Energiespartipps für Ihr Zuhause - Energiesparen leicht gemacht
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Energiespar­tipps für Ihr Zuhause

Energiespartipps für Ihr Zuhause

Umweltbewusst leben und gleichzeitig den Geldbeutel schonen: Energie sparen trägt einen großen Teil dazu bei und ist oft einfacher, als die meisten denken. Privathaushalte in Deutschland verbrauchen jährlich rund 600 Milliarden Kilowattstunden – wir sagen: Das kann weniger werden!

Denn es gibt es auch viele einfache Tricks für den Alltag zuhause, mit denen Sie ganz ohne Verzicht auf Komfort Energie sparen können.

Wir haben die besten Energiespartipps für Sie gesammelt – schauen Sie doch mal rein!

Energiesparen im Badezimmer – so schonen Sie Ihren Geldbeutel

Morgens im Bad mag es zu ziemlich jeder kuschelig warm. Doch wie kommt man am energieeffizientesten auf die Wohlfühltemperatur – und wo lässt sich im Bad noch Energie sparen?

Kostenfalle Heizlüfter

Um das Badezimmer vor allem in der Übergangszeit morgens schnell aufzuheizen, nutzen auch heute immer noch viele Menschen die altbewährten Heizlüfter. Die kleinen Elektrogeräte bringen das Bad zwar schnell auf mollige Temperaturen, sind aber richtige Stromfresser. Ein durchschnittliches Gerät verbraucht rund 2.000 Watt in der Stunde. Geht man von einem Strompreis von etwa 28 Cent pro Kilowattstunde aus, kostet der kleine Wärmespender mehr als 50 Cent pro Stunde. Das hört sich erstmal nicht viel an. Geht man allerdings davon aus, dass das Gerät während der Morgenroutine täglich etwa 30 Minuten läuft, summieren sich die Kosten übers Jahr gesehen schnell auf einen Berg von über 150 Euro.

Warmes Bad für kleines Geld

Wer es morgens im Bad muckelig warm mag, aber nicht die ganze Nacht durchheizen möchte, kann dank neuester Technik auf günstigere Alternativen zugreifen. Viele Smarthome-Systeme sind nämlich so intelligent, dass sie die Heizung von selber anschalten, noch lange bevor Sie überhaupt das Bett verlassen haben. Beginnt Ihre Badezimmerzeit beispielsweise jeden Morgen um 06:30 Uhr, kann das Smarthome-Thermostat Ihre Heizung bereits um 06:00 Uhr hochfahren, sodass das Badezimmer eine angenehme Temperatur hat, wenn Sie unter die Dusche steigen. So schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern auch erheblich Ihren Geldbeutel – ganz ohne Abstriche und unangenehme Eismomente.

Luftige Warmduscher erwünscht

Im Bad verstecken sich allerdings noch weitere einfache Möglichkeiten, bares Geld zu sparen. Wer beispielsweise beim Duschen die Wassertemperatur etwas reduziert, spart nicht nur, sondern schont gleichzeitig auch noch die Haut. Denn zu heißes Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit und Fett.
Ein weiterer Trick ist Luft im Wasser. Klingt erst einmal komisch, wird in der Regel aber gar nicht bemerkt und sorgt für eine Wassereinsparung von 50 Prozent. Sogenannte Strahlregler oder Luftsprudler lassen sich leicht auf den Auslauf des Wasserhahns montieren und fügen im Durchfluss unbemerkt Luft hinzu. So fließt weniger Wasser durch den Hahn, was beim Duschen oder Händewaschen aber gar nicht auffällt und deshalb auch zu keiner Komforteinbuße führt. Einziges Manko: Wer eine große Menge Wasser beispielsweise in einen Eimer füllen möchte, muss ein wenig länger warten.

