge und Kleinkinder dürfen Sie auch im Schlaf beobachten.

Mit einer Outdoor-Kamera lässt sich die Videoüberwachung auf den Außenbereich ausdehnen. Entsprechend müssen auch dort gut sichtbare Hinweise für Paketzusteller, Dienstleister und Ihre Gäste angebracht sein.

Wichtig zu wissen: Selbst eine Attrappe verändert das Verhalten der scheinbar beobachteten Personen und wird daher rechtlich identisch behandelt wie eine echte Überwachungskamera!

Wichtigse Hinweise zur privaten Kameraüberwachung

Bei der Überwachung mit einer Kamera müssen Sie Hinweisschilder anbringen.
Diese Punkte sollten Sie bei der Kameraüberwachung umsetzen:
  1. Hinweisschild anbringen
    Für Videoüberwachung herrscht Hinweispflicht. Durch ein gut sichtbar angebrachtes Schild sind alle informiert und können selbst entscheiden, ob sie Ihr Privatgrundstück betreten oder nicht. Der Zutritt entspricht einer Willenserklärung.
  2. Schriftliche Zustimmung einholen
    Babysitter, Putzkraft, Handwerker, Gäste und Familie – sie alle müssen über die Überwachung in der Wohnung und die dadurch erfassten persönlichen Daten informiert werden und dieser zustimmen. Am besten lassen Sie sich das schriftlich geben.
  3. Kameras abschalten, wenn Sie zu Hause sind
    Das ist entspannter für alle Hausbewohner und Gäste.
Diese Punkte sind bei der Nutzung von Kameras verboten:
  1. ​Öffentliche Straßen und Wege überwachen
    Öffentliche Wege und Straßen dürfen nicht gefilmt werden. Achten Sie darauf, wenn Sie Ihre Kamera so ausrichten, dass z.B. kein Gehweg oder das Grundstück des Nachbarn im Bild ist.
  2. Gemeinsame Wege filmen
    Gemeinsame Wege wie die Hofeinfahrt, das Treppenhaus und der Eingangsbereich dürfen nicht überwacht werden. Ausnahme: Alle Parteien stimmen schriftlich zu.
  3. Überwachungsvideos ins Internet stellen
    Bilder oder Videos haben nichts im Internet verloren – auch nicht von einem ertappten Einbrecher. Das kann sogar zu einer Klage auf Schadensersatz führen! Beweismaterial geben Sie immer an die Polizei. Starten Sie keine privaten Fahndungsaufrufe.
  4. Private Räume überwachen
    Es ist verboten, intime Bereiche wie das Schlafzimmer, Toilette, Bad und Sauna in seinem Zuhause zu überwachen.​

So wird die Videoüberwachung DSGVO-konform

DSGVO

​Die EU-weite Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das überarbeitete Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gelten seit Mitte 2018. Beide haben das Ziel, personenbezogene Daten besser zu schützen. Welche Auswirkungen haben DSGVO und BDSG auf das Thema Videoüberwachung und Datenschutz?  

Interessanterweise gibt es in diesen Verordnungen keinen ausdrücklichen Passus über private Personen. In beiden Gesetzen wird darauf hingewiesen, dass das Regelwerk nicht für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt, die jemand in „ausschließlich persönlichen oder familiären Tätigkeiten“ verarbeitet.  

Solange Sie also Videos und Bilder nur in Ihrer Wohnung aufnehmen, unterliegt die rein private Überwachung nicht der Kontrolle der Datenschutzaufsichtsbehörden. Das Persönlichkeitsrecht aller Gefilmten sowie zivilrechtliche und strafrechtliche Vorgaben müssen Sie davon unabhängig trotzdem einhalten!

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