Du hast die Haare schön

Weitere Stromfresser im Bad sind Föhn, Glätteeisen und Co. Generell gilt: Diese Geräte sollten nicht auf höchster Leistungsstufe laufen. Denn hohe Temperaturen schaden sowohl dem Geldbeutel als auch der Haarstruktur. Damit der Föhn nicht heißläuft, hilft es auch, vor allem langes Haar gut abzutrocknen, bevor der Föhn den letzten Schliff setzt. Kleiner Beautytipp: Haare trocken tupfen, nicht rubbeln. Das schont Ihr Haar und lässt es gesünder wirken. Am meisten sparen Sie aber, wenn Sie, so es die Außentemperaturen erlauben, ganz auf die Styling-Geräte verzichten. Versuchen Sie’s dann doch auch mit einem Salzspray – das gibt dem Haar Halt und Volumen und obendrein einen verwegenen Surfer-Look.

Zähneputzen: Handbetrieb vs. Elektro

In den meisten deutschen Bädern finden sich heutzutage elektrische Zahnbürsten. Die kleinen Helfer versprechen Zahnpflege auf professionellem Niveau und sind auch schon für die Kleinsten im passenden Design verfügbar. Auch aus energetischer Sicht spricht nichts gegen die Elektrozahnbürsten: Ihr Verbrauch ist äußerst gering. Worauf Sie beim Zähneputzen dagegen wirklich achten sollten, ist der Wasserverbrauch. Füllen Sie Wasser zum Ausspülen in einen Becher (ein halber genügt in der Regel) und lassen Sie das Wasser während des Zähneputzens nicht laufen.

Auch im Bad können Sie Energie sparen
In der Küche können Sie viel Energie sparen

Kühlschrank, Backofen und Co. – Energiesparen in der Küche

In kaum einem anderen Raum stehen so viele elektrische Geräte mit hohem Energieverbrauch wie in der Küche. Zu den größten Stromfressern gehören allen voran Backofen und Kühlschrank, aber auch Herd, Kaffee- und Spülmaschine verbrauchen zu viel Energie, wenn man sie nicht richtig nutzt. Mit ein paar kleinen Tricks können Sie in der Küche daher so richtig Geld sparen.

Coole Dauerläufer: So verbraucht Ihr Kühlschrank weniger Energie

  • Kein Platz an der Sonne: Steht der Kühlschrank an einem warmen Platz, etwa am Herd oder mit direkter Sonneneinstrahlung, braucht er mehr Energie.
  • Zu eisig: Je dicker das Eis im Gefrierschrank, umso mehr Strom frisst er. Eine Schicht von nur zwei Millimetern verursacht einen Anstieg im Verbrauch von satten 15 Prozent. Auch der Kühlschrank kann vereisen. Bildet sich an der Rückwand regelmäßig Eis, kann das an einer porösen Türdichtung liegen (die man leicht austauschen kann) oder daran, dass der Ablauf verstopft ist.
  • Auftauen mit Doppelnutzen: Morgen gibt es das Hackfleisch aus der Gefriertruhe? Dann lassen Sie es am besten über Nacht langsam im Kühlschrank auf tauen. Es gibt dabei Kälte ab, der Kühlschrank muss weniger arbeiten, das Fleisch taut schonend auf. Warmes nicht ins Kalte Erst wenn warme Speisen abgekühlt sind, dürfen sie in den Kühlschrank. Sonst braucht er viel zusätzliche Energie, um wieder auf seine Temperatur zu kühlen.
  • Kein Grad mehr: Sieben Grad im Kühlschrank, 18 Grad minus im Gefrierschrank. Das reicht aus. Jedes Grad weniger bedeutet etwa sechs Prozent mehr Stromverbrauch. Sieben Grad erreichen Sie in der Regel bereits mit den niedrigen Regelstufen 1-2. Trotzdem ist es in einigen Bereichen wie der Tür wärmer, weiter hinten und auf der Glasplatte um einige Grad kälter. So können Sie für alle Lebensmittel den richtigen Platz finden.
  • Weg mit dem Staub: Hinter dem Kühlschrank ist der Wärmetauscher. Setzt sich darauf Staub ab, verhindert dieser, dass die warme Luft von innen ungehindert abgegeben wird. Deshalb mit einem Staubsauger einfach einmal im Jahr den Schmutz absaugen.
So sparen Sie mit Ihrem Kühlschrank Geld

Essen effizient zubereiten

In Ihrer Küche wimmelt es von Spezialgeräten zur Zubereitung von Essen? Eierkocher, Toaster und Co. streiten sich um den besten Platz auf der Anrichte? Gut so, denn diese Geräte haben tatsächlich ihren Sinn und bereiten die entsprechenden Lebensmittel am effizientesten zu und holen ihren Anschaffungspreis schnell wieder herein – wenn man beim Kauf auch auf die Energieeffizienz achtet.

Herd

Wichtig ist es, den Topf immer passend zur Plattengröße zu wählen und die Restwärme der Platte bestmöglich zu nutzen. Der passende Deckel ist ebenfalls Pflicht: Ohne Deckel verbrauchen sie viermal mehr Energie als mit. Speisen die besonders lange Garen sollen, wie beispielsweise ein Eintopf oder Schmorbraten, sollten Sie im Schnellkochtopf zubereiten. Auf diese Weise verbrauchen Sie teilweise 50 Prozent weniger Energie. Am sparsamsten sind übrigens Induktionsherde oder falls Sie über einen Erdgasanschluss verfügen, bietet sich auch ein Wechsel auf einen Gasherd an.

Energiesparen mit dem Backofen
Bildquelle: Fotolia

Backofen

Auch der Backofen hat Potenzial zum Sparen. Was viele nicht wissen: Vorheizen ist nur sinnvoll bei Biskuit- und Pizzateig. Alles andere kann sich mit dem Ofen zusammen langsam erwärmen. Ebenfalls interessant: Die Umluftfunktion spart gegenüber Ober- und Unterhitze bis zu 40 Prozent Strom. Wenn Sie Mahlzeiten zubereiten, die mehr als 40 Minuten im Ofen verweilen, können Sie locker zehn Minuten vor Ende der Garzeit den Ofen ausstellen, da die Hitze sich trotzdem bis zum Schluss hält.

Wasser erhitzen

Wenn Sie Wasser erhitzen wollen, ist der Wasserkocher deutlich schneller und sparsamer als ein Topf. Bei einem Liter Wasser pro Tag macht das immerhin mehr als elf Euro im Jahr aus. Hier sollten Sie auch das Wasser zum Kochen von Nudeln, Reis und Kartoffeln einrechnen: Erhitzen Sie es im Wasserkocher und stellen es erst dann im Topf auf den Herd, sparen Sie jede Menge Energie.

Für jeden das Passende

Nutzen Sie zum Erwärmen von Speisen die Mikrowelle, das geht deutlich schneller als auf dem Herd, spart Energie und bäckt nicht an. Knusprige Brötchen aus der Tiefkühltruhe zaubert der Toaster mit seinem Brötchenaufsatz. Energiesparvorteil gegenüber dem Backofen: 70 Prozent. Die Eier landen am besten im Eierkocher, der deutlich weniger Energie und Wasser benötigt.

Saubere Sache: So spülen Sie am effizientesten

Ob Sie es glauben oder nicht: Richtig genutzt ist die Spülmaschine wesentlich effizienter als das Spülen von Hand. Solange Sie die Maschine immer voll beladen und das Geschirr nicht vorspülen, können Sie hier ordentlich sparen – und zwar nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wer glaubt, dass schmale Maschinen effizienter sind als Standardmaschinen, irrt sich übrigens. Wenn beide Maschinen voll beladen sind, arbeitet ein 60 cm breites Gerät wirtschaftlicher als das kleinere. Sie sollten Ihrer Spülmaschine außerdem einmal pro Monat eine Wellnesskur mit Maschinenreiniger spendieren, damit sie nicht unnötig gegen Fett ankämpfen und somit mehr Energie verbrauchen muss. Außerdem hilft es Ihrem Gerät, wenn Sie nach jedem Spülgang das Sieb reinigen.

Ohne Kaffee läuft hier gar nichts

Eine Tasse Kaffee gehört für viele Menschen zum Frühstück wie das Amen in der Kirche. Je nachdem, welche Spezialität Sie bevorzugen, verbraucht das Zubereiten des schwarzen Goldes unterschiedlich viel Energie. Am sparsamsten in der Zubereitung sind Filtermaschine und Kapsel-/Padmaschine, sie verbrauchen nur 0,01 kWh pro Tasse. Wesentlich schlechter schneidet mit 0,035 kWh pro Tasse der Wasserkocher ab, der den Fans von handgefiltertem oder Instant-Kaffee ihren Lieblingswachmacher spendiert. Der größte Stromfresser unter den Kaffeezubereitungsarten ist allerdings – wer hätte es gedacht – der kleinste unter ihnen: Der Espressokocher für den Herd schneidet mit 0,065 kWh pro Tasse in Sachen Energieeffizienz  am schlechtesten ab.

Wichtig: Immer aufs Energieeffizienzlabel achten
Bildquelle: Pixabay

Aufs Effizienzsiegel achten

Wenn Sie gerade eine neue Küche einrichten oder ein altes Gerät gegen ein neues eintauschen möchten, sollten Sie unbedingt auf die höchste Energieeffizienzklasse beim Kauf achten. Durch effiziente Technik können Sie nämlich bis zu 25 Prozent sparen. Auch wenn sie beim Kauf erst einmal etwas teurer erscheinen, rechnen sich die effizienteren Geräte bereits nach kurzer Zeit und sind auf lange Frist gesehen wesentlich günstiger.

Die Energiesparer der Zukunft

Wasserhahn auf, Wasser läuft. Klar, kennt jeder. Klick, das Licht ist an. Das verstehen schon die Kleinsten. Aber alles im Anschluss auch wieder zudrehen und ausmachen? Das wird oft vergessen. Dabei ist Energiesparen kinderleicht.

Energiesparen ist nicht nur ein Thema für Erwachsene. Auch der Nachwuchs sollte frühzeitig lernen, bewusst mit Energie umzugehen.  Zum Glück sind Kinder von Natur aus wissbegierig und es ist es gar nicht schwierig, ihnen Neues beizubringen – sofern man ihnen Wissen spielerisch vermittelt. Die folgenden sieben Tipps verraten Ihnen, wie das in Sachen Energiesparen aussehen könnte:

1) Dem Strom auf der Spur
Normalerweise sind es die Kleinen, die munter eine Frage nach der anderen stellen. Drehen Sie den Spieß um: Was läuft in unserem Haus alles mit Strom? Wann brauchen wir überhaupt Strom? Für Kinder ist „Strom“ ein abstrakter Begriff und nur schwer zu fassen. Wenn sie mit eigenen Augen sehen, welche Geräte nur mit Strom laufen und was dieser im jeweiligen Gerät bewirkt, können sie mehr mit dem Begriff anfangen. Machen Sie sich am besten alle gemeinsam auf die Suche nach Dingen, die blinken und am Stecker hängen: die Uhr auf der Mikrowelle zum Beispiel, Mamas Zahnbürste oder das Babyfon. Wer findet mehr?

2) Es werde dunkel
Aus dem Zimmer raus – Licht aus. Das ist eine einfache Regel, die Sie bei sich in der Familie von Anfang an etablieren sollten. Gleiches gilt auch für das Leselicht über dem Bett, das vor dem Augenschließen ausgemacht wird – und für das Schlaflicht, das tagsüber Ruhepause hat.

3) Aus die Maus
Nach der letzten Lach- und Sachgeschichte mit der Maus wird der CD-Player ausgemacht. Nicht nur per Fernbedienung auf Standby gestellt, sondern komplett abgeschaltet. Ein Messgerät (kann man ausleihen) zeigt Kindern und Eltern anschaulich, dass ein Gerät auch dann Strom frisst, wenn es im Stand-by-Modus ist.

4) Den Hahn abdrehen
Planschen ist zu schön, um es Kindern zu verbieten. Aber um etwa Spritztiere zu füllen, muss das Wasser nicht ununterbrochen laufen – eine Schüssel voll Wasser reicht genauso. Auch beim Zähneputzen muss der Hahn nicht nonstop aufgedreht sein. Das Wasser zum Ausspülen besser in den Zahnputzbecher füllen. Und: Öfter mal den Wasserstop an der Toilette benutzen.

5) Wasser marsch!
Beim Blumengießen packt so gut wie jedes Kind nur zu gerne mit an. Anstelle von frischem Wasser aus der Leitung darf es aber – wann immer es geht – Regenwasser aus der Tonne sein.

Kindern spielerisch Energiesparen beibringen

6) Brause statt Wanne
Auch wenn die kleinen Kapitäne nur zu gerne in der Badewanne schwimmen und tauchen – Duschen geht viel schneller und verbraucht dreimal weniger Energie und Wasser als ein Vollbad. Deshalb: Kinder öfter mal unter die Brause stellen statt in die Badewanne legen – dann können sie auch flugs wieder zurück zum Spielen, Geschichte vorlesen oder zur Lieblingsserie.

7) Experimente in der Küche
Wo wird das Wasser schneller heiß – im Wasserkocher oder auf dem Herd? Bringt man Essen im Topf mit oder ohne Deckel schneller zum Kochen? Machen Sie den Test und lassen Sie Kinder die Antwort selbst herausfinden, statt zu langen Erklärungen auszuholen.

Energiesparen beim Waschen

Energiesparend Waschen: Die besten Tipps für Ihren Waschgang

Auf dem Body ist ein Karottenspritzer, in der Hose ein Grasfleck: Da landen schon mal zwei Ladungen pro Tag in der Maschine und danach im Trockner. Was Familien brauchen, sind gute Geräte und das richtige Programm.

Niedrige Temperaturen tun’s auch

Moderne Waschmittel wirken wahre Wunder und bekämpfen hartnäckige Flecken in der Regel auch bei niedrigen Temperaturen. Das heißt, dass Sie den Großteil Ihrer Wäsche auf 30 bis 40 Grad waschen können und sie trotzdem strahlend sauber wird. Auch Vorwäsche ist heutzutage nicht mehr nötig, effektives Vorwaschspray behandelt Flecken vorab bereits so intensiv, dass ein normaler Waschgang vollkommen ausreichend ist. So können Familien bis zu 75 kWh pro Jahr einsparen. Aufs Jahr umgerechnet sind das mehr als 20 Euro. Handtücher, Babywäsche und Unterwäsche sollten Sie laut Experten aber weiterhin bei 60 Grad waschen.

Sparen mit dem Schleudergang

Schleudern ist wichtig: Es „wringt“ die Wäsche sozusagen aus und „trocknet“ sie schon einmal vor. Nach einem Schleudergang mit 1.600 Umdrehungen, also Wirkungsklasse A, hat Ihre Wäsche nur noch eine Restfeuchte von weniger als 50 Prozent. Im Trockner wird sie so schneller trocken und spart damit Energie und Kosten. Ausnahme: Trocknen Sie Ihre Wäsche an der Luft, können sie ruhig kürzer oder mit weniger Umdrehungen schleudern. Tropfnasse Wäsche aufzuhängen ist allerdings nicht empfehlenswert.

Einmal voll machen, bitte!

Nicht nur für die Waschmaschine, auch Trockner und Spülmaschine sollten niemals halb beladen laufen. Eine Hilfestellung sind außerdem die EU-Energielabel, die Sie an Ihrer Waschmaschine finden. Neben der Effizienzklasse zeigen sie die maximale Beladungsgrenze je nach Programm an. Empfindliche Fasern benötigen in der Waschmaschine allerdings etwas mehr Platz als robuste Handtücher, bei Seidenhemden etc. darf die Waschladung daher natürlich geringer ausfallen.

Ausräumen statt Liegenlassen

Viele Trockner und manche modernen Waschmaschinen drehen die Wäsche auch nach Ende des Trocken-/Waschgangs, damit sie nicht verknittert. Das bedeutet aber auch: Das Gerät verbraucht weiterhin Strom. Sparen Sie sich diesen und räumen Sie die Trommel möglichst bald aus. Denn auch die Stand-by-Leuchte bei Geräten ohne Knitterschutz kostet bares Geld – und zusätzlich verknuddelt die Wäsche.

Weg mit dem Kalk

Die Heizstäbe einer Waschmaschine haben eine elementare Aufgabe beim Waschvorgang: Sie erwärmen das Wasser für Ihren Waschgang. Sind die Stäbe verkalkt, brauchen sie dafür allerdings wesentlich länger. Das passiert je nach Härtegrade des Wassers relativ schnell. Sie können dem Verkalkungsprozess aber mit der richtigen Dosierung des Waschmittels oder der Verwendung eines speziellen Kalkschutzes entgegenwirken. Den Härtegrad des Wassers erfahren Sie übrigens bei Ihrem zuständigen Wasserwerk. Aber auch die Ablagerungen im Wasserkocher sind ein guter Indikator.

Die Klasse macht’s

Haben Sie gerade vor, sich eine neue Waschmaschine oder einen neuen Trockner anzuschaffen? Dann achten Sie unbedingt auf die Energieeffizienzklasse. Faustregel: Je höher, desto besser. Die effizientesten Geräte kosten inzwischen häufig nicht viel mehr in der Anschaffung und haben die Zusatzinvestition in Null-Komma-Nichts wieder eingespart.

So viel Strom braucht Stand-by wirklich

Wenn ein Gerät ausgeschaltet ist, braucht es keinen Strom, oder? Nein, das stimmt so nicht ganz. Manche Geräte ziehen nämlich auch dann Strom, wenn sie auf Stand-by stehen – und damit nur vermeintlich ausgeschaltet sind.

Beim Fernseher leuchtet noch ein rotes Lämpchen, das Display des Radios ist im Dauerbetrieb, weil es Datum und Uhrzeit anzeigt. Das alles verbraucht Energie. Und damit wiederum Geld. Eine Spielekonsole wie die Xbox One kostet im dauerhaften Stand-by-Modus im Jahr rund 40 Euro. Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet, dass der Stromverbrauch durch Leerlaufverluste in Deutschland pro Jahr mindesten vier Milliarden Euro beträgt. Das ist ganz schön viel Geld. Und dabei ist ganz einfach, diese Verschwendung zu vermeiden. Wir haben  für Sie die wichtigsten Tipps zusammengefasst, um die Stand-by-Verschwendung künftig zu vermeiden. Wir sind uns nämlich sicher einig: Unnötig Strom verbrauchen sollte wirklich niemand.

So sparen Sie dauerhaft Energie:

1) Achten Sie bereits beim Kauf neuer Elektrogeräte auf den Stand-by-Verbrauch und verzichten Sie auf Features wie eine Uhrzeitanzeige oder andere blinkende Funktionen.

2) Schließen Sie die Ladegeräte von Handy, elektrischer Zahnbürste oder Rasierer nur dann ans Netz an, wenn Sie diese Geräte wirklich laden möchten, und lassen Sie die Ladestationen oder -kabel nicht leer eingesteckt.

3) Schalten Sie ältere TV-Geräte oder Stereoanlagen am besten immer vollständig aus. Diese ziehen im Bereitschaftsbetrieb nämlich besonders viel Strom.

4) Nehmen Sie Geräte, die am Computer hängen, wie Scanner oder Drucker, nach Gebrauch wieder vom Stromnetz.

5) Setzen Sie wenn möglich auf Geräte der neueren Generation, die nach einer gewissen Zeit im Stand-by-Betrieb automatisch komplett abschalten.

6) Falls bestimmte Geräte zu einer ganz bestimmten Zeit laufen müssen: Schalten Sie in diesem Fall am besten eine Zeitschaltuhr zwischen.

7) Mehrere Geräte können Sie auch auf schaltbaren Steckdosenleisten zusammenführen. Manche dieser Leisten erkennen sogar einen Stand-by-Betrieb und schalten sich dann selbstständig ab. Aber: Auch diese smarten Helfer haben einen Eigenverbrauch, auf den Sie beim Kauf (ebenso wie auf das GS-Zeichen) achten sollten.

Auch im Stand-by verbrauchen Geräte Energie
Energiesparen mit LED
Bildquelle: Pixabay

LED-Lampen: Warum sich die Technik lohnt

Sie sind zwar oft teurer in der Anschaffung, allerdings auf lange Sicht wirtschaftlicher als Glühbirnen, Halogen- und Energiesparlampen. LEDs (LED steht kurz für „Leuchtdiode“) sind wahre Energiesparwunder, deren Lebenserwartung auch noch sehr hoch ist. Sie liegt zwischen zehn und 20 Jahren, geht ein Lämpchen vorher kaputt, gibt es gegen Vorlage des Kassenzettels kostenlosen Ersatz. Diese lange Nutzungsdauer gleicht auch die vergleichsweise höheren Energiekosten bei der Produktion von LEDs aus. Deshalb ist ihre Ökobilanz besser als die einer gewöhnlichen Glühlampe.

Warum sparen LED-Lampen Energie?

Mit einer LED-Lampe sparen Sie im Vergleich zu einer gleich hellen herkömmlichen Glühbirne mehr als 80 Prozent Strom. Durch diese Einsparung rechnet sich die Anschaffung häufig schon nach zwei Jahren (und dann leuchtet sie noch mindestens acht Jahre für Sie weiter). Aber warum spart die LED so viel Energie? Ganz einfach: Bei Glühbirnen geht ein Großteil der Energie als Wärme verloren, bei LEDs ist der Anteil der Lichtausbeute viel höher. Das heißt, dass sie im Vergleich zu allen anderen heute gängigen Leuchtmitteln tatsächlich die meiste Energie, die man ihnen zuführt, in Licht umwandeln. Beispiel: Eine 60-Watt-Glühbirne hat eine Leuchtkraft von etwa 600 Lumen. Eine LED-Lampe, die 600 Lumen Licht erzeugt, verbraucht dafür dagegen nur acht Watt an Energie.

Das können moderne LED-Lampen

LEDs haben sich extrem gemausert und sind längst über die winzigen Blinkelämpchen hinausgewachsen. Achtet man auf die richtige Kelvinzahl (das ist die Einheit, die die Farbtemperatur angibt; Faustregel: Je niedriger, desto wärmer) oder gegebenenfalls ein gefärbtes Glas, strahlen auch LEDs im gewohnt warmen Licht der Glühlampen. Sie schlagen also auch Energiesparlampen bei Weitem: Deren Farbwiedergabe ist häufig nur mäßig, sie sind nicht so schaltfest wie LEDs und auch nicht sofort hell, also gerade für Flur und Treppenhaus ungeeignet.

Inzwischen sind bei LEDs alle möglichen Farbeffekte denkbar und auch erhältlich. Selbst smarte Lösungen gibt es bereits (Link), mit denen Sie ganz bequem per App das Licht in Ihrem Haushalt steuern, beliebig oft kontrollieren sowie an- und ausschalten können. Ihr Vorteil: Wenn Sie unterwegs sind und beispielsweise vergessen haben, das Licht im Keller oder im Badezimmer zu löschen, können Sie es bequem ausknipsen, ganz egal, wo Sie sind.

LEDs passen in jede Leuchte

Natürlich passen LED-Birnen in die Fassungen von herkömmlichen Leuchten (E27 und E14) – sie sind inzwischen ebenso standardisiert wie Glühbirnen. Bei einem Wechsel müssen Sie sich also keine Gedanken wegen komplizierten Installationen machen. Besser noch: Die LED unterscheidet sich auch optisch nicht mehr von der gewohnten Birne und es ist kaum noch zu erkennen, dass es sich um eine Leuchtdiode handelt.